Transferleistung: Top, außer in der Konsistenz
Der Hersteller vergleicht sich gerne mit der Samsung SSD 990 Pro und der WD Black SN850X. Glücklicherweise haben wir die beiden Modelle getestet, aber auch andere Modelle machen der P44 Pro direkte Konkurrenz.
In diesem Artikel
Die Solidigm P44 Pro erreicht durchaus Topwerte und setzt sich in so manchem Benchmark an die Spitze. In der ersten Liga der PCI-Express-4.0-SSDs sind es nach wie vor nur Nuancen an Unterschieden in der Leistung, die allesamt weit vom Spürbaren entfernt sind. In den Spiele-Ladezeiten schneidet die P44 Pro ebenfalls hervorragend ab - das zeigen sowohl unsere Stichproben mit dem Final-Fantasy-Benchmark als auch im neuen 3DMark-Storage-Score, der auf gleichem Niveau mit den oben genannten Konkurrenzmodellen liegt.
Der einzige wesentliche Unterschied liegt in der Leistungskonsistenz: Im Consistency-Benchmark von PC Mark 10 wird das Laufwerk über die gesamte Kapazität hinweg mehrmals beschrieben. Ist der Pseudo-SLC-Cache voll, bricht die Datenrate ein. Das kommt zwar nur bei großen Datenmengen und ziemlich selten vor, macht aber das "Pro" im Namen der Top-Modelle letztlich aus. Die Leistung der P44 Pro liegt hier "nur" im Durchschnitt der viele 4.0-SSDs und kann sich nicht gegen die Modelle von Samsung oder Corsair behaupten.
Fazit: Top-Leistung und fairer Preis
Die Solidigm P44 Pro wurde als Rebranding der SK Hynix Platinum P41 veröffentlicht. Obwohl sie architektonisch mit der P41 identisch ist (mit 176-Layer-NAND und einem ACNS075 PHC631.00S-1-Controller), hat sie eine etwas neuere Software-Ausstattung seitens Firmware und Windows-Treiber. Sie hat außerdem eine MTBF von 1,6 Millionen Stunden und eine Ausdauerleistung von 1.200 TBW (für das 2-TB-Modell), während sie AES 256-Bit-Verschlüsselung und TCC Pyrite-Unterstützung bietet. Die Ausstattung ist also ebenbürtig mit aktuellen Top-NVMe-SSDs mit PCI Express 4.0, ebenso wie die Leistung.
Die P44 Pro stellr also eine ernsthafte Konkurrenz für die Platzhirsche Samsung, Western Digital oder die vielen anderen Modelle mit Phison-, Innogrit- oder SM-Controller dar. Nun ist auch der Straßenpreis zum Marktstart relativ fair: Abgesehen von der Konsistenz liegt die Leistung auf dem Niveau einer Samsung 990 Pro, während die P44 Pro aber etwas günstiger ist. Zum Testzeitpunkt sind die SSD-Preise ohnehin relativ günstig, sodass noch ältere Modelle sich hier etwas besser behaupten können. Die WD Black SN850X etwa, ebenfalls gleiche Leistung, unterbietet die P44 Pro noch einmal. Konkurrenz belebt das Geschäft, daher freuen wir uns über einen weiteren Player auf dem SSD-Markt. Willkommen, Solidigm, guter Einstand!

Transferiert man große Datenmengen hin und her, ist natürlich einmalig ein gewisser Zeitvorteil absehbar. Hier also statt ca 7 Minuten mit einer 870 Evo (SATA SSD) nur 1 Minute. Für meinen täglichen Bedarf ändert sich aber wenig: zumeist also habe ich ähnliche Zeiten/Ersparnisse. Die paar mal im Jahr wo ich solch große Dateimengen verschiebe sind vernachlässigbar, da hole ich mir dann halt einen Kaffee.
Die Tests sind doch die gleichen bis auf die Tatsache das der PC Mark 10 zusätzlich und das auch nicht bei allen Modellen genutzt wird.
Die Luft oben bei aktuellen PCI Express 4.0 Modellen ist wirklich sehr dünn.
Diese homöopathischen Dosen zum Ende dieser Generation fallen doch den meisten Privatanwendern nicht auf.
Ausschlaggebend für einen Kauf sollte nur noch der Preis und die Gewährleistung sein.
Spannend wird es für mich mit dem Start der 5. Generation.
Nicht das ich eine kaufen möchte, eher bin ich gespannt wie die 4. Generation im Preis fällt.
Das ist nach den weisen Geschäftsoptimierern "unproduktiv" und verursacht sogar weitere Kosten.
Kaffee, Wasser, 2x Strom wegen Kaffeemaschine und Beleuchtung der Arbeitssicherheit wegen, mögliche Wegeunfälle usw.
Die haben uns schließlich auch die Bootzeit genommen.
Einfach mal den ersten Kaffee nach hinten verschoben….