Deal | SSD zu entsorgen? Für 8,50 € wird sie zur externen Festplatte mit USB-C & -A
Gute, ehrliche und unabhängig recherchierte Angebote. Mehr Infos
Der Griff in die Schublade und die Investition von 8,49 Euro, mehr braucht es nicht, um sich aus einer alten SSD eine vollwertige externe Festplatte zu bauen. Besonders begehrt und nun wieder günstig: ein mit 4,6 von 5 Sternen bewertetes Gehäuse mit USB-C und -A.
Auf dieser Seite
Externe Festplatten werden immer noch viel gekauft. Dabei ist der Begriff in vielen Fällen irreführend, weil er inzwischen auch SSDs einbezieht, die nun mal keine Festplatten sind. Es gibt dort keine rotierenden Platten, keine Mechanik und erst recht keine Nadeln, die über die Bits und Bytes fahren. Aber so ist das mit Begriffen, die sich einmal eingebürgert haben. Sehen Sie es uns daher nach, wenn wir im Folgenden häufiger die Bezeichnungen synonym gebrauchen.
Auch jetzt, im Rahmen der Frühlingsangebote, sind externe Festplatten reduziert. Die Preise sind teilweise verdammt gut. Trotzdem wird einem nichts geschenkt. Dabei wäre die Anschaffung oftmals nicht erforderlich, wenn man seinen Blick auf die Anschaffungen der letzten Jahre lenkt. Wir zum Beispiel hatten uns bereits im Jahr 2011 mit der ersten SSD eingedeckt. Das war die erste SATA-6-Gbit/s-SSD in Form der Crucial C300 mit 128 GByte Speicher. Lächerlich wenig aus heutiger Sicht, ja, aber damals waren SSDs teuer, Spiele noch nicht so wahnsinnig groß. Man nutze sie daher als Laufwerk für Windows sowie gängige Anwendungen und Games, für den Rest war weiterhin die Festplatte zuständig.
Alte SSDs muss man nicht wegwerfen
Quelle: Benfei, Amazon
Gehäuse und SSD werden oft werkzeuglos zusammengesteckt.
Im Laufe der Zeit kamen mehrere dazu. Irgendwo in der Schublade liegt noch eine ADATA mit 256 GB, die einen Zweitrechner fürs Studium befeuerte. Die berühmte Crucial MX500 haben wir gleich zweimal im privaten Gebrauch. Die 2-TB-Variante dient im PC als Datengrab, weil auch sie inzwischen als primäres Laufwerk ersetzt wurde: NVMe-SSDs geben heute den Ton an. Eine zweite, zunächst gekaufte 1-TB-Variante nutzen wir hingegen als externe Festplatte. Dazu brauchte es nicht mehr als eines der vielen SSD-Cases, das man schon für um die 10 Euro im Handel findet.
Darauf speichern wir regelmäßig Back-ups oder auch mal Bilder zwischen. Das funktioniert deutlich besser als mit unserer alten externen Festplatte. Diese tut zwar noch ihren Dienst, ist aber langsam, laut und man muss jedes Mal ein Verlängerungskabel auslegen, weil sie als 3,5-Zoll-Laufwerk noch ein externes Netzteil mit viel zu kurzem Kabel nutzt.
Als Alternative zu beidem bieten sich die kompaktere SSD-Sticks an. Aber warum noch mal knapp zehn Euro in einen Stick investieren, der 128 GB aufbietet und im Vergleich zur SSD lahm ist, wenn ein Festplattengehäuse das gleiche Geld kostet?
Übrigens: Versierter PC-Schrauber muss man für so eine Anschaffung nicht sein. Sie müssen im Prinzip nur die alte SSD aus der Schublade holen, sie in das Case schieben und darauf den Deckel. Die Montage erfolgt in vielen Fällen werkzeuglos.
Zurück zum Sparpreis: Das Benfei mit USB-C und USB-A und 4,6 von 5 Sternen
Das ist auch bei der Benfei der Fall. Wir hatten Ihnen dieses 2,5 Zoll große Modell schon vor knapp zwei Wochen vorgestellt. Doch war der Rabatt nach wenigen Tagen schon wieder erloschen. Im Rahmen der bis zum 31. März laufenden Frühlingsangebote ist sie wieder für nur 8,49 Euro bei Amazon zu diesem Preis zu bekommen. 4.000-mal hat sie sich allein im letzten Monat verkauft, die Bewertungen liegen bei hohen 4,6 von 5 Sternen.
Was macht genau dieses Modell so beliebt? Der Preis vermutlich, aber sicherlich auch die Kombination aus einem USB-C- und einem USB-A-Stecker. Dadurch lässt sich dieses Modell besonders vielseitig einsetzen. Die A-Buchse ist bei vielen PCs und Laptops noch Standard, Typ-C bei Smartphones und Tablets allgegenwärtig. Ob es USB 3.2 Gen 1 oder Gen 2 hinausläuft, bleibt jedoch offen, da man beide Angaben in der Beschreibung findet. Ersteres liefert in der Theorie auf 625 MB/s, in der Praxis aber eher 400 bis 500, was immer noch weit oberhalb der meisten Sticks ansiedelt. Eine halbwegs moderne SATA-SSD arbeitet mit bis zu 550 MB/s unter idealen Bedingungen.
Weitere Modelle: Auch NVMe-Gehäuse sind darunter
Parallel dazu sind noch viele weitere Cases befristet reduziert, aus denen Sie sich im Nu eine externe SSD beziehungsweise Festplatte bauen können. Retro-Modelle sind darunter, von Ugreen stammt aber auch ein Gehäuse, das NVMe-SSDs aufnimmt. Dieses ist gerade sogar doppelt reduziert. Zunächst zahlt man 16,61 Euro nach 25 Prozent UVP-Rabatt. Davon kann man noch mal 8 Prozent mit einem bis Montag gültigen Coupon auf der Produktseite abziehen. Es folgt eine Auswahl. Diese und weitere Produkte findet man auch in der Übersicht.
Externe Festplatten bei den Frühlingsangeboten
Wer keine alte SSD mehr in der Schublade liegen hat, kann sich auch mit einer fertigen externen Festplatte bzw. SSD im Zuge der Frühlingsangebote eindecken. So kostet die WD My Passport in 5 TB aktuell nur 114,99 Euro anstatt der UVP von 159,99 Euro. Keiner macht aktuell einen besseren oder gleichen Preis gemäß PCGH-Preisvergleich. Diese und weitere Modelle sind bei Amazon in der Übersicht zusammengefasst. Obacht: Die Frühlingsangebote laufen nur bis zum 31. März. Die Offerten sind zudem nur solange gültig, wie die Rabattvorräte reichen.
Alles im Blick
Wer sich neben dem Festplattengehäuse für aktuelle Deals von Amazon, Alternate, Media Markt und Co. interessiert, sollte einen Blick in unsere Daily Deals werfen. Einen Überblick über aktuelle Spar-Angebote bietet unsere Deals-Übersicht. Unabhängig davon lassen sich Preise mit dem PCGH-Preisvergleich checken. Außerdem können Sie sich für unseren Deals-Newsletter anmelden, wenn Sie auf dem neuesten Stand bleiben wollen. Wie immer gilt: Preise wurden während der Artikelerstellung sorgfältig geprüft, können sich aber jederzeit ändern.
