Z1000: Mysteriöse Microsoft-SSD zeigt sich

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Z1000: Mysteriöse Microsoft-SSD zeigt sich
Quelle: X (@yuuki_ans)

Microsoft produziert offenbar SSDs für den Eigenbedarf: Bilder zeigen ein Engineering Sample namens Z1000. Die Herstellung des abgelichteten Modells liegt dabei schon fast vier Jahre zurück.

Man kann Microsoft zwar in vielen Bereichen der IT-Welt antreffen, als SSD-Hersteller hat das Unternehmen aber wohl niemand auf dem Schirm. Trotzdem hat der auf X aktive Leaker @yuuki_ans Bilder einer SSD veröffentlicht, die angeblich von dem Unternehmen hergestellt wird. Dabei handelt es sich um die Microsoft Z1000, die mit 960 GB NAND-Speicher bestückt ist.

Datacenter im Fokus?

Die Festspeichermodule stammen dabei aus dem Hause Toshiba und werden von einem GiByte Arbeitsspeicher von Micron ergänzt. Zudem hat @yuuki_ans auch den Controller verraten: Demnach setzt die Microsoft Z1000 auf den CNX-2670AA-CB2T von CNEX Labs. Ebendieser Hersteller richtet sich insbesondere an Datacenter-Produkte, und genau darum dürfte es sich bei der mysteriösen Microsoft SSD wohl handeln. Vermutlich hat das Unternehmen das Produkt für die eigenen Rechenzentren entwickelt und bringt sie auch nur dort zum Einsatz. Vorausgesetzt natürlich, dass die SSD überhaupt in nennenswertem Umfang produziert wurde. Das abgebildete Modell ist nämlich nur ein Engineering Sample, also eine Entwicklungsversion.

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Spannend ist zudem das Alter der SSD, denn angeblich wurde diese bereits im Mai 2020 produziert. Damit dürfte die Anbindung über PCI-Express 4.0 erfolgen, denn PCI-Express 5.0 fand erst später Verbreitung. Falls das Projekt erfolgreich war, könnte Microsoft die entsprechende SSD angesichts der seitdem vergangenen Zeit außerdem bereits im größeren Stil einsetzen.

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In diesem Fall dürften wohl auch verschiedene Varianten der Z1000 existieren. Denn auf der Platine befinden sich mehrere freie Lötpads. Einige davon dürften für zusätzliche Stützkondensatoren gedacht sein, doch es ist auch noch Platz für einen zusätzlichen Chip - womöglich ein weiteres RAM-Modul. Zusammen mit NAND-Chips mit mehr Kapazität könnte Microsoft also womöglich auch größere Varianten der Z1000 produziert haben. Ebenso wie weitere Details, etwa zur Performance oder zu den Vorteilen gegenüber am Markt erhältlichen Produkten, ist das aktuell aber unklar. Hier wird man wohl weitere Leaks abwarten müssen.

Quelle: via Tom's Hardware

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rizoma Volt-Modder(in)
        Vollbestückung mit RGB Ram
      • Von Rizoma Volt-Modder(in)
        Vollbestückung mit RGB Ram
      • Von Balanarius Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Rollo3647
        RAM satt
      • Von Rollo3647 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        ich denke MS lässt produzieren, macht das nicht selbst.
        hier z.b. das MS Olympus (nach OpenCompute-Project) produziert von Wiwynn
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