Z-NAND gegen 3D-Xpoint: Samsung stellt erste SSD mit neuer Speichertechnik vor
Um eine Alternative gegen das von Intel und Micron entwickelte 3D-Xpoint zu bieten, entwickelt Samsung Z-NAND, auf dessen Basis nun ein erstes Produkt vorgestellt wurde. Die SZ985 genannte SSD kommt zuerst als Steckkarte mit 800 GByte auf den Markt und erreicht höhere Schreibraten als die Konkurrenz - liegt aber bei den Zugriffszeiten bislang noch zurück.
Der Großkonzern Samsung hat bereits Ende letzten Jahres eine neue Technologie namens Z-NAND angekündigt, die als Konkurrenzprodukt zu dem von Intel und Micron entwickelten 3D-Xpoint dienen soll. Das Ziel beider Technologien ist es, eine schnellere aber ebenso nicht-flüchtige Alternative zum klassischen NAND zu bieten. Besonders im Fokus stehen dabei die Zugriffszeiten, die beispielsweise für Datenbanken von großer Bedeutung sind.
Inzwischen hat Samsung das erste Produkt auf Basis des neuen Z-NANDs vorgestellt und damit auch einige Spezifikationen bekannt gegeben: Die SZ985 genannte SSD kommt zuerst als Steckkarte mit einem PCIe-3.0-x4-Interface auf den Markt und wird, zumindest zu Beginn, ausschließlich mit 800 GByte Speicherkapazität erhältlich sein.
Quelle: samsung.com
Herstellerfoto zur SZ985
Auch erste Leistungsdaten gibt der Hersteller bekannt; so soll die SZ985 3,2 GB/s bei 128-KByte-Blöcken sowohl lesend als auch schreibend transferieren können. Damit liegt sie hier deutlich über der angegebenen Leistung von Intels Optane P4800X mit 750 GByte, die den direkten Konkurrenten darstellt. Diese schafft nur 2,4 bzw. 2,0 GB/s.
Ein etwas anderes Bild liefern die IOPS (Input/Output operations per second): Mit 750K/150K im Lesen und Schreiben liegt die SSD damit in erstgenannter Disziplin deutlich vor, in der Anderen allerdings ebenso deutlich hinter der Konkurrenz aus dem Hause Intel, die 550K in beide Richtungen erreicht.
Quelle: samsung.com
Offizielle Spezifikationen zur SZ985
Bei den Zugriffszeiten ist Samsungs Z-NAND mit 12-20/16 μs momentan noch langsamer als 3D-Xpoint, der eine Latenz von 10 μs verspricht. Sowohl die SZ985 als auch die Optane P4800X liegen aber deutlich vor typischen NVMe-SSDs, die sich im Bereich um 110-120 μs bewegen.
Bislang gibt es zur SZ985 weder Angaben zur Verfügbarkeit noch zum Preis, der für die SSD verlangt werden soll. Für den Einsatz im professionellen Bereich, auf den Z-NAND und 3D-Xpoint abzielen, werden diese beiden Faktoren einen ebenso großen Einfluss haben wie die reine Leistungsfähigkeit, wo beide Technologien momentan noch verschieden ausgeprägte Stärken und Schwächen haben.

Naja - ich hätte gern mal überhaupt ne SSD fürs kompilieren... 30 min dank schöner alter Platte ist nicht schön wenn man das 3-4 mal am Tag machen muss.
Ne HDD auf ne SSD zu klonen ist auch kein Hexenwerk.
Naja - ich hätte gern mal überhaupt ne SSD fürs kompilieren... 30 min dank schöner alter Platte ist nicht schön wenn man das 3-4 mal am Tag machen muss.