Western Digital: Neue WD Black M.2-SSDs mit NVMe gegen Samsung SSD 960 Evo

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WD Black
Quelle: Western Digital

Western Digital hat drei neue SSDs der Black-Reihe angekündigt. Diese sollen wahlweise mit 250, 500 oder 1.000 Gigabyte in den Handel kommen und auf eigenen NAND sowie einen eigenen Controller setzen. Im Handel sollen die SSDs gegen End des Monats erscheinen und greifen damit Samsungs SSD 960 Evo an.

Western Digital hat neue SSDs der Black-Reihe angekündigt. Diese werden mit 250, 500 und 1.000 Gigabyte erhältlich sein und sind, zumindest laut den Herstellerangaben, deutlich schneller als die bisherigen zwei Black-Modelle.

Angeschlossen werden die neuen NVMe-SSDs über vier PCI-Express 3.0-Lanes an einem M.2-Anschluss. Der Formfaktor aller drei Modelle ist M.2 2280. Laut Hersteller kommen in der SSD sowohl 3D-NAND aus eigenem Hause als auch ein eigenständig entwickelter Controller zum Einsatz. Das ist wenig verwunderlich: Der NAND dürfte von der Unternehmenstochter Sandisk stammen, die Western Digital 2015 übernommen hat. Einen ersten eigenen Controller zeigte die Firma indes bereits Anfang März bei zwei OEM-SSDs.
WD Black Quelle: Western Digital WD Black
Western Digitals Black-SSDs sollen, analog zu den gleichnamigen Festplatten, besonders hohe Schreib- und Leseraten ermöglichen. Der im März gezeigte Controller unterstützte 3.400 MB/s im sequenziellen Lesen, und diesen Wert sollen auch die größeren beiden der drei neuen SSDs erreichen. Die Version mit 250 Gigabyte wird hingegen auf 3.000 MB/s spezifiziert.

Noch größer sind die Unterschiede beim sequenziellen Lesen: Das Modell mit 1.000 Gigabyte soll 2.800 MB/s erreichen, das mit 500 Gigabyte 2.500 MB/s und das kleinste Modell 1.600 MB/s.
Interessant ist zudem, dass die angegebene maximale Schreibkapazität variiert: Während das kleinste Modell mit 250 Gigabyte 200 Terabyte schreiben können soll, sind es bei der doppelt so großen SSD nur 300 Terabyte. Die größte SSD soll 600 Terabyte überstehen.

Western Digital gewährt auf die neuen SSDs eine fünfjährige Garantie. Die empfohlenen Preise liegen bei 120, 230 und 450 US-Dollar. Die Produkte sollten ab Ende April verfügbar sein, im PCGH-Preisvergleich sind sie momentan noch nicht zu finden. Die Preise ähneln denen der 960-Evo-SSDs von Samsung. Auch in der Leistung sind die neuen WD-SSDs nach ersten Tests in den USA konkurrenzfähig. PC Games Hardware hat bereits Testmuster angefordert.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Thorbald35 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Cuddleman
        Ist ja schön, das Samsung noch einen Gegenspieler mehr hat, der leistungstechnisch zumindest heran reicht.
        Ehemals war Sandisk mal ein Blick wert zumindest der Preise wegen, aber seit WD mitspielt, sind nur noch Schnäppchen interessant.
        Was um Gottes Willen treibt die SSD-Hersteller nur dazu, immernoch in vielen Fällen viel zu kleine Kapazitäten anzubieten.
        Für Bürorechner mag man wohl noch mit 240/256GB auskommen, aber warum schaffen die es immer noch nicht mindesten 960GB/1TB für Preise der nur ein viertel Großen anzubieten.
        Das riecht ja förmlich schon nach Preisabsprachen!
        Die Gamer und Renderer in meinem Umfeld stöhnen schon ganz arg zu der Speicherknappheit in ihren Systemen. Die Gamer haben und nutzen ja ganze Bibliotheken von Games, ala Steam und Konsorten, drauf.
        Das Windows-Sandührchen sollte man vieleicht wieder einführen mit dem Text"Bitte warten, wir bemühen uns, ganz bestimmt!", so wie es im neusten 1709 Update so schön hervorgehoben wird, während der Installation von W10.
        Der andere Zweig murgelt nur der geringen Kapazitäten wegen rumm, die können sich auch Preise für mehr leisten, auch wollen.
        4TB als gerade noch bezahlbare Allerweltsgrenze sind doch mittlerweile schon sehr bescheiden.
        SSDs werden mehr oder weniger fortwährend günstiger und bieten einen echten Mehrwert zu Magnetplatten - der Rest ist Angebot und Nachfrage. Zudem die Unterschiede zwischen High End und Einsteiger wirklich gering sind, Unterschiede zwischen SSD und Mechanisch aber JEDEM auffallen. Gerade bei "von Ahnungslosen gekaufte Aldirechner" wird mit ner SSD ein 2ter Frühling eingeläutet, der ohne SSD, nicht mal mit der doppelten Geldsumme des Gesamtpreises des Komplettsystems möglich währe. Ob die 250 Gb 70 € oder 200€ kosten, dürfte auch dem Profi ohne Benchmark nicht sofort auffallen.

        So wird auch preislich ein klarer Unterschied zwischen den beiden Techniken erhalten, während 5 % schneller gern 50% mehr kosten bei SSDs.
        Es gibt einfach keinen Grund, weshalb die Hersteller viel günstiger werden sollten. Und der normale Nutzer (1 Terrabyte) zahlt sich net dumm und dämlich, sondern ~220/300 € für x - Faches Tempo gegenüber 40 € und nix... So einen Boost bekommt er sonst nirgends beim PC fürs gleiche Geld...Aber auch 120 GB (40 €) nur für Win reichen, für arge Veränderungen in Sachen Geschwindigkeitswahrnehmung... 12 Terrabyte Magnet verändern erstmal garnix!
        Sorry, Renderer und Steam Bibliotheken mit 20+ Games im perma install, bestimmen wohl nicht die marktführende Zielgruppe. Erstere bezahlen auch für andere Komponenten so viel Aufpreis, dass gerade Speicher relativ günstig ist und auch recht fix wird, wenn es Raid usw, sein muss... Bedenke, was flotter GPU Speicher gerade kostet, oder 64 Gb 3200 Ram...
      • Von Thorbald35 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Cuddleman
        Ist ja schön, das Samsung noch einen Gegenspieler mehr hat, der leistungstechnisch zumindest heran reicht.
        Ehemals war Sandisk mal ein Blick wert zumindest der Preise wegen, aber seit WD mitspielt, sind nur noch Schnäppchen interessant.
        Was um Gottes Willen treibt die SSD-Hersteller nur dazu, immernoch in vielen Fällen viel zu kleine Kapazitäten anzubieten.
        Für Bürorechner mag man wohl noch mit 240/256GB auskommen, aber warum schaffen die es immer noch nicht mindesten 960GB/1TB für Preise der nur ein viertel Großen anzubieten.
        Das riecht ja förmlich schon nach Preisabsprachen!
        Die Gamer und Renderer in meinem Umfeld stöhnen schon ganz arg zu der Speicherknappheit in ihren Systemen. Die Gamer haben und nutzen ja ganze Bibliotheken von Games, ala Steam und Konsorten, drauf.
        Das Windows-Sandührchen sollte man vieleicht wieder einführen mit dem Text"Bitte warten, wir bemühen uns, ganz bestimmt!", so wie es im neusten 1709 Update so schön hervorgehoben wird, während der Installation von W10.
        Der andere Zweig murgelt nur der geringen Kapazitäten wegen rumm, die können sich auch Preise für mehr leisten, auch wollen.
        4TB als gerade noch bezahlbare Allerweltsgrenze sind doch mittlerweile schon sehr bescheiden.
        SSDs werden mehr oder weniger fortwährend günstiger und bieten einen echten Mehrwert zu Magnetplatten - der Rest ist Angebot und Nachfrage. Zudem die Unterschiede zwischen High End und Einsteiger wirklich gering sind, Unterschiede zwischen SSD und Mechanisch aber JEDEM auffallen. Gerade bei "von Ahnungslosen gekaufte Aldirechner" wird mit ner SSD ein 2ter Frühling eingeläutet, der ohne SSD, nicht mal mit der doppelten Geldsumme des Gesamtpreises des Komplettsystems möglich währe. Ob die 250 Gb 70 € oder 200€ kosten, dürfte auch dem Profi ohne Benchmark nicht sofort auffallen.

        So wird auch preislich ein klarer Unterschied zwischen den beiden Techniken erhalten, während 5 % schneller gern 50% mehr kosten bei SSDs.
        Es gibt einfach keinen Grund, weshalb die Hersteller viel günstiger werden sollten. Und der normale Nutzer (1 Terrabyte) zahlt sich net dumm und dämlich, sondern ~220/300 € für x - Faches Tempo gegenüber 40 € und nix... So einen Boost bekommt er sonst nirgends beim PC fürs gleiche Geld...Aber auch 120 GB (40 €) nur für Win reichen, für arge Veränderungen in Sachen Geschwindigkeitswahrnehmung... 12 Terrabyte Magnet verändern erstmal garnix!
        Sorry, Renderer und Steam Bibliotheken mit 20+ Games im perma install, bestimmen wohl nicht die marktführende Zielgruppe. Erstere bezahlen auch für andere Komponenten so viel Aufpreis, dass gerade Speicher relativ günstig ist und auch recht fix wird, wenn es Raid usw, sein muss... Bedenke, was flotter GPU Speicher gerade kostet, oder 64 Gb 3200 Ram...
      • Von Cuddleman BIOS-Overclocker(in)
        Ist ja schön, das Samsung noch einen Gegenspieler mehr hat, der leistungstechnisch zumindest heran reicht.
        Ehemals war Sandisk mal ein Blick wert zumindest der Preise wegen, aber seit WD mitspielt, sind nur noch Schnäppchen interessant.
        Was um Gottes Willen treibt die SSD-Hersteller nur dazu, immernoch in vielen Fällen viel zu kleine Kapazitäten anzubieten.
        Für Bürorechner mag man wohl noch mit 240/256GB auskommen, aber warum schaffen die es immer noch nicht mindesten 960GB/1TB für Preise der nur ein viertel Großen anzubieten.
        Das riecht ja förmlich schon nach Preisabsprachen!
        Die Gamer und Renderer in meinem Umfeld stöhnen schon ganz arg zu der Speicherknappheit in ihren Systemen. Die Gamer haben und nutzen ja ganze Bibliotheken von Games, ala Steam und Konsorten, drauf.
        Das Windows-Sandührchen sollte man vieleicht wieder einführen mit dem Text"Bitte warten, wir bemühen uns, ganz bestimmt!", so wie es im neusten 1709 Update so schön hervorgehoben wird, während der Installation von W10.
        Der andere Zweig murgelt nur der geringen Kapazitäten wegen rumm, die können sich auch Preise für mehr leisten, auch wollen.
        4TB als gerade noch bezahlbare Allerweltsgrenze sind doch mittlerweile schon sehr bescheiden.
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