Teamgroup Cardea Liquid: M.2-SSD mit Wasserkühlung im Handel erhältlich
Mit der Cardea Liquid hat Teamgroup schon auf der Computex 2019 eine M.2-SSD mit eigener Wasserkühlung vorgestellt. Die ist nun offenbar im Handel eingetroffen. Erste Händler listen das Produkt in unterschiedlichen Ausführungen als bald verfügbar.
Teamgroup stellte mit der Cardea Liquid auf der diesjährigen Computex 2019 eine der ersten wassergekühlten SSDs vor. Die ist nun offenbar im Handel angelangt. Bei einigen Anbietern wird eine baldige Verfügbarkeit für unterschiedliche Ausführungen der Cardea Liquid von Teamgroup angegeben.
Teamgroup Cardea Liquid verfügt über einen geschlossenen Kühlkreislauf
Demnach sollen die Modelle mit 512 und 1 TByte an Speicherplatz demnächst in den Lagern aufschlagen. Die Preise für das kleinere Modell starten bei rund 88 Euro. Die 1-TByte-Variante ist derweil ab aktuell 153 Euro erhältlich. Was die Anbindung der SSD betrifft, setzt Teamgroup auf PCI-E 3.0 x4. Damit werden lesend Transferraten bis 3.400 MB/s erreicht. Die Schreibrate variiert nach Modell und bezieht sich auf den SLC-Cache, dessen Größe allerdings unbekannt ist. Am schnellsten ist hier die Variante mit 1 TByte und einer Schreibrate von 3.000 MB/s. Es folgt das 512-GB-Modell mit 2.000 MB/s, während die 256-GB-Variante hier mit bis zu 1.000 MB/s arbeitet.
Interessanter als die üblichen Eckdaten zur SSD dürfte die Wasserkühlung sein, die in diesem Bereich eine wirkliche Neuheit darstellt. Auch wenn die Bilder den Anschein erwecken, dass die Anbindung an einen externen Wasserkreislauf notwendig sei, ist dem nicht so. Stattdessen handelt es sich um einen geschlossenen Wasserkreislauf. Teamgroup spricht hierbei von einem "self-circulation cooling effect".
Das soll für bis zu 10 Grad Celsius niedrigere Temperaturen sorgen. Zum Vergleich wird jedoch eine M.2-SSD ohne jegliche Zusatzkühlung herangezogen. Die Füllung der auf dem Aluminium-Kühlkörper angebrachte Kammer erfolgt über einen Einfüllstutzen. Der ist mittels Schiebemechanismus versteckt.
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Die Wasserkühlung sorgt verständlicherweise für einen erhöhten Platzbedarf und das nicht nur in der Höhe. Der angegebene M.2-2280-Formfaktor wird mit 83,9 x 24,3 x 14,1 mm (LxBxH) übertroffen. Entsprechend wird auch der Einsatz ausschließlich in Desktop-System von Herstellerseite empfohlen.
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Ich sag ja nicht, dass Kupfer super gut/nötig wäre. Nur dass es mehr Wirkung als dieses Konstrukt böte.
In der Praxis lässt sich mit der Abwärme von GPUs aber noch halbwegs kühlen. Siehe I/O-Hub-Kühlung. Für die Datenhaltbarkeit ist es tendenziell sogar von Vorteil, wenn Flash bei hohen Temperaturen beschrieben wird. Nur bei den regelmäßigen 10-GiB-Kopien alle 30 Sekunden bekommt man gegebenenfalls Probleme mit der Controller-Temperatur.
Was auch nicht die Lösung ist
ich denke eher eher an eine heatpipe
Aber zum Glück brauchen SSDs kaum Kühlung, da kann man sich auch derartige Show erlauben.
du hast recht was das kupfer und seine eigenschaften angeht
aber letztendlich ohne ausreichender zirkulation wird es negativer vermute ich als die lustige M.2 mit plexi
das kupfer bringt die wärme toll weg heizt sich aber aufgrund der GPU auf
Kernschrott, mehr fällt mir dazu nicht ein....