Stromausfall bei Toshiba und Western Digital: 6 Millionen TByte NAND-Flash vernichtet
Durch die Nachwirkungen eines Stromausfalls in Japan sollen bei Western Digital und Toshiba bis zu 6 Millionen TByte NAND-Flash verloren gegangen sein. Die Produktion, die seit Mitte des Monats stillsteht, könnte erst in zwei Wochen wieder Fahrt aufnehmen.
Was der Bahn Schnee und Sommerhitze sind, sind Speicheranbietern offenbar Überflutungen und Stromausfälle. Letzterer hat sich Mitte Juni in Japan ereignet und soll bei Toshiba und seinem Joint Venture-Partner Western Digital zu enormen Ausfällen geführt haben. Berichten nach sind Fab 2, Fab 3, Fab 4, Fab 5 sowie Fab 6 nach wie vor nicht wieder in Betrieb. In Summe sei mit einem Ausfall von 6 Millionen TByte NAND-Flash zu rechnen.
Bei Stromausfällen müssen Speicheranbieter die gerade in Produktion befindlichen Wafer für gewöhnlich wegschmeißen und die Produktionsstätten neu kalibrieren. Damit einher gehen Produktionsausfälle und in dieser Konsequenz auch Kostensteigerungen, die Hersteller in der Regel an den Kunden weitergeben. Bis das Gros der Produktion wieder aufgenommen werden kann, sollen dann auch tatsächlich noch zwei Wochen ins Land ziehen. Toshiba Memory jedenfalls rechnet mit Mitte Juli. Der Stromausfall selbst dauerte nur 13 Minuten - hatte dafür eine umso verheerendere Wirkung.
Ausfall wohl nicht so dramatisch für Endkunden
Für den Normalsterblichen dürfte der Ausfall aber keine allzu tragische Konsequenzen nach sich ziehen - wenngleich er womöglich nicht ganz folgenlos bleibt. Der betroffene 2D-NAND-Flash verliert bei SSDs zwar zunehmend an Bedeutung, spielt aber in speziellen Storage-Lösungen noch eine Rolle. Weil sich die Lagerbestände dort gering ausnehmen, könnte sich laut DRAMexchange die Situation indirekt auf 3D-NAND auswirken und dort den Preisverfall verlangsamen.
Mehr zum Thema: DRAM & Flash-Speicher: SK Hynix' Gewinn in drei Monaten um 68 Prozent gesunken
Der dürfte Herstellern ohnehin ein Dorn im Auge gewesen sein. Nicht ohne Grund wollte man die Produktion von Flash-Speicher im Laufe des Jahres um 15 Prozent zurückfahren. Dass man sich nun vier Wochen Zeit lässt, um die Produktion wieder hochzufahren, könnte womöglich auch des zuvor beklagten Überangebots geschuldet sein.
Quelle: Trendforce, DRAMexchange

Wie schon geschrieben, dienen die USV in erster Linie dazu, dass die Server im Notfall korrekt heruntergefahren werden können, statt eines hard downs der teils gravierende Folgen haben kann UND damit eine minimale Notstromversorgung erhalten bleibt bspw. für Fahrstühle in Kaufhäusern, Brandschutz usw. Der Fahrstuhl selbst bleibt zwar stehen, aber das Notruftelefon MUSS funktionieren.
Da jetzt Politische Konflikte zwischen China, USA, Japan und Südkorea die Sache jetzt verschlechtern.
Also demnächst Kaufen!!
Folgen des Zweiten Weltkriegs könnten jetzt Chip-Industrie lahmlegen - WinFuture.de
Bei uns in der Firma (Chemie - Ammoniakproduktion) wird im Schnitt eine Leistung von 50 MW "verbraten" , USV ist für das Leitsystem, Notstrom um die relevanten Ventile und Antriebe zu fahren damit die Anlagen in einen SICHEREN Betriebszustand fahren. Wir haben 3 (!) unabhängige (!) Netze (Hochspannungsleitung) -- sehr sehr teuer erkauft bei den Energieversorgern. Wenn eine Anlage echt ausfallen sollte kostet das Millionen um sie überhaupt wieder soweit zu bekommen das sie produziert.
Gewollt ist das dort sicher nicht, das was in der Produktion auf dem Tisch lag ist Schrott - sehr teurer Schrott. Das man nun auf diese Weise die Produktion "gedrosselt" hat ist eine andere Sache ...
mfg