Steigende SSD-Preise: Chipmangel könnte zu Knappheit bei NAND-Controllern führen
Viele SSDs setzen auf Controller von Phison oder Silicon Motion, und beide Unternehmen könnten bald mit Lieferengpässen zu kämpfen haben. Das wiederum dürfte für drastisch steigende SSD-Preise sorgen, wenn der Bedarf nicht von Konkurrenzunternehmen abgedeckt werden kann.
Bei Rechenchips wie insbesondere GPUs und den SoCs für die neuen Spielekonsolen ist die Chipknappheit bereits besonders stark zu spüren. Doch andere Bereiche haben ebenso mit Lieferengpässen zu kämpfen: Angeblich könnten bald auch SSD-Controller knapp werden.
NAND bleibt konstant, Controller könnten knapp werden
Das Marktforschungsunternehmen Trendforce berichtete bereits im Dezember über mögliche Lieferengpässe bei SSD-Controllern, und mittlerweile soll sich die Situation laut Heise sogar noch verschlimmert haben. Als Beispiel werden die Anbieter Phison und Silicon Motion genannt, die ihre Controller bei den Foundries TSMC und UMC fertigen lassen. Da diese an der Kapazitätsgrenze angelangt sind, kann die Produktion nicht weiter erhöht werden.
Die auf SSDs verbauten NAND-Controller machen zwar im Vergleich zu den Speicherchips nur einen geringen Teil des Preises aus, doch könnte eine Controller-Knappheit trotzdem spürbare Folgen haben. Ein Preisanstieg von Controllern selbst wäre wohl noch zu verkraften, wenn es dann immer noch genügend SSDs auf dem Markt gibt. Sollte hier aber die Nachfrage das Angebot übersteigen, könnte dasselbe wie bei den aktuellen Grafikkarten von AMD und Nvidia passieren: Wenn kaum Produkte lieferbar sind, steigen die Preise drastisch.
Ob es wirklich zu einer Controller-Knappheit kommen wird, ist derzeit noch nicht sicher zu sagen. Neben Phison und Silicon Motion gibt es noch Unternehmen wie Western Digital, Intel und Samsung, die ihre Controller selbst entwerfen und produzieren. Dadurch könnte eine gestiegene Nachfrage möglicherweise auch abgefangen werden, sodass es im Falle des Falles nur bei manchen Produktgruppen zu Engpässen kommen würde.
Auch spannend: Samsung 980 Pro: PCIe-4.0-SSD mit 2 Terabyte Speicher bald verfügbar
Beim NAND-Speicher selbst sieht es laut Trendforce angeblich etwas besser aus. Ursprünglich wurde hier für das erste Quartal 2021 ein Preisverfall von 10 bis 15 Prozent erwartet, doch aufgrund einer gestiegenen Nachfrage durch einige Smartphone-Hersteller soll der Preis im Vergleich zum letzten Quartal nun doch stabil bleiben. Auch im zweiten Quartal soll sich wenig ändern. Mit Preisnachlässen ist hier also nicht zu rechnen, doch immerhin soll Speicher wohl auch nicht teurer werden - und das kann man in der gegenwärtigen Lage wohl als Erfolg verbuchen.
Quelle: Heise

Und die lügen nun mal nicht.
Punkt.
Ich hab als Langzeitspeicher gerade eine 2TB HD voll.
Die kostet bereits so wenig, daß man sie als SSD kaufen könnte:
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200.- EUR haben vor längerer Zeit 2TB Magnet HDs gekostet.
Da ist das Funktionsprinzip der SSD einfach zu kurzlebig (Kondensator).
Nur so ein paar Beispiele TrueNAS 250GB SSD als System, ESXi System-SSD hat nur 250GB, Media Center PC gar nur eine alte 120GB SSD weil alles vom NAS gestreamt wird.
Sicherlich kannst du mir jetzt gute Gründe nennen warum ich für diese Sachen Hochkapazitäts-SSD nehmen sollte.
Bis SSD in den Preisbereich ankommen von HDD Datengräber dauert es noch lange und für Caches oder VMs die schnell verfügbar oder gute Reaktionszeiten haben sollen reichen mir zumindest auch max 1TB aus.
Fakt ist, daß immer mehr Speicherplatz gebraucht wird.
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Fakt ist nun mal das man nicht überall (z.B. meine ESXi System-SSD) x TB an Platz brauch so das die Hersteller nur noch Hochkapazitäts-SSD herstellen müssten.
Die Hersteller legen eher den Fokus auf das, was sie verkaufen können. Das scheinen überwiegend Minigrößen zu sein, sonst würden auch Markenhersteller diese Größen bei neuen Produkten nicht mehr anbieten (Samsung EVO 870 mit 250GB).
Zu Hause brauche ich als Streaming-Clinet keinen Multimedia-PC. Das können das Tablet, der RaspPi oder der Fernseher.