Samsung 980 Pro: SSD mit PCI-E 4.0 soll bis August erscheinen

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Samsung 980 Pro: SSD mit PCI-E 4.0 soll bis August erscheinen
Quelle: Anandtech

Schon Anfang Januar wurde die Samsung SSD 980 Pro mit PCI-Express 4.0 mehr oder weniger beiläufig auf der CES ausgestellt. Bis heute gibt es aber keine offizielle Ankündigung. Nun will ein bekannter Leaker erfahren haben, dass der Release bis August erfolgen soll.

Es bleibt spannend beim Thema PCI-Express 4.0 und Samsung. Es passt nicht so recht zusammen, dass sich ausgerechnet Samsung, der Pionier bei NVME-SSDs, mit der neuen Schnittstelle so viel Zeit lässt. Doch es gibt Hoffnung.

Samsung SSD 980 Pro bis Ende August?

Der bekannte Leaker Ice Universe hat bereits am 10. Juni verkündet, dass die 980 Pro innerhalb der kommenden zwei Monate veröffentlicht werden soll. Das heißt, dass der Release bis ca. Mitte August ansteht. Ice Universe sagt voraus, dass es Samsung mit der 980 Pro schafft, die wirkliche Leistung von PCI-Express 4.0 auszufahren. Auf der CES 2020, wo die SSD 980 Pro mehr oder weniger beiläufig gezeigt, aber nicht offiziell vorgestellt wurde, wurde maximale Transferraten von 6.500 MB/s lesend und 5.000 MG/s schreibend genannt. Diese Leistung liegt theoretisch über der der Modelle mit Phison-E16-Controller.

Auf der Messe zeigte man damals eine NVME-SSD im M.2-Formfaktor. Wie bei Pro-Modellen üblich wird immer die neueste Technik verbaut, in dem Fall die PCI-Express-4.0-Schnittstelle. Über die weiteren Daten lässt sich bislang nur spekulieren. Wie in den Vorgängermodellen auch beläuft sich die Kapazität auf 240, 500 oder 1.000 GB. Während alle anderen PCI-E-4.0-Modelle den Phison E16 als Controller nutzen und auch mit dem TLC-Speicher von Toshiba hardwareseitig absolut identisch sind, nutzt Samsung stets eigene Chips. Welche genau und wie der Samsung-Controller heißen und was er leisten wird, ist bislang nicht bekannt.

Samsung wird nachgesagt, die NVME-SSD der PS5 zu produzieren. Anfang Februar gab es erste Hinweise auf weitere Familienmitglieder der 900er-Serie von Samsung. So sollten die SSD 980 Evo und 980 QVO eigentlich die ersten PCI-Express-4.0-Modelle des Herstellers sein, die man kaufen kann - was aber nicht bestätigt ist. Gerade der Samsung SSD 980 QVO wird nachgesagt, in der PS5 verbaut zu sein.

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    • Kommentare (32)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Moriendor PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von ZeXes
        Es ist (Ende) August und die SSD ist immer noch nicht da..
        Wohl wahr... aber immerhin gibt es auf der Samsung Webseite erste Infos und Bilder:

        980 PRO 1TB | Samsung SG
      • Von Moriendor PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von ZeXes
        Es ist (Ende) August und die SSD ist immer noch nicht da..
        Wohl wahr... aber immerhin gibt es auf der Samsung Webseite erste Infos und Bilder:

        980 PRO 1TB | Samsung SG
      • Von ZeXes Software-Overclocker(in)
        Es ist (Ende) August und die SSD ist immer noch nicht da..
      • Von Blackout27 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Relex
        Wäre also z.B. ein 3700X zu langsam, um die gleiche Datenmenge zu bewältigen? Ich denke, wenn die Konsolen raus sind, wird das eines der interessantesten Themen. Vielleicht kommen ja zukünftige Mainboards mit einem ähnlichen Chip. Wäre also auch für uns PC Spieler genial. Mehr I/O Leistung nimmt man doch immer gerne mit.
        Ich vermute das der 3700X sehr gut gegen die PS5 ankommen wird. Die Xbox Series X kann 7 Kerne für die Games nutzen, die Berechnung der Kompression und co. wird aber nicht wie bei Sony durch den I/O Block übernommen sondern durch "DirectStorage". Dadurch wird wohl 1 Kern benötigt sodass man wohl effektiv 6 der 8 Kerne für die Spiele nutzt bei 3,66 -3,80Ghz.
        Wie viele Kerne Sony für Spiele verwenden kann? Ich schätze mal 7 Kerne welche je nach Last mit bis zu 3,50Ghz takten dürfen. Der 3700X taktet jedoch unter Last mit ~4,30Ghz (also mit 500-800Mhz mehr) und kann daher sicher die Aufgaben der Kompression gut abfangen. Soweit ich richtig informiert bin, kommt DirectStorage auch auf den PC.

        Wenn erst Zen3 erschienen ist, wird wohl deren 8 Kerner keine großen Probleme bekommen. Insgesamt steckt in den neuen Konsolen viele coole neue Features aber die brauchen Sie auch, immerhin haben beide Konsolen "nur" 16GB an Systemspeicher, da sind die Techniken und deren schnelle SSD´s eine tolle Ergänzung.
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Zitat von Basileukum
        War einbei die große Marketingverarsche von AMD, da konnten se die Leute erstmal fett mit zu teuren Mutterbrettern abzocken, mit einem Aushängeschild das keiner braucht. Kennen wir aber von Nvidia mit RT.
        Ja, im Spielemarkt scheint es nutzlos zu sein, aber genauso wie für Spielekonsolen war dieser niemlas das Zielpublikum der Pro-Serie von Samsung .

        Es hat schon seinen Grund, warum Nvidia bei seinen neuen Rackservern mit A100-Modulen auf Epyc 7002 anstatt auf Intel-CPUs setzt. Genauso ist es bei professionell genutzten TR3-Workstations völlig egal, wenn die SSD ein paar Euro mehr kostet, wnen die Leistung auch nur gelegentlich genutzt wird. Dort dürfte für die 980 Pro eher mal wieder die max. 2 TB Kapazität bei M.2 mit TLC-Speicher ein Problem werden.
      • Von AyC Software-Overclocker(in)
        1) Der Unterschied von den ersten HDDs zu SSDs waren groß. Danach habe ich nicht mehr gemerkt. Einzelne Szenarien wie Videoschnitt sind davon natürlich ausgenommen.

        2) Einfach mal abwarten bis die PS5 rauskommt und dann mit aktuellen SSDs diverser Firmen vergleichen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass Sony in einer 400-500€ Konsole eine "300€ SSD" einbaut. Was und Wie Sony optimiert wird man bis zum erscheinen jedenfalls nicht einschätzen können.
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