Samsung SSD 9100 Pro aufgebohrt: Nicht nur im Platz, sondern auch im Preis
Wer absolute Leistung im SSD-Segment sucht, wird auch an der Samsung SSD 9100 Pro vorbeikommen, die nun noch einmal aufgebohrt wurde. Der Speicherplatz verdoppelt sich auf 8 TB, aber damit auch der Preis.
Im März hatte Samsung die Serie SSD 9100 Pro mit PCI Express 5.0 und 4 TB ins PCGH-Testlabor gelassen und da machte das Laufwerk mit einem Ergebnis von 1,34 einen sehr guten Eindruck. Schon damals das größte Problem der SSD: ihr Preis.
Und das ändert sich auch bei der nun vorgestellten Variante mit 8 TB Speicherplatz nicht. Die potenziell hervorragende Performance (wenn man die 4-TB-Messwerte zugrundelegt) lässt sich Samsung mit 964,99 Euro ohne Kühlkörper und mit 983,99 Euro mit Kühlkörper entlohnen.
Dafür verspricht man 14.800 MB/s sequenzielle Lese- und 13.400 MB/s sequenzielle Schreibgeschwindigkeiten. Ansonsten ändert sich an der SSD 9100 Pro wenig - warum auch? Im Test erwies sich das Geschwisterlein als Leistungsspitze, das auch bei harter Beanspruchung (mit Kühlkörper) halbwegs kühl geblieben ist und durchweg im grünen Bereich verblieb.
Nur selten muss sich die SSD 9100 Pro dem Wettbewerb geschlagen geben, oft sind es knappe Messausgänge in synthetischen Teildisziplinen. In der Preis-Leistungs-Klasse operiert man aber ohnehin für einen Kundenbereich, der entweder einen Nutzwert hat oder das Beste vom Besten will.
Angeboten wird die SSD mit 1, 2, 4 und nunmehr 8 Terabyte, wobei das Modell mit 4 Terabyte den günstigsten Preis pro Terabyte auf der Straße hat und das 2-Terabyte-Modell mit knapp 250 Euro im Handel das für die meisten erreichbare Modell sein dürfte.
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Bei 10G (und zügigem NAS) braucht auch das schon seine vier Stunden mindestens.
Latenzoverhead dürfte sich im Mikrosekundenbereich bewegen und wenn hier nicht ultra viel in Richtung DB läuft oder sub 4K Schreibvorgänge (was es eher nicht sein dürfte sondern eher eine Editing Load) dann überwiegt der Wert des Bandbreiten-Zugewinnes bei Weitem.
Als Auslagerungsdatei sind auch gen5 PCIE‘s viel zu langsamen, dafür habe ich ja 512GiB RAM.
Mit fragwürdiger Software und schlechterer Qualität als früher.
Käme mir nicht in den PC!
Gruß T.
Schon wären 10TB gespart.
Nur: Natürlich sind diese Backups inkrementell und daher in der Regel nur ein paar GB groß. Die Datenmengen sind viel zu groß um sie alle immer neu zu schreiben, das wäre ja irre bzw. die Datenträger wären dafür viiiel zu langsam. Workloads wo DAS nötig ist, also regelmäßig und schnell mehrere TB neu generiert/geändert werden dürften wirklich rein professionell sein.
Bei 10G (und zügigem NAS) braucht auch das schon seine vier Stunden mindestens.
Latenzoverhead dürfte sich im Mikrosekundenbereich bewegen und wenn hier nicht ultra viel in Richtung DB läuft oder sub 4K Schreibvorgänge (was es eher nicht sein dürfte sondern eher eine Editing Load) dann überwiegt der Wert des Bandbreiten-Zugewinnes bei Weitem.