Bis zu 8 Terabyte als SSD: Samsung 870 QVO kurzzeitig im Handel gelistet
Die Samsung 870 QVO scheint ihre Kapazität im Vergleich zum Vorgänger zu verdoppeln. Offiziell angekündigt hat Samsung den Nachfolger der SSD 860 QVO noch nicht - doch er war zwischenzeitlich bei Amazon gelistet. Vorbesteller sollten 900 Dollar für die Version mit 8 Terabyte auf den Tisch legen.
Beim Online-Versandriesen Amazon konnte man kurzzeitig die Samsung 870 QVO vorbestellen. Kurzzeitig, weil die Links inzwischen nicht mehr funktionieren. Das kommt nicht ganz überraschend, denn Samsung hat die mutmaßliche Mainstream-SSD noch gar nicht offiziell vorgestellt. Seeking Alpha konnte die Produktseiten noch aufrufen und berichtet von Kapazitäten von einem bis 8 Terabyte. Über die Spezifikationen ist daneben nicht viel bekannt. Dem Namen nach zu urteilen, kommt abermals QLC-Nand mit 4 Bit pro Speicherzelle zum Einsatz. Die SSD-Serie wäre der Nachfolger der Samsung 860 QVO.
Samsung 870 QVO in vier Versionen
Die Bilder, die es ins Netz geschafft haben, zeigen ein typisches 2,5-Zoll-Gehäuse mit SATA-6Gbs-Ports, also im Prinzip nichts Spektakuläres. Mit dem Tempo einer NVME-SSD wird die Samsung 870 QVO es alleine schon durch die Limitierung der Schnittstelle nicht aufnehmen können. Übertragungsraten um die 550 MB/s sind nicht ganz unwahrscheinlich - was für eine Mainstream-SSD auch vollkommen ausreichend sein dürfte.
Mehr dazu: Samsung 860 QVO 1 TB: Das meinen die Lesertester
Amazon zufolge sollten die SSD bereits Ende Juni in den USA erhältlich sein, allerdings betraf dieses Zeitfenster nicht alle Modelle. Sehr wohl die Versionen mit einem, 2 und 4 TB, aber nicht das mutmaßliche Flaggschiff. Ende August, also im Spätsommer, sollte die 8-TB-Variante folgen. Für die Samsung 870 QVO mit einem TB rief Amazon 130 US-Dollar auf - für das Spitzenmodell stolze 900. Ob es sich dabei um die offizielle Preisempfehlung des Herstellers handelt oder dem typischen Vorbestelleraufschlag, bleibt offen.
Quelle: Seeking Alpha


Es gibt nicht "das beste" oder "das sinnvollste" oder "xy ist gut/schlecht". Es gibt nur für den jeweiligen Einsatzzweck passende und unpassende SSDs/HDDs.
Und das selbst SLC von Power-Loss profitiert überrascht mich jetzt schon. Da es dort bei den Zellen nur zwei Zustände gibt, dachte ich mir, die kämen damit wahrscheinlich klar. Falsch gedacht wohl!
Beispiel 1:
Du bist Videocutter und schiebst tonnenweise Rohmaterial beim schneiden/mergen durch die Gegend auf der Arbeits-SSD.
--> PowerLoss ist für dich unnötig weil die Rohdaten im Falle eines Stromausfalls sowieso auf dem Quelldatenträger weiter vorhanden sind. Die Schreibmengen sind aber gigantisch so dass MLC gegenüber TLC/QLC einen großen Vorteil für dich hat.
Beispiel 2:
Du bist Programmierer und schreibst verschiedenste Quellcodes für neue Programme.
--> MLC ist für dich völliger Quatsch da deine Datenmenngen oft nur eine Handvoll Megabytes sind. PowerLoss ist aber ne super Sache, weil ein spontaner Stromausfall dann nicht dazu führt, dass dein Code der letzten Stunde verschwunden ist (und nein, das hat nichts mit der Art des Flashs zu tun, PowerLoss dient dazu den Inhalt von Caches noch in den nicht flüchtigen Bereich wegzuschreiben bevor der Strom alle ist).
Es gibt nicht "das beste" oder "das sinnvollste" oder "xy ist gut/schlecht". Es gibt nur für den jeweiligen Einsatzzweck passende und unpassende SSDs/HDDs.