SSDs: Samsung bewirbt neue Enterprise-SSDs als "never dying"
Samsung verspricht für zwei neue Enterprise-SSDs höchste Zuverlässigkeit. Ist einer der Speicherchips defekt, soll es bei den nun vorgestellten Produkten nicht mehr zum Totalschaden kommen. Stattdessen sorgt Software für einen nahezu reibungslosen Weiterbetrieb ohne vollständigen Datenverlust.
Samsung hat neue SSDs mit PCI-Express 4.0 vorgestellt. Mittels "revolutionärer Software-Innovation" sollen diese die "maximale Speicher-Performance" bieten und dabei im Grunde genommen nicht das Zeitliche segnen. Versprochen wird eine unsterbliche SSD.
Fail-in-Place sorgt für Weiterbetrieb bei fehlerhaften NAND-Chips
Erreicht werde das mittels "Fail-in-Place" (FIP). Laut Samsung handle es sich dabei um einen "neuen Meilenstein in der 60-jährigen Geschichte von Speichern", denn die neuen SSDs sollen auch dann ihre Arbeit verrichten, wenn Fehler auf Chip-Level vorkommen. Dafür wird Software genutzt, die fehlerhafte Chips erkennen soll.
Ist ein solcher Fall eingetreten, wird zunächst nach beschädigten Daten gesucht, bevor die vorhandenen Daten auf einen anderen Chip verschoben werden. Zu Performance-Einbußen oder einer verringerten Stabilität komme es dabei nicht. Totalausfälle von SSDs, für die bereits ein einzelner defekter NAND-Chip genügt, seien zumindest bei den nun vorgestellten Samsung-SSDs ein Thema der Vergangenheit.
Als weitere Software-Innovationen präsentiert Samsung zudem "SSD virtualization technology". Damit lassen sich die Speicher in 64 kleinere SSDs unterteilen, die unabhängige virtuelle Workspaces für unterschiedliche Nutzer bieten. Zugleich soll die SSD die CPU teilweise entlasten, indem einige Aufgaben der Virtualisierung übernommen werden, die sonst die CPU übernimmt. Zuletzt spricht Samsung noch von "V-NAND machine learning technology". Die soll, wie der Name bereits unschwer erahnen lässt, in die Kerbe des maschinellen Lernens schlagen.
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Gedacht sind die neuen SSDs, die die Bezeichnungen PM1733 und PM1735 tragen, für den Enterprise-Markt, womit die "never-dying"-SSD zunächst nicht für normale Endverbraucher bestimmt ist. Insgesamt 19 unterschiedliche Modelle sollen erscheinen. Die Speicherkapazität rangiert zwischen 800 Gigabyte und 30,72 Terabyte. Als Formfaktoren stehen das konventionelle 2,5-Zoll-Format sowie HHHL zur Auswahl. Leistungstechnisch spricht Samsung von bis zu 8 GB/s beim Lesen und 3,8 GB/s beim Schreiben, insofern zur HHHL-Variante gegriffen wird.
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Da es in der LTSC eh keine Apps gibt, schaue ich dann mal, ob ich die lösche.
What is Swapfile.sys and How Do You Delete It?
Das ganze nur, weil MS seinem eigenen Speichermanagement nicht traut:
“You may ask, ‘Why do we need another virtual page file?’ Well, with the introduction of the Modern App, we needed a way to manage their memory outside of the traditional Virtual Memory/Pagefile method."
Man hat nun halt auf unterdimmensionierten Systemen die Möglichkeit, das zu kleine Ram gleich doppelt auf den dann auch viel zu kleinen eMMC-Speicher auszulagern.
Es würde mich auch nicht wundern, wenn Apps die Möglichkeit hätten, ihr Auslagern manuell anzufordern (wie Programme ja auch anfragen können, ob und wieviel Pagefile es gibt, obwohl sie das überhauopt nichts angeht).
Also selbst nach einem Windows 10 Update sind mancherorts Ordner verschwunden vom Desktop.
Da wurde nicht so ein Wirbel gemacht. Insofern möchte ich die SSD Hersteller ein wenig in Schutz nehmen.
SSD's sind doch letzlich eine super Sache, verglichen mit herkömmlichen Festplatten , nicht wahr?
Wobei mir bei Windows 10 nicht klar ist, wozu dieses neue swapfile.sys (16 MiB) überhaupt dient. Schließlich existiert die normale pagefile.sys (1 GiB) weiterhin.
Dazu hab ich halt noch 32 GiB Pagefile auf einer extra SSD bei dem PC.
Sehr wenige Anwendungen geben dir eine Fehlermeldung aus. Titan Quest zum Beispiel (uraltes Spiel, da sieht man wie selten das vorkommt) verweigert dir den Start mit der Fehlermeldung, dass du mindestens eine 200 MB Pagefile bereitstellen musst.