SK Hynix: Mehr Flash-Layer für mehr Performance bei gleicher Kapazität
SK Hynix hat seine vierte 3D-V-NAND-Generation alias 3D-V4 vorgestellt, die vorerst mit 256 Gigabit großen Speichermodulen daherkommen wird. Gegenüber der bisherigen Produktion erhöht sich die Anzahl der Speicherlagen von 48 auf 72, was die Produktionskosten senken und die Performance steigern soll.
Während Samsung, Sandisk und Toshiba bereits mit der Produktion von 3D-V-Nand mit 64 Speicherlagen und 512 Gigabit Kapazität (64 GByte) begonnen haben, bietet SK Hynix bislang nur 256 Gbit (32 GByte) auf 48 Lagen. Ändern soll das die vierte Generation des hauseigenen 3D-V-NAND alias 3D-V4, die SK Hynix jüngst im Rahmen einer Pressemitteilung angekündigt hat. Diese zeichnet sich maßgeblich durch das Aufstocken der Speicherlagen von 48 auf 72 an der Zahl aus.
Vorerst wird SK Hynix aber weiterhin nur Kapazitäten von 256 Gbit pro Speicherchip anbieten - mehr gibt es nur über zusätzliche Dies im selben Package, die gesondert an einen Controller angebunden werden müssen. Trotzdem sollen die Chips mit 256 Gbit auf 72 Lagen Vorteile gegenüber den 48-Layer-Varianten bieten, die bei der Fertigungsproduktivität (+ 30 %) und einer höheren Performance (+ 20 % Lese- und Schreibleistung) zu suchen seien. Das heißt im Klartext, dass die neuen Speichermodule günstiger zu fertigen seien, durch die innere Organisation gleichzeitig aber auch schneller arbeiten könnten. Das ist vor allem für die Schreibleistung von SSDs ohne (Pseudo-)SLC-Cache interessant, bei der die eingesetzte TLC-Technik mit drei gespeicherten Bit pro Zelle hinterherhinkt. Ebenso können PCI-Express-basierte NVMe-SSDs profitieren, die noch nicht in der Lage sind, vier PCI-E-3.0-Lanes auszulasten.
Die Serienproduktion hat SK Hynix für das zweite Halbjahr 2017 angesetzt und damit gegenüber den Erwartungen zum Jahreswechsel etwas nach hinten verschoben. 512-Gbit-Dies wurden vor drei Monaten ebenfalls für das zweite Halbjahr 2017 erwartet. Ob der Hersteller da noch im Zeitplan liegt, wird das aktualisierte Databook in einigen Tagen zeigen.

My bad
Auch wenn man sich das Bild ganz oben anschaut, ist hier keine SATA-SSD abgebildet. Der einzige Weg mehr Geschwindigkeit bei SSD's darzustellen ist aktuell über die PCI-Lanes.
Persönlich reicht mir die Geschwindigkeit aus. Schöner wäre eine höhere Kapazität zu günstigeren Preisen
Von PCIe war auch nicht die Rede. Im Artikel steht was von höheren Lese- und Schreibgeschwindigkeiten und bezog sich dabei auf SATA SSDs, erst am Ende ging es um PCIe SSDs.
@ Salatsauce45, verhaspelst da ein bissel. Am Ende bzw Anschlag/Limit ist es mit der Übertragungsrate bei Sata3, aber das hat mit den Speicherchips und deren Leistung nix zu tun. Siehe den NVMe SSD´s mit PCIe 3.0 x4 Anbindung. Sind beim Lesen 5mal so schnell wie die Sata 3 Schnittstelle liefern kann. Wenn man mal auf die Schnelle was im Inet suchet, findets man nicht. Aber ich hab mal einen Link, da wirds recht gut erklärt, inklusive eines älteren Videos von Intel wo is um die 750er Serie in PCIe Steckkartenform geht. Also nicht die Chips sind am Limit, sonder SATA3 als Übertagungsweg samt AHCI. Daher nun PCIe 4fach, entweder als M.2 in NGFF 2280 oder als U.2 mit SSDs in 2,5zoll
NVME-SSD: Was ist das und wie schnell ist sie? Einfach erklart – GIGA
Wo bleiben denn eigentlich die SSDs mit 3D-MLC? Sollte doch eigentlich kein Problem mehr sein.
Wie kommt man bei 3 Bit/Zelle eigentlich auf 256 GBit? 192 oder 384 GBit würde mir logischer erscheinen.