Samsung mit 64 Lagen V-NAND und Konkurrenz zu 3D X-Point
Auch Samsung als Branchenprimus ist auf dem Flash Memory Summit und lässt sich von der Konkurrenz nicht die Wurst vom Brot klauen. Überraschend kündigte man die schnelle Produktionsaufnahme von V-NAND mit 64 Lagen an und hat auch einen Konkurrenten zu Microns 3D X-Point.
Auf dem Flash Memory Summit haben nicht nur Seagate und das Joint Venture von Micron und Intel Neues zu zeigen, sondern auch Samsung. Die Koreaner, Primus der Branche, wollen sich von der Konkurrenz auch nicht so einfach die Wurst vom Brot stehlen lassen und kündigten an, dass man V-NAND der dritten Generation in 64 Lagen stapeln wird. Damit kommt man sogar der Ankündigung von Toshiba zuvor, die die Serienproduktion später starten. Damit kann Samsung dann 512 GBit auf einem Die unterbringen. Die Chips können mit bis zu 800 Mbyte/s angesprochen werden.
Passend dazu kündigte Samsung auch die zwei SAS-SSDs mit 32 und 64 Terabyte Fassungsvermögen an. Die werden zunächst unfassbar teuer sein, aber der Markt kommt ins Rollen und mit fortschreitender Zeit wird die Technologie auch günstiger werden. Das bereits verfügbare 16-TB-Modell kostet rund 10.000 US-Dollar. Leider hielt sich Samsung zurück, was technische Details zu den SSDs angehen. Seagate indes hatte ein 60-TB-Modell gezeigt.
Die nächste Überraschung war Konkurrenz zu IMFlashs 3D X-Point, einem Zwischenschritt zwischen Flash-NAND und DRAM. Neben Toshiba/Sandisk/WD will hier offenbar auch Samsung mitmischen und hat ebenfalls ein Produkt im Programm. Bei Samsung soll es in der Z-SSD zum Einsatz kommen. Aber auch hier bleibt Samsung technische Details schuldig. Ob es eher Z-NAND ist oder eher P-RAM ließ sich nicht ermitteln. Letzterer wäre dem Ansatz von Intel/Micron näher. Im Prinzip geht es aber am Ende um das gleiche Ergebnis. Schnelle Zugriffszeiten und hohe Transferleistungen für Server.
Samsung hat nun zudem auch einen Dualport-Controller im Angebot. Der NVMe-SSD PM1725 kann über zwei PCI-Express-Anschlüsse kommunizieren, was die Redundanz erhöht und die Flexibilität. Auch hier führen Nachfragen zu Details aber ins Leere. Auskunftsfreudiger war man beim Thema Formfaktor. Samsung will 2017 einen Neuen einführen, der 114 mm × 32 mm. Die Module sind für besonders flache Server mit 1HE geeignet. Statt auf 2 Terabyte bei M.2 begrenzt zu sein, werden hier 8 Terabyte möglich.
Quelle: Samsung

Mehr Speed brauch ich gar nicht, aber mehr Kapazität zum günstigen Preis.
Wollte endlich alle Magnetplatten durch SSDs ersetzen, aber mit 4K Videos und Co. braucht man nunmal mehr Platz.