RAID-Controller mit bis zu acht NVMe-SSDs und 55.000 MB/s von Highpoint

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Highpoint RAID-Controller.
Quelle: HighPoint via Techpowerup

Highpoint hat zwei neue RAID-Controller für NVMe-SSDs vorgestellt. Pro solchem Controller können bis acht SSDs verbaut werden, die maximal mit bis zu 55.000 MB/s arbeiten können. Lesen Sie daher im Folgenden mehr von den neuen RAID-Controllern und wofür man sie nutzen kann.

NVMe-RAID-Controller ermöglichen die höchsten Übertragungsraten durch eine Kombination der modernen PCI-E-SSDs. Der Hersteller Highpoint hat nun zwei neue Erweiterungskarten für den PCI-E-x16-Slot vorgestellt, auf denen bis zu 64 TB Speicher in Form von NVMe-SSDs verbaut werden können. Das schnellere Modell soll dabei Übertragungsraten von maximal 28.000 MB/s erreichen und beide Karten bieten Unterstützung für RAID 0, 1 und 5. Der Highpoint SSD7540 bietet dabei einen PCI-E-Slot der vierten Generation und soll 1.029 US-Dollar kosten, während der Highpoint SSD7140E mit Gen 3 lediglich 729 US-Dollar kosten soll.

Die verbauten Controller bieten zwar acht mechanische Slots, können allerdings nur vier SSDs mit der maximalen Bandbreite ansprechen, da nur so die vollen vier Lanes pro SSD zur Verfügung stehen. Werden langsamere NVMe-Modelle genutzt, können aber durchaus alle SSDs maximal ausgenutzt werden. Die Controller sind unter Windows und unter Linux bootfähig und können so auch als primäres Speichermedium eingesetzt werden.

Die Erweiterungskarten sind durch ihre Ausmaße von 285 x 111 x 21 mm nicht für alle Gehäuse geeignet und bieten einen großen Heatsink, um die Abwärme der SSDs erfolgreich abzuführen und die Lebenszeit zu verlängern. Für maximale Leistung können, sofern die Plattform das unterstützt, zwei solcher Karten miteinander kombiniert werden, wodurch sich die maximale theoretische Übertragungsrate auf 55.000 MB/s beinahe verdoppelt bzw. auf 28.000 MB/s. Der Preis und auch die Anschaffungskosten von bis zu acht schnellen NVMe-SSDs machen aber bereits deutlich, dass die beiden Controller für den Server-Bereich konzipiert sind, wo hohe Übertragungsraten sehr wichtig sind, während im Desktopbereich eine bis zwei SSDs zumeist ausreichen sollten.

Quelle: Techpowerup

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