SSDs mit PCI-Express 6.0: Neue Details von Samsung und Innogrit - bald geht es los
Bereits im kommenden Jahr sollen die ersten SSDs mit PCI-E 6.0 im Server-Segment auf den Markt kommen. Samsung und Innogrit haben hier jüngst entsprechende Neuigkeiten verkündet. Endkunden müssen hingegen noch warten.
Während Privatkunden von noch höheren Datenraten bei SSDs nur sehr bedingt profitieren könnten, sieht es im Server-Bereich ganz anders aus. Dort werden zahlreiche Anwendungen durch zu langsamen Speicher ausgebremst. Passend dazu schreitet die Nutzung neuer Technologien in diesem Segment auch schneller voran. Das zeigt auch der kommende Wechsel auf PCI-E 6.0, der im Server-Markt bereits kommendes Jahr stattfinden soll. Auf dem diesjährigen Innovation Summit des Global Memory Innovation Forum kündigten Samsung und der Controller-Hersteller Innogrit entsprechende Produkte an.
2026 geht es los
Samsung will demnach schon früh im kommenden Jahr eine PCI-E-6.0-SSD namens PM1763 auf den Markt bringen. Diese soll die Übertragungsrate verdoppeln und gleichzeitig eine höhere Energieeffizienz bieten. 2027 soll es dann auch bei der Speicherkapazität einen Sprung geben: Auf die aktuellen 256-TB-SSDs im EDSFF-1T-Format sollen 2027 Modelle mit PCI-E 6.0 und 512 TB Speicher folgen. Im Laufe des kommenden Jahres will Samsung außerdem den auf deutlich höhere Performance optimierten Z-NAND der 7. Generation auf den Markt bringen. Dieser soll über GIDS (GPU-Initiated Direct Storage Access) verfügen und damit wohl als kostspielige Ergänzung zu GPU-Beschleunigern dienen.
Abseits von Samsung dürften nächstes Jahr auch von anderen Herstellern neue SSDs mit PCI-E-6.0 auf den Markt kommen. Genau dafür hat der Controller-Hersteller Silicon Motion ein weiteres Mal den für 2026 angekündigten Controller SM8466 gezeigt. Konkurrent Innogrit hat hingegen einen neuen PCI-E-6.0-Controller angekündigt, der mit der neuen Schnittstelle 25 Millionen IOPS bei zufälligen 512-Bit-Zugriffen erreichen soll. Auch hier sollen erste Lösungen im kommenden Jahr erscheinen.
Passend dazu: Samsung bestätigt steigende Speicherpreise für DRAM und NAND
Alle genannten Produkte richten sich dabei explizit an Geschäftskunden. Bis sich SSDs mit der neueren PCI-E-Version auch bei Privatkunden durchsetzen, dürfte es hingegen noch lange dauern. Zunächst müssten dafür entsprechende Prozessoren erscheinen, und das wäre frühestens 2026 möglich. Womöglich wird die Adoption des neuen Standards aber sogar noch länger dauern - beim aktuellen Zwei-Jahres-Takt von AMD und Intel wären also auch erst 2028 oder sogar 2030 möglich.
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Quelle: Wccftech

. PCI/e 6.0 in 2030 im privat Segment reicht vollkommen.
.
Ist längst an der Zeit, aktuell ist der Abstand zwischen 4.0 und 5.0 SSD noch zu groß.
jajaja Ich weiß das es für die meisten Anwender absolut sinnlos ist - weder haben diese mehrere SSD mit solchen Geschwindigkeiten um die Daten zu schieben noch das passende Netzwerk oder gar Internetleitung für so was.
Und für den Rest ist das nicht relevant. Selbst wenn Grafikkarten den Speicher nutzen wollen, ist man hier eher durch Zugrifsszeiten limitiert als durch Bandbreite.
Trotzdem schön für alle die das halt nutzen wollen, fast das doppelte an Geschwindigkeit für nen minimalen Aufpreis - sagt man nicht nein dazu.