Samsung bestätigt steigende Speicherpreise für DRAM und NAND
Die Preise für ausgewählten Arbeits- und Massenspeicher von Samsung werden zukünftig ansteigen. Dabei soll DRAM zwischen 15 und 30 Prozent im Preis steigen, während NAND-Flashspeicher um 5 bis 10 Prozent teuer werden soll.
Samsung hat die Vertragspreise für bestimmten DRAM-Arbeitsspeicher und mobilen NAND-Flashspeicher erhöht, wie das südkoreanische Unternehmen gegenüber News Daily (via Techpowerup) bestätigt hat. Ursache ist die höhere Nachfrage bei geringerem Angebot. Auch Konkurrenten wie Micron und SK Hynix haben vergleichbare Preisanpassungen angekündigt.
DRAM-Vertragspreise steigen bis zu 30 Prozent
Hierbei steigen die Vertragspreise für DRAM um 15 bis 30 Prozent, für NAND-Flash-Speicher liegt der Preisanstieg lediglich bei 5 bis 10 Prozent. Im Detail sind Samsungs DRAM-Produktgruppen LPDDR4X, LPDDR5 und LPDDR5X sowie die NAND-Formate eMMC und UFS von den gestiegenen Vertragspreisen betroffen. Die Meldungen an Großkunden von Samsung fanden vor den Vetragsabschlüssen für das vierte Quartal statt.
Die Preiserhöhungen sind eine Reaktion auf das veränderte Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage: Einerseits laufen ältere Baureihen aus, Speicherhersteller passen die Kapazitäten auf DDR5 und HBM an - wobei HBM-Bestellungen für KI-Beschleuniger höhere Priorität haben. Außerdem sind Cloud-Hyperscaler sowie Gerätehersteller von High-End-Smartphones und KI-fähigen PCs im Wettstreit um neue Produkte, die jeweils auch entsprechenden Arbeits- und Massenspeicher einsetzen. Samsung besitzt ungefähr ein Drittel des Marktanteils für DRAM und NAND weltweit.
Die Vertragspreise für DRAM und NAND von Samsung steigen an - was sagen Sie dazu? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit! Beachten Sie beim Kommentieren bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns zusätzlich gerne auf Whatsapp und X. Unsere Videoinhalte finden Sie auf Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: News Daily via Techpowerup

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