PCI-Express-3.0-x16-SSD: 64 TByte mit 13 GB/s als Prototyp vorgestellt
Seagate hat auf dem Flash Memory Summit 2017 einen SSD-Prototyp gezeigt, der in Sachen Kapazität und Übertragungsgeschwindigkeit neue Leistungsniveaus erreichen soll. Auf einer PCI-Express-3.0-x16-Steckkarte werden acht einzelne M.2-SSDs untergebracht, die im über einen PLX-Switch organisiert sind. Seagate nennt eine Übertragungsrate von bis zu 13 GB/s.
Ende 2016 hat Seagate eine 60-Terabyte-SSD angekündigt, die im Bereich von Datenzentren zum Einsatz kommen sollte. Damals handelte es sich noch um eine 3,5-Zoll-Ausführung, die per SAS-Anschluss angebunden werden sollte. Auf dem Flash Memory Summit 2017 zeigt Seagate nun einen neuen Prototyp, der mit einer Kapazität von 64 TByte ähnlich groß ausfällt, jedoch anders aufgebaut ist.
Es handelt sich um eine sogenannte Add-in-Karte, die über 16 PCI-Express-3.0-Lanes angebunden wird. Auf der Karte sitzen acht jeweils 8 TByte große M.2-SSDs in zwei Lagen, deren PCI-Express-Anbindung über einen PLX-Switch organisiert wird. Benötigt werden neun Links (acht down zu den SSDs, einer up zur CPU), sodass der PEX 8748 der kleinste in Frage kommende Switch ist. Verarbeiten kann er bis zu 48 PCI-Express-Lanes, sodass sich jede einzelne M.2-SSD mit den typischen vier 3.0-Bahnen anbinden ließe - bei einer vollständigen Auslastung würde die Bandbreite pro SSD lediglich nicht ausgereizt. Je nachdem, ob eine RAID-Firmware zum Einsatz kommt oder nicht, sieht das Betriebssystem alle acht 8-TByte-SSDs oder einen einzelnen 64-TByte-Datenträger. Seagate nennt derweil eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 13 GB/s, womit die PCI-E-Verbindung (knapp 16 GB/s) fast ausgereizt wird.
Seagate möchte erste Muster im ersten Halbjahr 2018 an Partner im Bereich Datenzentren verschicken. Für Endkunden dürfte der Spaß im Jahre 2018 noch viel zu teuer sein, um massentauglich zu werden. Es zeigt aber, wo es im Enthusiastenbereich hingehen könnte. Vernünftig anbinden ließe sich eine solche SSD aktuell nur mit einer Skylake-X-CPU ab dem Core i9-7900X oder AMDs Ryzen Threadripper. Andere Plattformen stellen nicht genügend PCI-Express-3.0-Lanes ausgehend von der CPU zur Verfügung, sofern eine Grafikkarte eingesetzt wird.

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Wem die wassergekühlten single-M.2-Karten von Aquacomputer nicht cool genug weil zu klein aussehen, der kann alternativ auch Intel-750-Kühler von EK Water Blocks kaufen. Ist zwar nur wenig schneller als eine ungekühlte M.2 onboard, aber darum geht's ja nicht
Ich dachte es wären 4 SSDs auf einer Seite der Karte und 4 auf der anderen.
Dann wäre es gegangen.
Und was ist an einer Custom WaKü schon "nötig".. ich hätte nur gedacht, dass es cool aussehen würde neben einer GPU mit Fullcover Block.
Naja für 64TB M.2 würde man im Moment so um die 32.000€ bezahlen... wird also wohl noch ein Weilchen dauern, bis das im Massenmarkt ankommt
Gleich ist es sow weit Threadripper <3
mfg