Micron X100: Mit 3D Xpoint-Speicher an die SSD-Spitze
Hersteller Micron hat mit der X100 die laut eigenen Aussagen schnellste SSD der Welt vorgestellt. Mit 9 GByte/s lesend, schreibend sowie bei gemischten Szenarien positioniere man sich vorerst an der Spitze. Als Basis der SSD dient 3D Xpoint-Speicher.
Die vorerst schnellste SSD soll sich künftig im Produktaufgebot von Hersteller Micron finden. Der kündigte das Modell X100 an, welches den bisherigen Spitzenreiter, Samsungs PM1733, vom Thron stoße. Eine sequenzielle Datenrate von 9 GByte/s solle damit drin sein. Dafür soll der gemeinsam von Micron und Intel entwickelte 3D Xpoint-Speicher sorgen.
Microns X100-SSD kommt in Form einer PCI-Express-3.0-x16-Steckkarte daher. Welcher Controller unter der Haube steckt, ist aktuell noch unbekannt. Die von Micron beworbene Geschwindigkeit von 9 GByte/s werde laut Hersteller sowohl beim Lesen als auch Schreiben erzielt. Ebenso ist von 9 GByte/s bei einem 70/30-Mischverhältnis die Rede.
Punkten soll die X100 auch in anderen Kategorien. Micron spricht unter anderem von 2,5 Millionen Input/Output-Operationen (IOPS) bei wahlfreien Zugriffen. Die durchschnittliche Latenz wird indessen mit unter 10 Millisekunden angegeben. Die Kapazität der X100 lässt Micron vorerst noch offen. Auch über die normale Verfügbarkeit abseits der Verteilung an Partner, die noch im vierten Quartal 2019 beginnen soll, wird kein Wort verloren.
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Als Einsatzgebiet der X100 ist das Enterprise-Segment vorgesehen. Hierfür hat Micron abseits der X100, die als Flaggschiff fungiert, noch weitere SSDs in anderen Formaten vorgestellt, die das Produktportfolio unterhalb der Micron 9300, die im Frühjahr vorgestellt wurde, ergänzen soll. "Mainstream NVMe for the Masses", wie es Micron bewirbt, gibt es mit der Micron 7300, die mit bis zu 8 GByte Speicherkapazität aufwartet. Das SATA-Pendant gibt es in Form der Micron 5300, die ebenso viel Platz zu bieten hat.
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