SSDs: MSI und Gigabyte mit PCI-Express 4 und 7 GB/s
MSI und Gigabyte haben neue M.2-SSDs angekündigt, die eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 7 GB/s bieten sollen. Damit wird das das genutzte Interface (PCI-Express 4.0 x4) weitgehend ausgeschöpft. Obendrein will Gigabyte noch eine SSD mit besonders hohem Kühler auf den Markt bringen, der durch Heatpipes die Temperaturen senken soll.
Wer eine besonders schnelle M.2-SSDs mit rund 7 GB/s Lesegeschwindigkeit haben möchte, der hat bislang nur wenig Auswahl. Derzeit bieten nur Adata, Samsung und Western Digital insgesamt 15 Modelle mit 500 GB bis 2 TB an. Während der CES haben nun aber auch Gigabyte und MSI angekündigt, entsprechende Produkte auf den Markt zu bringen.
MSI und Gigabyte mit jeweils zwei Kühler-Designs
MSI hat während eines Livestreams die zwei ersten SSDs des Unternehmens vorgestellt, wobei abseits des unterschiedlichen Kühler keine Unterschiede zwischen den beiden Produkten genannt wurden. Laut den Herstellerangaben sollen beide SSDs mit bis zu 7.000 MB/s lesen und mit bis zu 6.900 MB/s schreiben können, wodurch die Anbindung an das Mainboard (PCI-Express 4.0 x4) weitgehend ausgeschöpft wird. Als Speicher werden TLC Zellen von einem nicht näher genannten Hersteller verwendet, zum Controller wurden hingegen gar keine Angaben gemacht. Denkbar wäre insbesondere der Phison E18.
Quelle: Gigabyte
Mit der Aorus Gen4 7000s will auch Gigabyte SSDs mit bis zu 7 GB/s Lesegeschwindigkeit anbieten.
Gigabyte will mit der ebenso neu vorgestellten Aorus Gen4 7000s vermutlich ein sehr ähnliches Produkt wie MSI anbieten. Die neue SSD soll mit bis zu 7.000 MB/s lesen und mit bis zu 6.850 MB/s schreiben können, und auch sie setzt auf nicht näher genannten TLC-Speicher mit 96 Layern und, hier eindeutig angegeben, einen Phison E18. Während die sequenziellen Leistungswerte hoch sind, gibt es beim zufälligen Lesen gegenüber dem Vorgänger aber einen Rückschritt: Hier soll die neue SSDs 50.000 IOPS weniger schaffen.
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Quelle: Gigabyte
Gigabytes neue SSD wird optional auch mit einem Turmkühler angeboten.
Auch von der Aorus Gen4 7000s soll es neben unterschiedlichen Größen (1 TB, 2 TB) noch zwei Varianten mit unterschiedlichen Kühlern geben. Während die normale Version nur von einem flachen Metallkühler bedeckt wird, plant Gigabyte auch eine besonders hohe Variante mit zwei Heatpipes und zahlreichen Lamellen. Dadurch soll eine thermische Drosselung verhindert werden, die insbesondere in schlecht belüfteten Umgebungen ein Problem ist.
Quelle: Gigabyte, Computerbase (1), Computerbase (2)

Damit kann man schon durchaus genug Abwärme für den "Turm" produzieren.
Damit kann man schon durchaus genug Abwärme für den "Turm" produzieren.