Kingston-Manager warnt: SSD-Preise steigen 2026 massiv an
Kingston rechnet mit deutlich höheren SSD-Preisen 2026. Der Grund: NAND-Wafer-Preise sind um 246 Prozent gestiegen. Davon entfielen 70 Prozent auf die letzten 60 Tage.
Kingston schlägt Alarm: Der Speicherhersteller warnt vor massiven Preissteigerungen bei Solid-State-Drives im kommenden Jahr. Cameron Crandall, Manager des Datenzentren-Geschäfts bei Kingston, hat im Podcast "The Full Nerd Network" in diesem Kontext konkrete Zahlen genannt: Die NAND-Wafer-Preise sind seit dem ersten Quartal 2025 um 246 Prozent gestiegen. Das Beunruhigende daran: 70 Prozent dieser Steigerung ereigneten sich innerhalb der letzten 60 Tage.
"Lieber jetzt als später kaufen"
Da NAND-Flash-Chips etwa 90 Prozent einer SSD ausmachen, dürfte sich diese Preisexplosion unmittelbar auf den Endverbraucherpreis auswirken. Crandall rät daher, den "Kauf nicht zu verschieben, denn es [die SSDs] wird in 30 Tagen teurer sein, und höchstwahrscheinlich 30 Tage später ein weiteres Mal".
Crandall warnt allerdings auch vor einer potenziellen "KI-Blase". Sollte eine Überversorgung eintreten und die Nachfrage plötzlich kollabieren, könnte es zu einer Flut von DRAM und NAND auf dem Markt kommen. Kingston müsste dann sehr teure Lagerbestände verwalten, die zu ungünstigen Zeitpunkten eingekauft wurden.
Jüngst machte der Hersteller Micron Schlagzeilen, weil er die Crucial-Marke einstampft, um sich komplett auf den wesentlich lukrativeren KI-Markt zu fokussieren. Und Kingston? Crandall signalisiert zumindest trotz der angespannten Lage Kontinuität: Das Unternehmen plant den Aussagen des Datenzentren-Managers zufolge nicht, den Endkundenmarkt zu verlassen. In dieser Hinsicht hat das Unternehmen einen "Vorteil", schließlich beliefere Kingston die Hyperscaler nicht direkt, was die Belastung zumindest teilweise verringern sollte.
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Quelle: via PCGamer

...ich lasse die 5090 einfach aus und warte nun mit meinem Upgrad auf die 6090 in einem Jahr +.