Kingston E1000: Mit vier M.2-NVMe-SSDs zu 6,4 GB/s und 1,1 Millionen IOPS
Als Alternative zu Enterprise-SSDs vom Schlage einer Intel DC P3700 hat Kingston eine Add-in-Karte entwickelt, bei der vier beliebige NVMe-SSDs im M.2 Format zusammenarbeiten. Die über PCIe 3.0 x8 angebundenen SSDs sollen sequenzielle Übertragungsraten von 6,4 GByte in der Sekunde und 1,1 Millionen IOPS erreichen.
Kingston hat eine Alternative zu jenen hochpreisigen Enterprise SSDs wie Microns P320h und Intels DC P3700 entwickelt, die mit 32 beziehungsweise 18 Kanälen aufwarten. Bei Kingstons E1000 handelt es sich jedoch keineswegs um eine einzelne, besonders schnelle SSD. Stattdessen setzt man auf einen Verbund aus vier NVMe-SSDs im M.2-Format, die auf einer "modulare add-in card" zusammenwirken. Anstelle hochpreisiger Enterprise-SSDs baut die E1000 auf beliebige Consumer-Modelle mit üblicherweise vier respektive acht Kanälen.
Eine ebenbürtige Leistung erreicht der Verbund laut Tom's Hardware über RAID und die PCIe 3.0 x8-Anbindung. Dem Bericht nach erzielt Kingstons E1000 sequenzielle Übertragungsraten von satten 6,4 GByte in der Sekunde. Ebenfalls beeindruckend sind die 1,1 Millionen IOPS bei wahlfreien Zugriffen. Um ähnliche Ergebnisse zu erzielen, müsste man sich mit einem konventionellen SSD-Verbund ordentlich ins Zeug legen. Laut Bericht bräuchte man umgerechnet zwölf SATA-SSDs und drei Host Bus Adapters - was mangels NVMe jedoch deutlich schlechtere Zugriffszeiten zur Folge hätte. Auch der Stromverbrauch fiele üppiger aus.
Kingston scheint die E1000 als ernstzunehmende Alternative zu aktuellen Enterprise-SSDs platzieren zu wollen, wovon unter anderem die aus dem Unternehmensbereich bekannte "Power Fail Protection" kündet. Wann die "SSD-Karte" auf den Markt kommt, ist aktuell jedoch ebenso unbekannt wie deren Preis. Mehr zum Thema Solid State Drives lesen Sie auf der PCGH-Themenseite.
Quelle: Tom's Hardware
