Intel SSD DC P4500: 32 Terabyte Kapazität im Ruler-Formfaktor
Intel hat eine neue Version der Intel SSD DC P4500 vorgestellt. In einem Formfaktor, der an ein 30-cm-Lineal erinnert, erreicht sie eine Speicherkapazität von 32 Terabyte; 32 dieser länglichen SSDs passen in einen einzelnen Server-Slot. Gedacht ist das Solid-State-Drive, die deutlich über 10.000 Euro kosten sollte, allerdings für Datenzentren, wo es durch geringe Temperaturen und niedrigen Stromverbrauch punkten kann.
Der Prozessor- und Speicherhersteller Intel hat ein neues Solid-State-Drive angekündigt. Die Intel SSD DC P4500 zeichnet sich durch eine hohe Kapazität von 32 Terabyte und dem ungewöhnlichen Ruler-Formfaktor aus: Intel vergleicht das länglich wirkende Halbleiterlaufwerk mit einem 12-Inch-Ruler, also dem Äquivalent eines 30-Zentimeter-Lineals, welches man noch aus der Schulzeit kennen sollte.
Dichtgepackteste Intel-SSD kann Inhalt von 3 Bibliotheken speichern
Laut Intel reicht die Kapazität in Höhe von 32 Terabyte aus, um dreimal sämtliche Druckwerke in der Bibliothek "U.S. Library of Congress" zu speichern. Es handelt sich um die am dichtesten gepackte Solid State Drive, die der Hersteller bisher entwickelt hat. Zum Einsatz kommen Speicherchips, die dank 3D-NAND-Technologie aus 64 übereinander angeordneten TLC-Speicherzellenschichten bestehen. Die Intel SSD DC P4500 ist nicht für den Einsatz von Privatanwendern gedacht, was der eigenartige Formfaktor, wodurch sich die Speichereinheit wahrscheinlich nur schwer in typischen Gaming-Gehäusen unterbringen lassen würde, und der mutmaßlich hohe Preis belegen. Der Hersteller macht momentan keine Angaben über die Anschaffungskosten, die schon erhältliche Acht-Terabyte-Variante der Intel SSD DC P4500 ist im PCGH-Preisvergleich für einen Einstiegspreis von mehr als 5.600 Euro gelistet.
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In der Pressemitteilung zur Ankündigung der Intel SSD DC P4500 im Ruler-Formfaktor mit 32 Terabyte Kapazität hebt Intel die Vorteile eines Umstiegs auf Solid-State-Drives für Datenzentren hervor. Alte HDD-Festplatten erzeugen starke Abwärme, sind laut und stromhungrig. Der größte laufende Kostenfaktor für ein modernes Datenzentrum verursachen die Klimaanlagen, die benötigt werden, um die Hardware kühl zu halten. Da die neuen Ruler-SSDs kühler laufen - Intel behauptet, dass im Vergleich mit einer HDD nur die Hälfte des Airflows benötigt werde-, verwenden einige der größten Betreiber von Datenzentren, darunter IBM, Microsoft und Tencent, derartige Intel-Produkte für Cloud- und Datenzentrenanwendungen. Dank der länglichen Form lassen sich in einem einzelnen Server-Slot bis zu 32 Intel SSD DC P4500s installieren, genug um ein Petabyte an Daten zu speichern. Der Stromverbrauch der neuen SSDs liegt laut Intel bei einem Zehntel einer vergleichbaren HDD-Lösung, der Platzbedarf sogar nur bei einem Zwanzigstel.
Quelle: Intel-Newsroom

Ob das Ding 10 oder 20K kostet ist fast egal. Wer einen Server betreibt der einen großen Vorteil vom Einsatz solcher SSDs hat für den sind die Anschaffungskosten in aller Regel nur ein sehr kleiner Teil der Gesamtkosten pro Jahr.
Ich habe die Zahlen nicht gefunden. Da steht 5.600€ für die 8TB-Variante unzugeordnet was von deutlich über 10.000€. Da geht vermutlich noch was.
Da stimmt was nicht.
Und das in Sachen Datacenter solche Werte kaum eine Bedeutung haben.......braucht man mir nicht zu sagen ich arbeite in der Branche