Intel SSD 750 ab sofort lieferbar: NVMe-Laufwerke mit bis zu 2,4 GB/s ab 408 und 1081 Euro gelistet
Nachdem Intel die SSD 750 bereits vor einigen Tagen offiziell veröffentlichte, sind die für den Endkundenmarkt gedachten NVMe-Laufwerke nun auch lieferbar. Dank der vier PCI-Express-3.0-Bahnen erreichen die SSDs zumindest auf dem Papier extreme Datenraten. Dafür werden allerdings mindestens 408 respektive 1081 Euro für Kapazitäten von 400 und 1.200 GByte fällig.
Die unlängst veröffentlichte SSD 750 von Intel ist inzwischen lieferbar. Angeboten werden insgesamt vier Modelle mit Kapazitäten von 400 und 1.200 Gigabyte jeweils als PCIe-Steckkarte und 2,5 Zoll großes Modell für den SATA-Express-Port. Wer den Kauf einer SSD 750 in Betracht zieht, muss dafür tief ins Portmonee greifen. Derzeit werden beim günstigsten Händler knapp 408 Euro für die 400 GByte großen Modelle fällig, die mit 1,2 Terabyte bestückten Variante kostet sogar mindestens 1.081 Euro. Umgerechnet sind das fast 1 Euro pro Gigabyte.
Im Gegenzug offeriert Intel - zumindest laut Papier - geradezu traumhafte Übertragungsraten. Während schreibend bis zu 1,2 GByte in der Sekunde erreicht werden sollen, soll der Wert beim Lesen sogar doppelt so hoch ausfallen. Das ermöglicht das eigens für PCI-Express entwickelte NVMe- anstelle des sonst üblichen AHCI-Protokoll, das ganze vier PCI-Express-3.0-Bahnen nutzen kann.
Wirklich sinnvoll sind die SSDs erst im Zusammenhang mit der Haswell-E-Plattform, die als einzige ausreichend PCI-Express-3.0-Lanes bereitstellt. Haswell-DT bietet insgesamt 16 solcher Bahnen, was die angeschlossene Grafikkarte beim Einsatz einer SSD 750 auf den x8-Modus limitiert. An vielen SATA-Express-Anschlüssen mit 9er Chip kann die SSD 750 hingegen gar nicht genutzt werden, da sie den Steckertyp SFF-8639 voraussetzt. Die Bandbreite würde bei nur zwei PCIe-2.0-Bahnen aber ohnehin deutlich herabgesetzt. Mehr Details erfahren Sie in einer separaten Meldung zur Ankündigung der Intel SSD 750.
Quelle: PCGH-Preisvergleich

P.S. Kann man von so einer SSD überhaupt booten? PCIe SSDs gibts ja schon länger, und zumindest vor einem Jahr war das wohl noch ein ziemliches Problem?