SSD 660p: Intel soll Probleme mit QLC-Flash-Produktion haben
Mit der SSD 660p hat Intel vor einem Monat die erste Endkunden-SSD mit QLC-Speicher veröffentlicht, die bis dato aber noch nicht lieferbar ist. Im Hintergrund habe das Joint Venture mit Micron, IMTF, Probleme bei der Produktion der Flash-Module. Aufgrund einer schlechten Ausbeute eigne sich nur knapp die Hälfte der für den Einsatz in den SSDs.
Nachdem die bekannten Speicherhersteller mit dem TLC-NAND, der drei Bit pro Zelle beschreibt (Triple Level Cell), so langsam an ihre Grenzen stoßen, steht als nächster großer Schritt die Herstellung von QLC-Modulen mit vier gespeicherten Bit pro Zelle (Quad Level Cell) auf dem Plan. Der erste Hersteller, der ein konkretes Produkt auf Basis von QLC-Chips veröffentlicht hat, ist Intel mit der SSD 660p, der den Speicher zusammen mit Micron im Rahmen eines Joint Ventures, dem IMTF, produziert.
Schlechte Ausbeute bei QLC
Die Webseite tweaktown.com berichtet nun, dass die Ausbeute des QLC-Speichers alles andere als gut ausfalle. Zurzeit sollen sich lediglich knapp 50 Prozent der Chips für den Einsatz in den SSDs eignen - gut die Hälfte weise zu viele Defekte auf und könnte demnach, wenn überhaupt, nur teildeaktiviert in anderen Produkten eingesetzt werden. In Anbetracht des jungen Alters von QLC würde eine niedrige Ausbeute nicht unbedingt überraschen. Intel wollte definitiv der erste am Markt sein und das hat eben seine Kosten. Laut tweaktown.com plane das IMTF jedoch nicht, die Produktion der bisherigen QLC-Chips mit 64 Speicherlagen signifikant zu verbessern, wie es normalerweise üblich wäre. Stattdessen sollen die Verbesserungen direkt in die zweite QLC-Generation mit 96 Speicherlagen einfließen.
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Die Intel SSD 660p ist ein regelrechter Preisknaller mit Preisen von um die 20 Cent pro Gigabyte (z.B. 195 Euro für 1 TByte). Sie ist kaum teurer als SATA-6Gbit/s-Modelle, mit ihren vier PCI-Express-3.0-Lanes und dem SLC-Cache aber deutlich schneller. Erst wenn viele Daten kopiert werden, der SLC-Cache also nicht mehr genügt, konnte die Webseite anandtech.com in ihrem Test größere Performance-Einbußen feststellen. Zurzeit sind die 660p-Modelle allerdings nirgendwo lieferbar, was mit den möglichen Produktionsproblemen zusammenhängen könnte.

Ganz im Gegensatz zum Billigst-TLC, mit dem ich in der ADATA SP550 240GB und in der Toshiba A100 120GB Erfahrung gesammelt habe - die SP550 hat nach lächerlichen 3GB keine 60MB/s mehr beim Schreiben gepackt und war dann auch extrem träge, die A100 hat immerhin noch 120MB/s gepackt und hat sich immernoch flott angefühlt. Der Preisvorteil war trotzdem nicht die Rede wert...
(deshalb habe ich mir auch noch eine 1TB 850EVO, statt einer 1TB 860 EVO gekauft, etwa 10.000 Schreibzyklen statt 2700 war mir die Sache wert)
Wie gesagt: die Frage ist ob es einen stört oder nicht.
Ganz im Gegensatz zum Billigst-TLC, mit dem ich in der ADATA SP550 240GB und in der Toshiba A100 120GB Erfahrung gesammelt habe - die SP550 hat nach lächerlichen 3GB keine 60MB/s mehr beim Schreiben gepackt und war dann auch extrem träge, die A100 hat immerhin noch 120MB/s gepackt und hat sich immernoch flott angefühlt. Der Preisvorteil war trotzdem nicht die Rede wert...
Die Frage ist ob es einen stört oder nicht, falls ja, dann brechen bald schlechte Zeiten an.