IBM Flashsystem 9100 mit SST-MRAM-SSDs vorgestellt
IBM hat eine SSD mit SST-MRAM vorgestellt. Der soll den Schutz vor Datenverlust in professionellen Umgebungen erhöhen und selbst bei einem Stromausfall umfangreich sicherstellen, dass die Daten auf den NAND-Laufwerken nicht verloren gehen.
IBM hat das Flashsystem 9100 vorgestellt. Darin verbaut sind SSDs mit MRAM, der einen erhöhten Datenschutz sicherstellen soll. Der von Everspin zugelieferte SST-MRAM ist nicht flüchtig und behält die Daten auch bei einem Stromausfall. So sollen SSDs mittels des zusätzlichen Caches Daten behalten, die noch nicht auf den NAND geschrieben wurden.
Bisher war es üblich, den flüchtigen DRAM der SSDs bei einem Stromausfall mit Superkondensatoren zu unterstützen, bis die Daten auf den NAND geschrieben wurden. Das aber ist nicht so narrensicher wie die Verwendung von nicht-flüchtigem Cache. DRAM ist übrigens weiterhin auf den IBM-SSDs verbaut, um die Schreibgeschwindigkeit zu erhöhen und die Kompression (dazu gleich mehr) zu ermöglichen. Im SST-MRAM werden nur Wiederherstellungsinformationen abgelegt.
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Die 256-Mbit/s Chips werden zu vieren kombiniert und fassen so 128 Megabyte, die in der Flashcore-Serie verbaut werden. Die Laufwerke selbst werden mit Kapazitäten bis 19,2 Terabyte TLC-Speicher angeboten. Über einen in die SSDs integrierten Kompressionsalgorithmus sollen sogar bis zu 45 Terabyte gespeichert werden können.
Die Flashcore-SSDs werden mit einem U.2-Anschluss ausgeliefert und belegen bis zu vier PCI-Express-Lanes im Format 3.0. Die Controller verstehen sich sogar bereits auf den Nachfolgestandard PCI Express 4.0. Preise und Verfügbarkeit nannte IBM bisweilen nicht. Das Angebot richtet sich aber ohnehin nicht an den Endkundenmarkt, könnte allerdings in ferner Zukunft auch in Endkunden-Lösungen zum Einsatz kommen.

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