Fixstars SSD-6000M: 6-TByte-SSD im 2,5-Zoll-Gewand
Der japanische Speichermedienhersteller Fixstars hat die SSD-6000M als neues Flaggschiffmodell angekündigt. Die kommt mit einer Kapazität von stolzen 6 Terabyte im nur 9,5 mm dicken 2,5-Zoll-Gehäuse daher. Einen Preis nennt der Hersteller noch nicht, ebenso wenig, wann die SSD auf die westlichen Märkte gelangen soll.
Im vergangenen Februar kündigte Fixstars die SSD-3000M an und stellte zeitgleich die 5 TByte große 5000M für das mittlerweile abgelaufene Quartal in Aussicht. Statt eines 5-TByte-Modells hat der Hersteller jetzt eines mit 6 TByte vorgestellt, die SSD-6000M. Das bislang allerdings nur für den asiatischen Markt, auf der englischen Webseite fehlt von dem neuen Topmodell noch jede Spur. Auf der japanischen wiederum wird deutlich, dass die SSD-5000M gestrichen worden ist.
Fixstars setzt bei der SSD-6000M weiterhin auf ein 2,5-Zoll-Gehäuse mit einer Dicke von nur 9,5 mm, womit man die größte Kapazität in diesem Formfaktor anbietet. Möglich mache das MLC-Flashspeicher der 15-nm-Klasse. Die Sandisk Optimus Max kommt immerhin noch auf 4 TByte, das allerdings auf 15 mm Höhe. Im Gegensatz zu Sandisk setzt Fixstars zudem auf das SATA-6Gbit/s-Interface, womit der Datenträger grundsätzlich auch für Endkunden interessant wäre. Laut eigenen Angaben eigne sich die SSD-6000M vor allem in Workloads, wo hohe sequenzielle Geschwindigkeiten erwartet werden. Angegeben werden 540 MB/s lesend beziehungsweise 520 schreibend, wobei die Leistung dank des "speziell dafür entwickelten" Controllers stabil ausgefahren werden soll. Die Zufallszugriffszeiten verbleiben noch unbekannt.
Über den Preis schweigt sich Fixstars derzeit ebenfalls noch aus. Die SSD-1000M mit 1 TByte kostet 999 US-Dollar, umgerechnet inklusive deutscher Mehrwertsteuer entspricht das rund 1.055 Euro. Die SSD-6000M dürfte ein hohes Vielfaches davon kosten.
Quelle: Fixstars (jap. Pressemitteilung, maschinelle Übersetzung)

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2010: 100GB = 330 Euro (meine Vertex)
2015: 1000GB = 330 Euro
Milchmädchenrechnung hoch 10: Ausgehend von einer Preis/GB Senkung von grob 36% pro Jahr (was natürlich eigentlich nicht linear betrachtet werden kann), müsstest du bis 2017 warten, um unter 200 Euro zu kommen
Mit anderen Worten: keiner weiß so recht wohin die Reise geht, zieht die Nachfrage an steigen die Preise, besonders wenn die Hersteller dann auf RAM umsatteln würden, Müllt eriner der Hersteller den Markt zu oder versucht sich zu profilieren (Micron VS Samsung vor 2-3 Jahren) sinken sie und wenn mal irdendwas Panik auslöst weil den Herstellern mal wieder das Wasser bis zu Hals steht explodieren sie. Sich ist nur das die Preise langfristig fallen und sie 2015 (höchstwahrscheinlich) erheblich geringer sind (Tippe auf 50-100€ je TB)
Leider noch zu teuer als "Datengrab". Außerdem ist leider eine mechanische Festplatte immer noch das Non-Plus-Ultra bei der Datensicherheit (gemeinsam mit Magnetbändern, die aber im Privatbereich wohl kaum im Einsatz sind). Wenn man Daten über viele Jahre auf einer SSD lagert, ist leider das Risiko, dass da einzelne Bits umklappen und damit die Daten unbrauchbar machen, immer noch signifikant höher als bei mechanischen Festplatten...
2010: 100GB = 330 Euro (meine Vertex)
2015: 1000GB = 330 Euro
Milchmädchenrechnung hoch 10: Ausgehend von einer Preis/GB Senkung von grob 36% pro Jahr (was natürlich eigentlich nicht linear betrachtet werden kann), müsstest du bis 2017 warten, um unter 200 Euro zu kommen
btw: Just einen Laptop mit 128er SSD für meine Mutter gekauft. LiteOn...Himmel, was ein lahmes Teil. Das kann keine 20 Euro gekostet haben.
KarteSSD setzen, Backups sind einfach wichtig.MfG
Raff