Premium-SSD OCZ Vector 180 kommt: Neue Software OCZ SSD Guru ersetzt die Toolbox
Unter der Marke OCZ sind neue SSDs erschienen, die sich vornehmlich an Enthusiasten richten. Die Vector 180 sind in Kapazitäten von 120 bis 960 GiByte erhältlich. Die angepeilte Konkurrenz sind die Samsung 850 Pro, die Sandisk Extreme Pro und die Intel 730.
Nach der Übernahme von OCZ durch Toshiba geht es nun weiter mit neuen Produkten - die Vector 180 wurde ja bereits auf der Computex 2014 gezeigt. Die nun veröffentlichte SSD Vector 180 soll vor allem in der Oberklasse neue Marktanteile gewinnen. Ferner wird die angestaubte Toolbox durch die neue Software OCZ SSD Guru ersetzt. Die Vector 180 sind im 2,5-Zoll-Format gehalten und in den Kapazitäten 120, 240, 480 und 960 GiByte erhältlich. Das Herz der SSD bildet ein Barefoot-3-Controller. Als Speicher dient MLC-Nand der zweiten Generation im 19-Nanometer-Verfahren gefertigt von Toshiba. Die Kombination verspricht vor allem bei dauerhaften Schreibvorgängen Geschwindigkeit. Laut OCZ soll die Leistung aber auch in der schon eher alltäglichen Kombination aus Lese- und Schreibvorgängen im Vergleich zur Konkurrenz diese übertreffen.
Je nach Ausführung erreichen die Vector 180 im sequenziellen Schreiben 450 bis 530 MB/s. Die sequenzielle Leserate beträgt bei allen Modellen 550 MB/s. Die Werte im 4K Random Read betragen 85.000 (120 GiByte), 95.000 (240 GiByte) bzw. 100.000 IOPS (480 und 960 GiByte). Beim 4K-Random-Schreiben werden 90.000 (120 GiByte) bzw. 95.000 IOPS erreicht. Im Leerlauf beträgt die Leistungsaufnahme 0,85 Watt, unter Last maximal 3,7 Watt. Die Lebensdauer wird mit 91,25 Terabyte angegeben. Kommt es zu einem unerwarteten Stromausfall, kann die Vector 180 mittels Stützkondensatoren und der Technik Power Failure Management Plus (PFM+) Daten speichern. Der integrierte Flash-Speicher wird für diese Zwecke mitbenutzt. Geschützt sind jedoch nur Daten, die im Flash-Speicher hinterlegt sind. Was sich an Daten im Cache befand, geht verloren. OCZ gewährt 5 Jahre Garantie. Wer die Seriennummer parat hat, bekommt vorab ein Ersatzgerät zugesendet.
Ebenfalls neu ist die Software OCZ SSD Guru, die wie zu erwarten war, mehr Funktionen als ihr Vorgänger enthält. Außerdem lassen sich mit ihrer Hilfe Firmware-Updates durchführen. Überraschend ist, dass die Software auch als quasi Schnittstelle zum Hersteller fungiert. Es werden umfangreiche Kontaktmöglichkeiten bereitgestellt, um möglichst schnell und einfach bei Problemen oder Fragen den Hersteller zu kontaktieren. Eine Log-Datei, die sich per Mausklick erstellen lässt, hilft dabei immens. Die Software erkennt zudem AMDs Radeon R7 SSDs, ansonsten aber nur OCZ-SSDs mit Barefoot-3-Controller. Die Preise beginnen bei 93 Euro für die 120 GiByte-Variante. Die wohl beliebteren Versionen mit 240 und 480 GiByte kosten 148 Euro bzw. 276 Euro. Das Topmodell mit 960 GiByte fängt derzeit bei 508 Euro an.
Einen Test der Vector 180 bereitet PCGH aktuell vor.

Ich hätte auch mal so eine aktuelle Vector/Vertex/R7 ausprobiert aber nicht zu dem Preis.
Ich werde es beobachten was da so passiert.