SSDs: Steigende Ausbeute bei 96-Layer-Flash soll für sinkende Preise sorgen [Update]
In Taiwan wird eine steigende Ausbeute bei Flash-Speicherchips mit 96 Lagen erwartet. Obwohl die NAND-Produktion nicht großartig erhöht werden soll, würde dadurch das Angebot von Flash verbessert. Das wiederum könnte für sinkende SSD-Preise sorgen, sobald sich Modelle mit dem 96-Layer-Speicher verbreiten.
Update vom 14.03.19:
In einem neuen Artikel thematisiert digitimes.com massive Preissenkungen seitens Samsung, um die Lagerbestände an NAND-Flash zu verringern. Der Preisdruck auf die anderen Speicherhersteller sei so groß, dass diese teilweise am Rande der Profitabilität operieren würden. Laut der Webseite soll die Marktkorrektur Ende März/Anfang April ausgestanden sein. Im zweiten Quartal sollen die Preise nicht einmal mehr um zehn Prozent senken. Ab dem zweiten Halbjahr könnten sie sogar wieder anziehen.
Originalartikel vom 07.03.19:
Durch ein Überangebot von Flash-NAND seitens der Speicherhersteller sind die Preise von SSDs im vergangenen Jahr erheblich gesunken. SATA-6Gbit/s-Modelle mit einem Terabyte Kapazität, wie die Crucial MX500, gibt es inzwischen für unter 120 Euro statt weit über 200. Seit dem Jahresanfang stagnieren die Preise wieder weitgehend, angeblich weil die großen Speichhersteller die geplanten Produktionsausbauten durch Budgetkürzungen bremsen.
SSD-Preise sollen 2019 bedingt fallen
Die in Taiwan ansässige Webseite digitimes.com mit guten Kontakten in der Hardware-Branche berichtet nun über Verbesserungen bei der Flash-NAND-Generation mit 96 Speicherlagen. Gängig sind aktuell noch 64 beziehungsweise 72 sogenannte Layer, 96 sollen sich noch im Laufe dieses Jahres verbreiten. Zunächst stünden UFS-3.0-Lösungen für Smartphones im Fokus, woraufhin ab dem zweiten Quartal zunehmend entsprechende SSDs erscheinen sollen. Samsung plane die ersten Modelle mit 96-Layer-NAND im zweiten Halbjahr 2019. Micron, Crucials Mutterkonzern, ist der erste Hersteller mit einem solchen Produkt - die Micron 1300 wurde erst Ende Februar vorgestellt.
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Wie bei jeder neuen Speichergeneration lässt sich die Ausbeute funktionstüchtiger Chips, der sogenannte Yield, mit der Zeit erhöhen, so auch im Falle der Packages mit 96 Lagen. Die Quellen von digitimes.com zeigen sich überzeugt, dass die Flash-Preise 2019 durch die verbesserte Ausbeute und ein dadurch steigendes Angebot weiter sinken würden, obwohl die Hersteller ihre Investitionen zurückfahren.

Es wird vermutet das die Preise im ersten Halbjahr noch etwas runter gehen und im zweitem Halbjahr noch ein wenig mehr.
Sind aber alles Spekulationen, steht daher nichts konkretes fest.
Hm wann fallen denn mal die großen Pro Varianten unter 200?
Ich habe zwar nur noch SSDs verbaut (3 Stück, 1x 256GB, 2x 1TB) und brauche deshalb keine mehr, aber sinkende Preise sind immer schön zu lesen.
Wenn man allein die Materialkosten sieht, dann ist der Preis aber leider noch maßlos überzogen. HDD Laufwerke sind technisch viel komplexer aufgebaut und brauchen mehr Teile und sind billiger. Wie sowas sein kann, ist für mich mit logischen Argumenten nicht nachzuvollziehen.
Aber bis zum ende des Jahres sollen sie ja noch bis zu 30% günstiger werden, daher lohnt es sich in meinem Fall noch weiter zu warten, dann werden meine HDDs halt erst später ausgemustert.
Aktuell kostet eine 860 EVO mit 2 TB um die 350 Euro was mir noch etwas zu teuer ist.
Wenn man allein die Materialkosten sieht, dann ist der Preis aber leider noch maßlos überzogen. HDD Laufwerke sind technisch viel komplexer aufgebaut und brauchen mehr Teile und sind billiger. Wie sowas sein kann, ist für mich mit logischen Argumenten nicht nachzuvollziehen.
Naja es gibt ja auch Grafikplatinen für 2000 und mehr.