Speicherplatz satt: Consumer-SSD mit 16 TB kostet 13.829 Euro
Die Exascend PE4 ist die erste Consumer-SSD mit 16 Terabyte Speicherplatz und bei Amazon jetzt zu einem Preis von 13.800 Euro gelistet, was in etwa 860 Euro pro Gigabyte entspricht. Vergleichbar große SSDs sind noch immer nicht erhältlich.
Die Exascend PE4 ist die erste Consumer-SSD mit 16 Terabyte Speicherplatz und bei Amazon jetzt zu einem Preis von umgerechnet 13.829 Euro gelistet, was mehr als 860 Euro pro Gigabyte entspricht. Vergleichbar große NVMe-SSDs, welche bereits zuvor unter anderem von AGI und Patriot angekündigt wurden, sind noch immer nicht erhältlich. Die Exascend PE4 vom gleichnamigen Hersteller aus Taiwan kommuniziert mittels NVMe 1.4 über PCIe 4.0 ×4 und nutzt den bekannten Formfaktor M.2 2280, welcher auf jedem aktuellen Desktop-Mainboard zu finden ist. Wie ein Blick in den PCGH-Preisvergleich zeigt, existiert aktuell kein Angebot an PCIe-SSDs mit einer Speicherkapazität von mehr als 8 Terabyte. Die "PE4" ist die erste ihrer Art.
Quelle: Exascend
Die Exascend PE4 mit 16 Terabyte an Speicherplatz verfügt über eine sequentiellen Lesegeschwindigkeiten von bis zu 3.270 Megabyte pro Sekunde und schreibt Daten mit bis zu 2.920 Megabyte pro Sekunde. Im offiziellen Datenblatt der werden zudem 404.000 IOPS lesend und 51.000 IOPS schreibend ausgewiesen. Als Indikator der Lebensdauer wird die TBW ("Total Bytes Written") mit bis zu 16.640 Terabyte angegeben. FanlessTech hatte die riesige PCIe-SSD ausfindig gemacht.
Während PCIe-SSDs im Consumer-Segment gemessen an den Preisen von Modellen mit 8 Terabyte, die ab etwa 850 Euro gehandelt werden, zu Preisen ab 2.000 Euro erwartet werden, lässt sich Exascend das Alleinstellungsmerkmal der "PE4" momentan noch fürstlich entlohnen. Die Speicherkrise kommt on top.
Weitere Informationen zu Exascend P4 liefert die offizielle Website.
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Quelle: Exascend via FanlessTech via VideoCardz

Einen Datendurchsatz von >1 GB/s soll mir mal jemand sinnvoll demonstrieren. Spiele laden damit auch nicht spürbar schneller. Zumal es bei Titeln mit einer Lobby ohnehin nicht so viel bringt, wenn man dann länger in der Prematch Lobby hängt. Aber wer's braucht...
60 GB mit 900 MB/s zu kopieren ist schon nett. Aber das mache ich auch nicht ständig.
Muss man sich halt selbst überlegen, ob die 10-20% Aufpreis es wert sind, um anstatt 6-8 GB/s mit 14 GB/s mit PCIe 5.0 lesen zu können. Vor allem: Von wo nach wo? Keine Haus-Internetleitung der Welt würde dafür schnell genug Daten liefern. Meine betagten SSDs tun ihren Dienst, ich bin damit sehr zufrieden, habe keine Probleme mit Abwärme und Kühlung und sehe auch keinen realistischen Use Case in den meisten Privat (Gaming) Rechnern.
Die können gerne eine 12 TB SSD mit 500 MB/s Datenrate rausbringen und dann zu einem erschwinglichen Preis. 400 Euro? Das Ding wäre ein Dauerbrenner und die Benchmarkleute können ihre SSD gleich wieder zurückgeben, wenn sie dann wegen "schlechter" Datenraten blöde Kommentare lassen.
Einen LKW kaufen, aber dann wie einen Kombi fahren wollen. Ich hätte nichts gegen ein paar Komponenten mit stärkerer Ausprägung bestimmter Merkmale. Es hat ja immer mal kuriose Mainboard gegeben, wie das Mainboard mit den 24 SATA Anschlüssen oder so.
Abschließend: Wer Lanes braucht, guckt vielleicht eher bei Epyc und nicht bei Ryzen. Die haben Lanes.
Man kann PCIe-Karten auch in einen kürzeren Slot, mit entsprechend wenigen Lanes stecken, wenn der Slot hinten offen ist - was es gibt.
Aber egal ob es nun mechanisch ein 16x aber elektrisch 1x, 2x, 4x oder 8x ist, bei weniger Lanes steht der Karte dann eben nicht die volle Leistung zur Verfügung, und bei solchen Adapter kann dies u.U. dazu führen, das nicht alle M.2 nutzbar sind.
Da der Hersteller in diesem Fall nichts dazu schrieb, was bei weniger als 16x Lanes passiert, würde ich zweifel davon ausgehen das dann eben weniger M.2 verwendbar sind.
"Billo" wird dann aber schnell relativ. Für Endkundenverhältnisse ist der Preis schon recht ordentlich – hat ja seine Gründe, dass wir keine PCIe-Switches mehr onboard sehen.
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