Ryzen Threadripper 3000: AMD bestätigt Veröffentlichung noch 2019
In seiner aktuellen Investorenpräsentation bestätigt AMD, dass neben den Ryzen-3000-Prozessoren auch die Ryzen-Threadripper-3000-Modelle 2019 erscheinen werden. Im Marketing konzentrierte sich der Chiphersteller bisher auf Spieler und den Server-Markt (Epyc), ließ die Workstation-CPUs jedoch unerwähnt.
Bisher bestätigte AMD, dass bis zum Sommer die nächste Epyc-Generation das Zen-2-Debüt hinlegen soll. Anschließend folgen die Ryzen-3000-Prozessoren für den Desktop, die offiziell für "Mitte 2019" datiert sind - die Computex Ende Mai wäre ein geeigneter Termin für eine umfassende Vorstellung. Einzig der High-End-Desktop-Sparte (HEDT) rund um den Sockel TR4 schenkte AMD bisher wenig Aufmerksamkeit, was Zen 2 anbelangt. Wie der Webseite overclock3d.net aufgefallen ist, erwähnt der Chiphersteller die Workstation-CPUs in der jüngsten Investorenpräsentation, die monatlich aktualisiert wird.
Ryzen Threadripper 3000 schließt AMDs CPU-Jahr 2019 ab
Auf einer Folie erläutert AMD sein "Client Line-Up" für das Jahr 2019, das von der dritten Ryzen-Threadripper-Generation abgeschlossen wird. Deren Codename soll übrigens Castle Peak lauten. Ein genauerer Zeitraum steht an den 3000er-Modellen noch nicht, klar ist aber, dass AMD mit einer Veröffentlichung noch in diesem Jahr plant. Im August/September herum könnte der Chiphersteller seinen 1-Jahres-Rhythmus beibehalten. Bisher stand die Markteinführung der Ryzen-Threadripper-3000-CPUs in der Schwebe, weil sie für AMD die kleinste Priorität innerhalb des CPU -Portfolios haben und die Abnahmemenge von TSMCs 7-nm-Prozess mit Epyc, Ryzen 3000 sowie den Navi-GPUs schon hoch ausfallen dürfte. Mit der voraussichtlichen Aufstockung auf bis zu 16 Kernen beim Sockel AM4 verliert Ryzen Threadripper zudem an Bedeutung.
Lesenswert: Zen 2: AMD zeigt Epyc mit 9 Dies - ca. 1.000 mm² Silizium
Abzuwarten bleibt, wie die neuen Workstation-CPUs aussehen werden. Theoretisch könnte AMD die Anzahl der Rechenkerne wie bei Epyc auf 64 aufstocken. Um die Modelle wieder stärker von den Server-Ablegern zu trennen, wären aber auch unverändert 32 denkbar. Spannend wird indes das Verhalten durch den Multi-Die-Aufbau. Die aktuellen Ryzen-Threadripper-CPUs weisen zahlreiche verschiedene Latenzstufen durch die bis zu vier Dies auf. Bei den WX-Versionen müssen zwei Siliziumchips komplett ohne eigenen Speicher-Controller auskommen. Durch die Aufteilung zwischen Zen-2-Chiplets und I/O-Die werden die Latenzen in Zukunft vereinheitlicht, was besonders den Vielkernern zugutekommen könnte.

LCC = Low Core Count
BTW fällt mir auch noch ein, dass eine "Überzahl" an Cores sich auch positiv
auf die Minimum-FPS auswirkt (laut der PCGH-Messungen).
Und was sind LCC Gamer?
LCC = Low Core Count
Und was sind LCC Gamer?
2019: 10nm nur mobile