Ryzen 9 9950X3D: MSI hilft mit einem Optimierungsleitfaden
MSI verspricht eine deutliche Leistungssteigerung in Spielen, wenn der Ryzen 9 9950X3D mit einem entsprechenden BIOS, dem neuesten Chipsatztreiber und hohen Speicherfrequenzen betrieben wird und bietet hierfür einen Optimierungsleitfaden.
Unter dem Motto How to Boost AMD Ryzen 9 9950X3D Gaming Performance hat MSI einen Blog-Beitrag veröffentlicht in welchem das taiwanische Unternehmen einen deutlichen Leistungszuwachs in Spielen verspricht, wenn der AMD Ryzen 9 9950X3D mit einem entsprechenden BIOS, dem neuesten Chipsatztreiber sowie sehr hohen Speicherfrequenzen betrieben wird. Vieles von dem, was in diesem Leitfaden beschrieben wird, ist zwar zutreffend, gehört aber zu den Grundregeln.
Zum einen empfiehlt MSI den Einsatz eines aktuellen AM5-Chipsatztreibers, dem sogenannten AMD Ryzen Chipset Driver, und vergleicht in seinen Gaming-Benchmarks ein System mit der Version 6.10.22.27, welche ganz nebenbei noch gar nicht für den Ryzen 9 9950X3D optimiert wurde, mit der neueren Version 7.01.08.129, welche ebenfalls nicht mehr aktuell und bereits im Januar erschienen ist. Es fehlen essenzielle Anpassungen für die beiden neuen Ryzen mit 3D V-Cache.
Erst mit dem Release der neuesten Version 7.02.13.148, welche am 10. März veröffentlicht wurde, fanden die AMD Application Compatibility Database sowie der offizielle Support für den AMD Ryzen 9 9950X3D und den Ryzen 9 9900X3D ihren Weg in den Ryzen-Chipsatztreiber. Davon ab, sollten Spieler grundsätzlich die neueste stabile Version des AMD Ryzen Chipset Drivers verwenden.
Hinweis: Bei der AMD Application Compatibility Database handelt es sich um eine Whitelist, welche ausgewählte Spiele automatisch erkennen und den sogenannten "Thread Pool Size" entsprechend reduzieren soll. Das soll wiederum auf CPUs mit mehreren CCDs ("Core Complex Dies") für eine bessere Leistung sorgen.
Anwender, welche das BIOS ihres AM5-Mainboards aktualisieren und dabei auf die neueste AM5-Firmware AGESA ComboAM5Pi 1.2.0.3a wechseln, sehen im Anschluss ein unbekanntes Gerät im Gerätemanager von Windows. Dabei handelt es sich um die AMD Application Compatibility Database, welche nach der Installation des neuesten Chipsatztreibers entsprechend korrekt angezeigt wird.
MSI demonstriert in seinem Blog-Beitrag, welche Vorteile die Kombination aus neuestem BIOS, neuester Firmware und neuestem Chipsatztreiber bietet und stell dabei einen Leistungszuwachs von bis zu 14,5 Prozent in Spielen in Aussicht, was in der Praxis aber weniger aussagekräftig ist, da sämtliche validen Tests ohnehin mit aktualisierter Betriebssoftware durchgeführt worden sind. Dennoch möchten wir unseren Lesern die Gaming-Benchmarks des Herstellers nicht vorenthalten.
Quelle: MSI
Während der Ryzen 9 9950X3D demnach mit neuem BIOS und aktuellem Chipsatztreiber in Full HD ("1080p") bis zu 10 Prozent schneller unterwegs ist, geht MSI in einem zweiten Schritt noch weiter. Der Hersteller vergleicht zusätzlich die Gaming-Performance mit DDR5-7200, DDR5-8000 und DDR5-8000 mit stark optimierten Timing und X3D Game Mode gegenüber DDR5-4800. Dieser Vergleichstest ist in gleich mehrerer Hinsicht nicht praxistauglich.
Quelle: MSI
Zum einen lässt der geringe Leistungszuwachs von DDR5-7200 und DDR5-8000 gegenüber DDR5-4800 deutlich erkennen, dass der Ryzen 9 9950X3D sowie dessen Speichercontroller unter dem 1:2-Modus leiden, da der Speichercontrollertakt ("UCLK") und der Speichertakt ("MCLK") in der Regel oberhalb von DDR5-6000/6200 asynchron betrieben werden müssen, zum anderen betreibt so gut wie niemand den schnellen Ryzen 9 9950X3D mit DDR5-4800. Der hier demonstrierten Leistungszuwächse resultieren primär aus dem Game Mode und den optimierten RAM-Timings.
Wenngleich die von MSI präsentierten Benchmarks eher ein Muster ohne Wert sind, ist der Leitfaden als solcher durchaus sinnvoll. Spieler, die einen neuen Ryzen 9 9950X3D oder Ryzen 9900X3D einsetzen, sollten Folgendes beachten.
- Vor der Installation des Ryzen 9 9950X3D oder Ryzen 9 9900X3D ein Update auf ein aktuelles BIOS mit dem neuen AGESA ComboAM5Pi 1.2.0.3 durchführen.*
- Anschließend unter Windows 11 den neuesten AM5-Chipsatztreiber, den AMD Ryzen Chipset Driver 7.02.13.148 installieren, damit die AMD Application Compatibility Database korrekt eingebunden wird.*
- Für einen möglichst performanten Betrieb der CPU auf mindestens 32 GiByte DDR5-6000 mit einer CAS-Latency von 26 bis 32 Taktzyklen setzen und diesen stets im 1:1-Modus mit synchronem UCLK und MCLK betreiben.*
*) sämtliche Optimierungen gelten auch für den Ryzen 7 9800X3D.
RAM-Tuning mit optimierten Primär-, Sekundär- und Tertiär-Timings setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf, verlangt aber nach viel händischer Optimierung. Aktuell ist der AMD Ryzen 9 9950X3D aber ohnehin kaum verfügbar und deshalb nur extrem überteuert im Einzelhandel zu finden. Für Spieler, welche ohnehin keinerlei Produktivanwendungen nutzen, ist der 9800X3D die bessere Wahl.
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Quelle: MSI

Aber ich denke Oppenheimer hat das schon so verstanden wie es gemeint sein sollte…
Bei den PCGH Artikeln ist das auch korrekt angegeben
Das selbe wie mit dem Unterschied zwischen GB und GiB.
Man hat 32 GiB RAM, nicht 32 GB.
Liegt daran, dass "Giga" ein physikalisches SI Präfix ist was 10^9 bedeutet, also 32.000.000.000 Byte.
Das ist aber falsch, weil die Teiler bei binären Systemen 2er Potenzen und nicht 10er Potenzen sind.
So ergibt sich btw auch der Unterschied wenn du eine Festplatte mit 2 TB kaufst, aber nur 1,81 "TB" bekommst. Letztes ist TiB und die recheneinheit von einem Computersystem bei einem 1024er Teiler (2er Potenz) statt 1000 (10er Potenz)
Jo, habe ja das gleiche gesagt.
Bei Comsumer DIMMs ist (fast immer) DR=DS und SR=SS.
Bei DDR5 gibts aber z.B. H16A Downbins bei denen das nicht gilt.
Aber ich denke Oppenheimer hat das schon so verstanden wie es gemeint sein sollte… würden auch 99% aller Menschen hier tun grade weils sie die Unterschiede nicht kennen.
Und zum letzten Thema ich denke wir haben beide das richtige gemeint
Da denkt jeder normale an die RAM Geschwindigkeit und nicht daran das es DDR5 12800 wären
Glugscheißern auf gaaaanz hohem Niveau
Bei den PCGH Artikeln ist das auch korrekt angegeben
Das selbe wie mit dem Unterschied zwischen GB und GiB.
Man hat 32 GiB RAM, nicht 32 GB.
Liegt daran, dass "Giga" ein physikalisches SI Präfix ist was 10^9 bedeutet, also 32.000.000.000 Byte.
Das ist aber falsch, weil die Teiler bei binären Systemen 2er Potenzen und nicht 10er Potenzen sind.
So ergibt sich btw auch der Unterschied wenn du eine Festplatte mit 2 TB kaufst, aber nur 1,81 "TB" bekommst. Letztes ist TiB und die recheneinheit von einem Computersystem bei einem 1024er Teiler (2er Potenz) statt 1000 (10er Potenz)
Ich hab mich immer daran Orientiert was die Consumer Dimms betrifft.
Bei Comsumer DIMMs ist (fast immer) DR=DS und SR=SS.
Bei DDR5 gibts aber z.B. H16A Downbins bei denen das nicht gilt.
DDR5-6400 eben.
6400 MHz wären DDR5-12800
Schau mal was dir ZenTimings als Memclk angibt und was als RAM Takt
Jain da gibt's massive Unterschiede zwischen DualRank/SingeRank und Dual-Sided und Single-Sided.
Es gibt unter anderem Downbins von RAM die dualsided verbaut werden, aber trotzdem Single-Rank sind. Bei speziellen Server DIMMs ist das auch etwas anders.
In den meisten Fällen bei unseren verwendeten Comsumer DIMMs ist aber DualRank und Dual-Sided gleichbedeutend, daher meine ich "technisch korrekt", auch wenn es eben ausnahmen gibt.
Wenn man aber komplett auf der sicheren Seite sein will muss man aber zwischen DualRank/SingleRank und Dual-Sided/Single-Sided unterscheiden
Da denkt jeder normale an die RAM Geschwindigkeit und nicht daran das es DDR5 12800 wären
Glugscheißern auf gaaaanz hohem Niveau
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Ich hab mich immer daran Orientiert was die Consumer Dimms betrifft.