AMDs Ryzen 9 7950X3D ... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu

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AMDs Ryzen 9 7950X3D ... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu
Quelle: PC Games Hardware

Die Redakteure der PC Games Hardware kommentieren aktuelle Ereignisse oder Entwicklungen aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele, Technik oder Unterhaltung. Lesen Sie die wirklich persönlichen Meinungen der PCGH-Redakteure, heute zum Thema "AMDs Ryzen 9 7950X3D ..."

Das Format "Redaktion intern" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam, Heft-Kolumne oder Videos. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion intern erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:

AMDs Ryzen 9 7950X3D ...

Bildergalerie

Hintergrund: AMD Ryzen 9 7950X3D

Die Kalenderwoche 9 stand ganz im Zeichen von AMD. Intels emsigster Gegenspieler entließ seinen neuen Zerstörer aus dem Trockendock - und versenkte die Konkurrenz mit Leichtigkeit. Zwar zieht der neue, mit reichlich Stapelspeicher bestückte Ryzen 9 7950X3D (PCGH-Test) in Sachen Leistung keine Kreise um den Core i9-13900KS, die Energie-Effizienz des AMD-Prozessors ist jedoch so viel höher als die des Intel-Produkts, dass es kaum zu fassen ist. Daneben debütierte diese Woche der "kleine" Ryzen 9 7900X3D mit zwölf Kernen, welchen PCGH ebenfalls ausführlich durchgetestet hat. Etwas später, am sechsten April, soll der Achtkerner Ryzen 7 7800X3D nachgeschoben werden. Doch zurück zum neuen Ryzen-Flaggschiff 7950X3D. Dieses ist dem Ryzen 9 7950X (ohne 3D) ähnlich: Beide bieten 16 Kerne inklusive SMT, setzen auf die Zen-4-Architektur in 5-nm-Fertigung und takten mit bis zu 5,7 GHz im Single-Core-Boost. Anders als ein 7950X setzt die 3D-Variante auf eine TDP von 120 Watt, verfügt mit 4,2 GHz über einen leicht geringeren Basistakt und muss mit einer geringeren Maximaltemperatur auskommen. Identisch ist die Konnektivität, auch ein 7950X3D kommt mit 24 PCI-Express 5.0 Lanes, der Unterstützung von bis zu 128 GiByte DDR5-Speicher (max. DDR5-5200) und der integrierten RDNA-2-Grafikeinheit. Was das PCGH-Team zum Ryzen 9 7950X3D sagt, lesen Sie unverblümt in der Bildergalerie. Und was meinen Sie dazu, werte Leser? Diskutieren Sie mit!

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    • Kommentare (45)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Raff
        Leider beachtet niemand bei diesen lustigen Vergleichen, dass die CPU allein nicht funktioniert. Das tut die Grafikkarte auch nicht, allerdings ist eine 800-Euro-CPU in etwa so, als würde man bei Nvidia für 2.000 Euro nur den AD102 kaufen. Platine, Speicher und Kühler kosten extra. Das wäre schon irgendwie geil, wenn man sich seine Grafikkarte so zusammenbauen kann, allerdings ist das eben nicht so. Wenn das Gesamtpaket für einen High-End-Prozessor weit in den vierstelligen Bereich geht (wo ich z. B. niemals mitgehen würde) und der Nutzen für Spieler im Zweifel geringer ist als bei einer High-End-Grafkkarte, ist die Frage um den Hype und das Maß meiner Meinung nach absolut berechtigt.

        MfG
        Raff
        Doch, strenggenommen funktionieren die CPUs mittlerweile auch ohne GPU. Geforce und Radeon weigern sich dagegen beharrlich, eine ICP zu intergieren. Das mit den Laufwerks- und USB-Anschlüssen an Grafikkarten hat sich auch nicht wirklich durchgesetzt. Da stellt sich direkt die Frage, warum du eigentlich Mainboards als Unterbau für CPUs zählst und nicht als Unterbau für Grafikkarten?

        Zudem steigert die Modularität, die man bei CPU/Mainboard/RAM mitbezahlt, deren Langlebigkeit. Mein Mainboard ist Geburtsjahr 2015, seitdem hat sich die Zahl der aktiven Kerne verdoppelt, der RAM 3-4 Jahre alt und immer noch groß genug. Ein gewisser GPU-Fachredakteur nutzt immerhin eins von 2020 und mit Ausnahme von PCI-E 4.0 nutzt er dabei effektiv kaum etwas, was nicht auch die Vorgängerplattform (bei höherem, aber noch weit unter GPU-Niveau liegendem Stromverbrauch) hätte leisten können. Da fällt es Grafikkarten schwer, mit zu halten. Die müsste man eigentlich eher mit Konsolen vergleichen. Da passt dann auch das einseitige Einsatzgebiet – aber weiterhin nicht das Preis-Leistungsverhältnis. Bei CPUs werden die überteuerten High-End-Modelle nämlich oft als Vorboten der nachfolgenden Mittelklasse mit sehr ähnlicher Leistung zum halben Preis gefeiert.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Raff
        Leider beachtet niemand bei diesen lustigen Vergleichen, dass die CPU allein nicht funktioniert. Das tut die Grafikkarte auch nicht, allerdings ist eine 800-Euro-CPU in etwa so, als würde man bei Nvidia für 2.000 Euro nur den AD102 kaufen. Platine, Speicher und Kühler kosten extra. Das wäre schon irgendwie geil, wenn man sich seine Grafikkarte so zusammenbauen kann, allerdings ist das eben nicht so. Wenn das Gesamtpaket für einen High-End-Prozessor weit in den vierstelligen Bereich geht (wo ich z. B. niemals mitgehen würde) und der Nutzen für Spieler im Zweifel geringer ist als bei einer High-End-Grafkkarte, ist die Frage um den Hype und das Maß meiner Meinung nach absolut berechtigt.

        MfG
        Raff
        Doch, strenggenommen funktionieren die CPUs mittlerweile auch ohne GPU. Geforce und Radeon weigern sich dagegen beharrlich, eine ICP zu intergieren. Das mit den Laufwerks- und USB-Anschlüssen an Grafikkarten hat sich auch nicht wirklich durchgesetzt. Da stellt sich direkt die Frage, warum du eigentlich Mainboards als Unterbau für CPUs zählst und nicht als Unterbau für Grafikkarten?

        Zudem steigert die Modularität, die man bei CPU/Mainboard/RAM mitbezahlt, deren Langlebigkeit. Mein Mainboard ist Geburtsjahr 2015, seitdem hat sich die Zahl der aktiven Kerne verdoppelt, der RAM 3-4 Jahre alt und immer noch groß genug. Ein gewisser GPU-Fachredakteur nutzt immerhin eins von 2020 und mit Ausnahme von PCI-E 4.0 nutzt er dabei effektiv kaum etwas, was nicht auch die Vorgängerplattform (bei höherem, aber noch weit unter GPU-Niveau liegendem Stromverbrauch) hätte leisten können. Da fällt es Grafikkarten schwer, mit zu halten. Die müsste man eigentlich eher mit Konsolen vergleichen. Da passt dann auch das einseitige Einsatzgebiet – aber weiterhin nicht das Preis-Leistungsverhältnis. Bei CPUs werden die überteuerten High-End-Modelle nämlich oft als Vorboten der nachfolgenden Mittelklasse mit sehr ähnlicher Leistung zum halben Preis gefeiert.
      • Von Dr1val Software-Overclocker(in)
        Alles klar, ich sehe das Problem. Auf die vier- bis achtfache CPU-Leistung will man dann doch nicht warten. Das könnte zu lange dauern.

        Hoffentlich macht die UE5 das alles besser, gerade, wenn man sich mal anschaut, wie viele Entwicklerstudios jetzt auf diese setzen...
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Ich habe bewusst "Schluckauf" geschrieben, da ich nicht ausschließlich den (von Digital Foundry passend benannten) #stutterstruggle meine. Ruckler durch nicht vorgeschaltetes Shader-Compiling sind ein Problem, doch gerade bei der Unreal Engine 4 scheint noch mehr im Argen zu liegen. Schaltet man Raytracing ein, wird das ohnehin maue Multithreading noch mieser, es limitieren wenige Threads. Ich kann nur spekulieren, was da faul ist, und lasse es daher. Die Ruckler nehmen jedenfalls zu und man merkt, dass große Teile des Rechners Däumchen drehen, was unschön ist.

        Das lässt sich auch nicht "wegbruteforcen", wie man milchmädchenhaft ausrechnen kann. Wenn ich auf einem High-End-Prozessor beispielsweise Nachladeruckler von 133 Millisekunden habe (dauerhaft entspräche das 7,5 Fps), bräuchte ich einen doppelt so schnellen Prozessor, um die Zeit zu halbieren. Der Spike um 67 Millisekunden wäre aber immer noch ungeil, weil deutlich fühlbar (15 Fps), also wünsche ich mir besser die vier- bis achtfache Leistung. Hier muss einfach optimiert werden.

        MfG
        Raff
      • Von Dr1val Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        Leider gilt die Regel "Raytracing = GPU-Schmerz" nicht uneigeschränkt. Raytracing keult Prozessoren oft mehr, als man annehmen könnte. Das liegt nicht nur am zusätzlichen Berechnungsaufwand an sich, sondern auch daran, dass Engines wie die UE4 mit Raytracing gerne "Schluckauf" bekommen.
        Meinst Du damit das Shader Compilation Stuttering, was in letzter Zeit gehäuft aufgetreten ist?

        Da ich Spiele selten direkt zum Release spiele, sondern meist so mit 2-3 Jahren Versatz, bin ich gespannt, ob dieses "Schluckauf"-Verhalten auch mit zukünftigen CPUs bestehen bleibt (die dann entsprechend leistungsstärker sind) oder ob das Problem ungeachtet von Leistung X, die man draufwirft, weiterhin bestehen bleibt, weil es einfach an Engines liegt, die mit Raytracing nicht so gut harmonieren.

        Wenn ich mir anschaue, wie toll es beispielsweise in Control mit der Northlight-Engine läuft und dass ich da selbst mit meiner "alten" 14nm-CPU dreistellige Bildraten mit smoothen Frametimes erziele, muss es ja an "ungeeigneten" Engines liegen, die einfach nicht in Hinblick auf die Verwendung von Raytracing hin programmiert wurden sind bzw. auf welchen die nachträgliche Implementierung von RT verdammt teuer wird - gerade eben für die CPUs, wie man ja vor allem bei Hogwarts Legacy sieht.
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Leider gilt die Regel "Raytracing = GPU-Schmerz" nicht uneingeschränkt. Raytracing keult Prozessoren oft mehr, als man annehmen könnte. Das liegt nicht nur am zusätzlichen Berechnungsaufwand an sich, sondern auch daran, dass Engines wie die UE4 mit Raytracing gerne "Schluckauf" bekommen.

        MfG
        Raff
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