AMD: Preissenkung bei 5600X, 5900X und 5950X wirken
Die Preise für viele Ryzen-5000-CPUs sind seit einigen Tagen deutlich gesunken, was sich nun auch in den Top 10 im PCGH-Preisvergleich zeigt. Über die Gründe für die Preissenkungen kann nur spekuliert werden.
PCGH berichtete bereits darüber, dass die meisten Ryzen-5000-CPUs aktuell so günstig wie noch nie sind. Die Preissenkungen bei Ryzen 5 5600X, Ryzen 9 5900X und Ryzen 9 5950X haben nun auch Folgen.
CPU Top 10: AMD in Front
Wirft man einen aktuellen Blick auf die Top 10 der CPUs im PCGH-Preisvergleich, fällt auf, dass AMD aktuell die Plätze 1 bis 4 innehat. Alle vier Vermeer-CPUs, die als Zen 3 ohne integrierte Grafikeinheit am Markt sind, liegen damit wieder in Front bei den Suchanfragen. Das war seit dem Alder-Lake-Launch nicht selbstverständlich, denn zwischenzeitlich konnte Intel durch günstige und attraktive Angebote wie dem Core i5-12400F, der knapp 180 Euro kostet (unter anderem bei Mindfactory), oder den schnelleren 12600K und 12700K einige empfindliche Nadelstiche setzen. Die jüngsten Preissenkungen bei AMD wirken dem entgegen.
Wobei man mit dem Wort Preissenkungen aufpassen muss. Offiziell hat AMD nichts an den bekannten UVPs geändert. Warum die Straßenpreise vor allem bei Ryzen 5 5600X, Ryzen 9 5900X und Ryzen 9 5950X so deutlich nachgeben, ist damit spekulativ. Natürlich ist es nicht abwegig, die jüngsten Gerüchte um weitere Ryzen-5000-CPUs als Ursache in Betracht zu ziehen. Der Ryzen 7 5800X3D war schon länger bestätigt, der Preis soll bei 449 US-Dollar liegen. Der Ryzen 7 5700X soll bei 299 US-Dollar landen, das wäre die bisherige UVP für den Ryzen 5 5600X. Beim 5600 ohne X sollen 199 USD, beim 5500 dann 159 USD veranschlagt werden.
Sollten sich diese Preise bewahrheiten, müsste natürlich auch der Rest des Portfolios dazu passen. Da mindestens der 5800X3D aber erst am 20. April starten soll, kann der Preisrutsch seit Anfang März eigentlich nur bedeuten, dass AMD schon jetzt auf Intel reagieren will. Vergleicht man UVP mit Straßenpreisen, sind alle vier Vermeer-CPUS nun über 20 Prozent günstiger im Handel. Der 5950X weicht dabei am stärksten ab: 589 Euro kostet das Flaggschiff aktuell bei Mindfactory, das sind 26 Prozent unter UVP. Auch beim 12-Kerner 5900X ging es zuletzt deutlich runter auf aktuell 439 Euro (Mindfactory) - die UVP liegt bei 549 Euro, das sind 20 Prozent Unterschied. Weitgehend stabil blieb der 5800X (aktuell 329 Euro bei MF), allerdings ist der 8-Kerner schon lange erheblich unter der UVP, aktuell bei 26 Prozent. Bleibt der 5600X, der bei 288 Euro (MF) rangiert und damit gut 24 Prozent unter der UVP liegt.
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Ich befürchte der 5700 wird ein 5700G ohne integrierte Grafik, d.h. 16 MiB Cache und PCIe 3.0, aber schauen wir mal...
Merkwürdige Produktentscheidungen gab es bei AMD durchaus, angefangen bei Zen+ namens 3000 und Zen2 mit iGPU alias Ryzen 4000.
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Scheinbar basiert der Ryzen 5700 auf Cezanne und der 5700X auf Vermeer.
Wenn man ein solides AM4 Board hat, macht dies doch keinerlei Sinn. Die Plattform ist ausgereift und man kann einfach per CPU Wechsel, ein schnelles Upgrade vollziehen.
Zum einen hast du die Preisdifferenz schon angegeben, die für AMD spricht und zum anderen kann man die alte CPU auch bei einem Upgrade innerhalb des AM4 Upgradepfades verkaufen und somit die Kosten senken...
Und wenn man richtig rechnet müsste man die eigene Arbeitszeit nocht mit reinrechnen und die ist deutlich höher, wenn ich erstmal komplett das Mobo ausbauen muss...
Fazit: Für jemanden der schon ein gutes AM4 Board hat und der Upgraden möchte, macht es absolut keinen Sinn auf intel umzusteigen. Bei einem Neukauf, kann man das gegenüberstellen, aber wenn ich schon ein passendes Board verbaut habe... no words.
Es kann einfach nicht sein, dass ich für ein Upgrade auf eine "alte" CPU mehr bezahle (mittlerweile passen die Preise für Ryzen ja halbwegs), als für ein einen kompletten Wechsel zum Konkurrenten, der dann noch den Vorteil der neueren Infrastruktur und Aufrüstbarkeit hat, denn nach Zen 3 ist ja Schluss auf AM4.
Die Architekturverbesserungen liegen auf der Hand, allerdings hat mein 2700 8 Kerne und läuft für mich auch ausreichend schnell (OC bei niedriger Spannung, DDR4-3333 mit leicht optimierten Sub-Timings, leichter zu kühlen wegen größerer Die-Fläche und BIOS mit rBAR/SAM Funktion).
Die Architekturverbesserungen liegen auf der Hand, allerdings hat mein 2700 8 Kerne und läuft für mich auch ausreichend schnell (OC bei niedriger Spannung, DDR4-3333 mit leicht optimierten Sub-Timings, leichter zu kühlen wegen größerer Die-Fläche und BIOS mit rBAR/SAM Funktion).