AMD blickt auf 2021: Radeon-RX-6000-Grafikkarten "sehr, sehr wettbewerbsfähig"

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AMD: Positiver Ausblick auf 2021
Quelle: AMD

AMD-CEO Lisa Su zeigt sich im Gespräch mit Analysten sehr optimistisch. 2021 soll ein Jahr des Wachstums für AMD werden, dafür sorgen unter anderem Zen 3, RDNA 2, PS5 und Xbox Series X. An der Börse läuft es für AMD auch weiterhin extrem gut.

Bei AMD läuft es: Nicht nur die Börsenkurse setzen neue Maßstäbe, auch der Ausblick auf 2021 ist sehr positiv. Wir fassen zusammen, was AMD-CEO Lisa Su gegenüber Analysten erzählt hat.

AMD: Ausblick auf 2021

Im Gespräch mit John Pitzer (Credit Suisse) erläutert AMD-CEO Lisa Su die Wachstumsstrategie von AMD (Transkript auf Seeking Alpha via Planet3DNow!). Schon 2020 sei demnach ein großes Jahr für AMD gewesen. Zen 3 wäre in Form von Ryzen 5000 für Desktop erschienen und "in Kürze" würde Zen 3 auch für Notebooks und Server folgen. Zusammen mit der neuen Grafik-Architektur RNDA 2 hätte man nun neue Technologien veröffentlicht, die auf Vorgänger-Generationen aufbauen und die das Vertrauen zu den Kunden stärken.

Und 2021 soll es für AMD ebenfalls positiv weitergehen laut Lisa Su. Man sei kurz- und mittelfristig optimistisch bei der Entwicklung des PC-Marktes. 2021 soll ein Wachstumsjahr für PCs werden - und das in einem Ausmaß, das man "vielleicht schon lange nicht mehr erlebt hat". AMD will vor allem mit hochwertigen Features punkten, die man nun in den neuen Produkten eingeführt hat. Sowohl bei CPUs als auch bei GPUs verfolge man die Strategie, mit einer "sehr starken Architektur zu beginnen und dann mit jeder Generation sukzessive Verbesserungen zu integrieren". Speziell mit RDNA 2 wollte man im High-End-Bereich bei Spielegrafik ankommen und das habe man geschafft. Man sei damit "sehr, sehr wettbewerbsfähig". Und diese Technologie setze man in allen Bereichen des Portfolios ein.

AMD ist auch sehr stolz darauf, an der PS5 und der Xbox Series S|X beteiligt zu sein. Man habe die zugrundeliegende Technologie viele Jahre lang gemeinsam entwickelt. Und auch wenn man jetzt schon Umsätze in diesem Bereich sehe würde, das Maximum wird erst im dritten oder vierten Jahr zu sehen sein. Deshalb werden der SoC-Bereich bei AMD die nächsten Jahre kontinuierlich wachsen. Bei allen nachfolgenden Architekturen wie Zen 4 wird das Packaging immer wichtiger - neben Chiplet-Designs.

An der Börse läuft es derweil weiter gut für AMD. Auch wenn das Intraday-Hoch mit 94,28 US-Dollar schon im September erreicht wurde, so konnte man gestern doch zumindest ein neues Allzeit-Hoch für den Schlusskurs in den USA erreichen: Der neue Meilenstein liegt nun bei 92,66 US-Dollar.

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    • Kommentare (49)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Uhtred7 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wird man dann sehen, wenn RT Engine technisch vorhanden sein wird wie wettbewerbsfähig die Karten dann sind, nämlich gar nicht wie wir schon wissen.
      • Von Uhtred7 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wird man dann sehen, wenn RT Engine technisch vorhanden sein wird wie wettbewerbsfähig die Karten dann sind, nämlich gar nicht wie wir schon wissen.
      • Von P2063 Software-Overclocker(in)
        Zitat von DaCrazyP
        An der Börse notierte Unternehmen müssen sich immer an Zahlen messen lassen. Wenn die aktuellen Mengen der 6000er Radeons stimmen, die bei den Händlern eintrudeln, ist da aber noch viel Luft nach oben.
        Die Zahlen werden sein: Gesamte Produktion restlos ausverkauft. Entsprechend werden die Investoren jubeln.

        Aus Kundensicht sieht das halt anders aus, aber TSMC kann eben nur eine begrenzte Anzahl von Wafern herstellen und die wollen dann auch noch zur gleichen Zeit zwischen Konsolen, CPUs und Grafikkarten aufgeteilt werden... das Timing ist maximal beschissen.
      • Von Oldtekkno Freizeitschrauber(in)
        Ich erfreue mich im Moment jeden Tag über meine MSI Evoke OC 5700XT für 400 Euro im März. Selbst bei den 5700er gehen ja die Preise wieder steil nach oben.
        Läuft doch alles. Werd vermutlich eh erst hibbelig wenn BF6 Im nächsten Herbst erscheint.
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Kronock
        So gut mittlerweile die Produkte von AMD geworden sind, so wenig kann zukünftig noch der Umsatz von AMD wachsen.
        TSMC ist ausgelastet, mehr geht nicht. Wenn Nvidia sich wieder dazu entscheidet zukünftig mehr Geld auf den Tisch zu legen, um wieder Produktionskapazitäten bei TSMC zu bekommen, dann ist es sogar möglich, dass AMD weniger produzieren und verkaufen kann.

        So oder so wird AMDs Umsatz in Zukunft kaum noch wachsen, und wenn der Wettbewerb/Preis um Produktionskapazitäten anzieht, könnte der Gewinn sogar schrumpfen. Bester Zeitpunkt die Aktien abzustoßen.
        Meinst du aber eh nicht ernst?
      • Von Mephisto_xD BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Kronock
        Natürlich stockt TSMC auf, blos sie kommen eben nicht hinterher, und wenn auch nur einer daherkommt, der höhere Waferpreise zahlt dann gehen bei AMD die Zahlen runter. Apple braucht zukünftig mehr, da sie nicht mehr bei Intel einkaufen, Nvidia würde auch wieder gerne bei TSMC produzieren lassen. AMD ist mit Gedeih und Verderb TSMC und deren Kapazitäten und deren Wachstumsgeschwindigkeit ausgeliefert.

        Ganz so einfach ist es nicht. Apple bekommt im Moment Vorrang bei 5 nm, weil sie einen ganzen Batzen der Fabkosten übernommen haben. AD kann das gleiche tun. Sicher, beliebig kann auch TSMC nicht skalieren, aber man muss ja nicht das dreifache Forschen, sondern "nur" mehr Fabs bauen - wenn AMD zahlt, denke ich dass TSMC das auch hinbekommt.
        Zitat von Kronock
        Was für den Wettbewerb und vor allem AMD wichtig wäre ist ein zweiter Auftragsfertiger. Leider ist Samsung noch nicht ganz auf Höhe von TSMC.
        Das stimmt. GloFo ist ja leider erstmal ausgestiegen, Samsung und Intel hängen noch etwa ein bis zwei Generationen hinten dran. Ich denke aber langfristic wird SMIC der größte Konkurrent von TSMC werden. Zumindest falls sie nicht von den Amis aus dem westlichen Markt gemobbt werden, und die verbleibenden 10 Jahre Technologierückstand irgendwann aufholen.
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