AMD mit Umsatzrekord: Bessere Verfügbarkeit von RX 6000 & Co. [Update zu Zen 4 und RDNA 3]

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AMD mit erneutem Umsatzrekord: Bessere Verfügbarkeit von RX 6000 & Co. im zweiten Halbjahr
Quelle: AMD

Jetzt aktualisiert: AMD hat seine Zahlen für das zweite Quartal 2021 vorgelegt und kann auch hier dank Ryzen (5000), Radeon RX 6000, PS5 und Xbox Series X hervorragende Ergebnisse präsentieren. Der Ausblick auf die Folgequartale fällt wieder sehr positiv aus und es gibt Hoffnung für Fans von AMD-Produkten.

Aktualisierung: In der Telefonkonferenz mit Analysten, die unter anderem auf Seeking Alpha einzusehen ist, spricht AMD-CEO Lisa Su auch über die nächsten CPU- und Grafik-Generation. So würden die Ingenieurteams die Produkt- und Technologie-Roadmaps "mit Nachdruck vorantreiben", um auch weiterhin das Innovationstempo für High Performance Computing zu bestimmen, so AMD. Man sei weiter auf Kurs, um 2022 Produkte der nächsten Generation auf den Markt zu bringen, darunter Zen-4-Prozessoren, "die mit branchenführender 5-Nanometer-Prozesstechnologie hergestellt werden", und RDNA-3-GPUs.


Bei AMD läuft es rund. Nachdem schon das Q1 2021 unter anderem für einen neuen Allzeitrekord beim Umsatz sorgte, steht das Q2 2021 diesen Leistungen kaum nach - im Gegenteil.

AMD: Rekordverdächtige Zahlen

Nach dem Motto "Rekorde sind dazu da, sie zu brechen" hat AMD erneut sehr überzeugende Finanzergebnisse präsentiert. Beim Umsatz kommt man auf 3,85 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 99 Prozent zum Vorjahr und eine Steigerung von 12 Prozent zum Vorquartal. Auch beim Gewinn sieht es weiter positiv aus: Der Nettogewinn betrug starke 710 Mio. USD und stieg um 350 Prozent zum Vorjahr; auch gegenüber dem Vorquartalsgewinn, der bei 555 Mio. lag, steht man mit einem Plus von 28 Prozent hervorragend da.

Entsprechend positiv äußert sich AMD-CEO Lisa Su: Das Geschäft habe sich im zweiten Quartal "außerordentlich gut entwickelt". Umsatz und operative Marge haben sich verdoppelt und die Rentabilität hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht, so Su. Man wachse schneller als der Markt und habe eine "starke Nachfrage in allen Geschäftsbereichen". Daher werde auch die Prognose für das Gesamtjahr angehoben: Im Q3 2021 will man bei über 4 Mrd. USD Umsatz landen, was ein erneuter Allzeitrekord wäre. Und auch beim Gesamtjahr sieht man nun ein Wachstum von 60 Prozent beim Umsatz - vorher hatte man 50 Prozent als Ziel ausgegeben. Das kommt bei der Börse gut an, die Aktie notiert in Deutschland aktuell im Plus. Eine derartige Umsatzerhöhung kann nur mit einer besseren Verfügbarkeit der Produkte Hand in Hand gehen. Daher bestätigt Su, dass es in jedem Quartal trotz der Einschränkungen Fortschritte in der Lieferkette gab, und auch in der zweiten Jahreshälfte will man "weiterhin in jedem Quartal zusätzliche Lieferungen vornehmen, was zu der Anhebung unserer Prognose für das gesamte Jahr führt". So habe man das mit den Partnern in der Lieferkette, allen voran TSMC, geplant.

Ein Blick ins Kleingedruckte zeigt wie immer, wo das Wachstum bei AMD herkommt. Im Segment Computing und Graphics, wo unter anderem Ryzen (5000) und Radeon (RX 6000) verbucht werden, schaffte man einen Umsatz von 2,25 Mrd. USD, ein Plus von 65 Prozent zum Vorjahr bzw. 7 Prozent zum Vorquartal. Bei Ryzen und Radeon konnte erneut der durchschnittliche Verkaufspreis gesteigert werden und so stieg auch der operative Gewinn von 200 Mio. USD im Vorjahr auf nun 526 Mio. USD. Bei Ryzen kamen die Mehrumsätze durch eine Mischung aus Ryzen für Desktop und Notebook, bei Radeon durch High-End-Grafikkarten inklusive Datacenter-GPUs. Positiv für AMD: Man konnte die ersten Lieferungen von AMD Instinct-Beschleunigern der nächsten Generation bestätigen, also Instinct MI200 (Codename: Aldebaran). Die CDNA-2-GPU wird ein Dual-Die-Prozessor.

Die Auslieferungen von RDNA 2-Grafikprozessoren wuchsen demnach um einen zweistelligen Prozentsatz, als die ersten Notebooks mit Radeon RX-6000-M-Grafikprozessoren auf den Markt kamen, darunter die ersten AMD Advantage-Notebooks. Diese vereinen Ryzen-CPUs und Radeon-GPUs, laut AMD wollen Asus, HP, MSI und Lenovo in den kommenden Monaten AMD Advantage Notebooks auf den Markt zu bringen. Damit möchte AMD "die Präsenz auf dem Markt für Gaming-Notebooks weiter ausbauen".

AMD Q2 2021 Quelle: PC Games Hardware AMD Q2 2021 Die größten relativen Zuwächse kommen aber erneut aus der Sparte Enterprise, Embedded und Semi-Custom. 1,60 Mrd. USD konnte man hier umsetzen, 183 Prozent mehr als im Vorjahr und immerhin noch 19 Prozent mehr als im Vorquartal. Laut AMD waren die SoCs für PS5 und Xbox Series X der große Treiber, aber auch die Epyc-Verkäufe. Das Betriebsergebnis belief sich auf 398 Millionen US-Dollar im Vergleich zu 33 Millionen US-Dollar vor einem Jahr und 277 Millionen US-Dollar im Vorquartal.

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    • Kommentare (57)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von GamingX Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Cruach
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Ich wusste, dass du leicht zu triggern bist! Siehe Post #47.
        Jemand der ne lächerliche 1700X betreibt,

        kann mich garnicht triggern, eher war das umgekehrt der Fall
      • Von GamingX Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Cruach
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Ich wusste, dass du leicht zu triggern bist! Siehe Post #47.
        Jemand der ne lächerliche 1700X betreibt,

        kann mich garnicht triggern, eher war das umgekehrt der Fall
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        hätte ich sie jetzt vielleicht auch an Stelle einer gebrauchten 2080 Ti im Rechner.
        Zitat von Krabonq
        Die einzigen akzeptablen Preise in den letzten ca. 18 Monaten war, als es die RTX 2080 Ti relativ günstig (~550€) gebraucht gab, als die neuen 3000er angekündigt wurden.
        Und ich dachte schon ich war der Einzige der da eingestiegen ist.
        Gefühlt heutzutage fast wie eine für 2€ gekaufte AMD Aktie .
      • Von Cruach Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Ich wusste, dass du leicht zu triggern bist! Siehe Post #47.
      • Von GamingX Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Cruach
        Vielleicht reichts bei dem nächsten CPU-Update für mehr als die Einstiegsversion.
        sagt der der ne 1700X betreibt,

        ich kann mir locker eine 5950X und auch eine 3090 kaufen, aber ich brauche diese Leistung nicht,

        von daher schön locker bleiben.

        in der PCGH-Bestenliste kann ich noch nicht mal eine 1700X finden, also nicht der Rede wert

        ps. mit einer 239 Euro CPU auf Platz 6 zu landen, echt bemerkenswert, aber das war für mich nicht der Kaufgrund, war schon immer bei AMD zuhause.

        Ryzen 9 5950X4,7 GHz – 16c/32t – 2× DDR4-3200

        176%
        Core i9 11900K4,8 GHz – 8c/16t, 2× DDR4-3200 (G1)

        173%
        Ryzen 9 5900X4,7 GHz – 12c/24t – 2× DDR4-3200

        171%
        Ryzen 7 5800X4,7 GHz – 8c/16t, 2× DDR4-3200

        168%
        Core i7 11700K4,6 GHz – 8c/16t, 2× DDR4-2933 (G1)

        162%
        Ryzen 5 5600X4,7 GHz – 6c/12t, 2× DDR4-3200

        160%
        Core i9 10900K4,9 GHz – 10c/20t – 2× DDR4-2933

        157%
        Core i5 11600K4,6 GHz – 6c/12t, 2× DDR4-2933 (G1)

        154%
        Core i7 10700K4,7 GHz – 8c/16t – 2× DDR4-2933

        150%
        Ryzen 9 3950X4,25 GHz – 16c/32t – 2× DDR4-3200

        143%
        Ryzen 9 3900XT4,3 GHz – 12c/24t – 2× DDR4-3200

        141%
        Ryzen 9 3900X4,3 GHz – 12c/24t – 2× DDR4-3200

        140%
        Core i9 9900K4,7 GHz – 8c/16t – 2× DDR4-2666

        140%
        Core i5 11400F3,8 GHz – 6c/12t, 2× DDR4-2933 (G1)

        140%
        Ryzen 7 3800XT4,5 GHz – 8c/16t, 2× DDR4-3200

        139%
        Ryzen 7 3800X4,2 GHz – 8c/16t, 2× DDR4-3200

        139%
        Ryzen 7 3700X4,0 GHz – 8c/16t, 2× DDR4-3200

        137%
        Core i7 9700K4,6 GHz – 8c/8t – 2× DDR4-2666

        135%
        Core i5 10600K4,5 GHz – 6c/12t, 2× DDR4-2666

        135%
        Core i5 10400F4,0 GHz – 6c/12t, 2× DDR4-2666

        129%
        Ryzen 5 36004,1 GHz – 6c/12t, 2× DDR4-3200

        128%
        Core i7 8700K4,3 GHz – 6c/12t, 2× DDR4-2666

        127%
        Ryzen 3 3300X4,4 GHz – 4c/8t, 2× DDR4-3200

        123%
        Core i7 7700K4,4 GHz – 4c/8t – 2× DDR4-2400

        110%
        Core i3 101004,1 GHz – 4c/8t, 2× DDR4-2666

        106%
        Ryzen 3 31003,9 GHz – 4c/8t, 2× DDR4-3200

        103%
        Ryzen 5 26003,7 GHz – 6c/12t, 2× DDR4-2933

        101%
        Core i7 5775C3,7 GHz – 4c/8t – 2× DDR3-1600

        100%
        Ryzen 5 16003,4 GHz – 6c/12t, 2× DDR4-2666

        90%
        Core i7 4790K4,2 GHz – 4c/8t – 2× DDR3-1600

        87%
        Core i7 3770K3,7 GHz – 4c/8t – 2× DDR3-1600

        71%
        Pentium Gold G66004,2 GHz – 2c/4t, 2× DDR4-2666

        66%
        Core i7 2600K3,6 GHz – 4c/8t – 2× DDR3-1333
      • Von Krabonq Volt-Modder(in)
        Zitat von AncientDoomSlayer
        Und wenn Du nur Custom-Karten meinst, dann hast Du sicherlich recht.
        Ansonsten würde ich widersprechen.
        Für mich sind sie ausnahmslos überteuert.
        Ich hab schon die ca. 420€ für meine RX 5700 XT vor zwei Jahren nur zähneknirschend hingenommen.

        Zitat von AncientDoomSlayer
        Die AMD Radeon 6800 XT hat ein sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis mit 649 Euro.
        Es ist traurig, dass dies mittlerweile der Tenor auch hier ist.
        Die PR hat vollends gewirkt und das kritische Denken über die Preise setzt aus.

        Die einzigen akzeptablen Preise in den letzten ca. 18 Monaten war, als es die RTX 2080 Ti relativ günstig (~550€) gebraucht gab, als die neuen 3000er angekündigt wurden.
      Direkt zum Diskussionsende
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