Ryzen 3950X: Geekbench-Werte und Verkaufsschuber aufgetaucht

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Ryzen 3950X: Geekbench-Werte und Verkaufsschuber aufgetaucht (1)
Quelle: Twitter

Bis zur tatsächlichen Veröffentlichung der Matisse-Prozessoren von AMD wird es noch eine ganze Reihe Spekulationen und Leaks geben und die heutige Veröffentlichung betrifft das 750 US-Dollar teure Flaggschiff Ryzen 9 3950X.

Bis zur Veröffentlichung Anfang Juli werden wir die kommenden Tage noch eine Reihe "Leaks" zu Ryzen 3000 (Matisse) sehen. Heute geht es um das 750 US-Dollar teure Flaggschiff Ryzen 9 3950X, zu dem die Verkaufsbox geleakt wurde. Dabei handelt es sich um einen Schuber, an dessen oberen Ende die CPU platziert ist und darunter befindet sich das Zubehör. Eines der Bilder stammt direkt von der Presseagentur Edelman, kann also als ziemlich echt eingestuft werden.

Ein anderes Thema sind Benchmarks. Auch dazu gibt es Neuigkeiten: Einmal mehr sind es Geekbench-Werte, die die Runde machen. Zum Einsatz kommt besagter Ryzen 9 3950X mit 16 Kernen und 32 Threads. Und damit kann AMD laut den vorgelegten Zahlen sogar einen Core i9 9980XE mit 18 Kernen und 36 Threads ärgern.

Auch lesenswert: AMD Ryzen 9 3950X: Mit OC bis 5 GHz Allcore schneller als Intels Core i9

Es stehen für den Ryzen 9 3950X 5.868 Single-Thread-Punkte und 61.072 Multithread-Punkte im Ergebnis. Ein Intel Core i9 9980XE erreicht im Durchschnitt 5.391/46.876 Punkte; ein Ryzen Threadripper 2950X 4.741/34.715 Punkte. Die Vergleiche sollten wie gewohnt nicht überbewertet werden, weil die Testumgebungen nicht genormt sind. Zum einen wurde der Ryzen 9 3950X auf einer Testplattform mit abweichenden Taktraten von 3,3/4,3 GHz getestet (Standard 3,5/4,7 GHz). Dabei bleibt unklar, woher die Diskrepanz kommt. Zum anderen takten die beiden anderen Modelle unterschiedlich.

Ein genereller Blick ist aber mitunter möglich und da scheint es schon so, dass sich Ryzen 3000 in synthetischen Benchmarks nicht verstecken muss. Zieht man noch die Preisgestaltung in Betracht, wird es noch interessanter. Und auch ein Blick wert sind die TDP-Werte: Der Ryzen arbeitet mit 105 Watt; der hier herangezogene Core i9 9980XE mit 165 Watt.

Quelle Twitter (1, 2), Reddit

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    • Kommentare (130)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Duvar Kokü-Junkie (m/w)
        Hier mal paar neue Infos für euch: https://extreme.pcgamesha...
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Zitat von Eyren
        Ja im endeffekt hast du Recht. Für Ottonormal-Nutzer ist ein 12 oder 16 Kerner zum momentanen Zeitpunkt für reines Gaming unnötig. Aber solange man annähernd identische Spieleleistung zum selben Preis wie ein 9900k bekommt und noch 4 Kerne dazu geschenkt bekommt warum nicht zuschlagen
        Da nicht jeder nur spielt nimmt man die Kerne doch gerne mit. Noch dazu wenn Preis und Leistung (Spiele) fast identisch sind.
        Man muß ja nicht die volle Kernzahl nutzen, wenn ein Spiel eventuelle Probleme mit vielen Cores hat. Man kann HT/SM ausschalten. Oder sich die besten 4/6/8 Kerne ausuchen für ein Spiel und die evntuell höher takten. Den Rest einfach deaktivieren.
        Wenn dann mal ein Video bearbeitet wird sind die Kerne ruckzuck wieder zugeschaltet. Alles Möglichkeiten die man mit wenig Kerne nicht hat. Wo nichts ist, kann man nichts zuschalten .
      • Von KiznaCat Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Headcrash
        Ja, aber wenn immer mehr Spiele zukünftig mehrkern-optimiert wurden, dann wird man das schon bemerken, oder?
        Ein Spiel lässt sich allerdings nicht auf beliebig viele Kerne optimieren. Und ein BFV läuft z.b. auch nur schlechter auf einem 4 Kerner, da die langsamen 8 Kerner in den Konsolen es zwingend voraussetzen das ganze auf 8 kerne zu Optimieren.
        Da braucht es bei 4 Kernern halt mehr Zyklen für die selbe Berechnung, obwohl eigentlich genug Rechenleistung vorhanden wäre.

        Und man kann eben wie schon gesagt nicht unendlich skalieren bei Spielen. Bei "normaler" Software ist das da je nach Anwendungsbereich deutlich einfacher. (Z.b. Video Rendering)
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Headcrash
        Ja, aber wenn immer mehr Spiele zukünftig mehrkern-optimiert wurden, dann wird man das schon bemerken, oder?
        Ja, das hat dann den Effekt dass du die GPU-Limitierung schon erreichst wenn du deine CPU mit ner TDP von 40W laufen lässt.
        Ich hatte beim Release vom Witcher 3 testweise meinen damaligen 5960X auf Idle fixiert (1,2 GHz bei 0,8v) und selbst DA waren die Auswirkungen aufs Spiel minimalst (damals GTX980SLI, in 4K waren da 30fps das Ziel, das schaffte sogar ne 1GHz-CPU...) da der Hexer schon sehr gut mehrkernoptimiert ist.

        Für mich persönlich haben viele kerne vor allem den Vorteil, dass ich neben der Arbeit uneingeschränkt spielen kann. Wenn du 8 Kerne+SMT hast kannste 4 oder 6 davon (je nach Spiel) für beispielsweise Videoencoding abstellen und mit den zwei verbleibenden Kernen spielen da das nahezu immer ausreicht. DAS funktioniert beim i3 nicht bzw. nur mit sehr alten Spielen.
      • Von BastianDeLarge
        Zitat von Fox-RLP-
        Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege aber:
        Aktuelle Spiele (und auch die, die in näherer Zukunft releasen werden) unterstützen doch eigentlich nur bis(!) 4 oder max 8 Kern-Systheme (selten bis garnicht) und würden somit dannnicht alle weiteren Kerne zum zocken absolut nutzlos sein? Gut, es sei denn man streamt, klar. Macht das so manche Kindergartenstreiterei dann nicht absolut sinnlos (die im Grunde eh schon sinnlos sind sobald sie beginnen.....aber ok...)
        Du hast schon weitesgehend recht.
        (Ich rede jetzt hier einfach mal vom Gaming, würde ich meinen PC ala Workstation benutzen oder während dem gamen streamen sieht das ganze wieder anders aus.)

        Mal ein Beispiel:

        Ich zocke auf WQHD, und da limitiert meistens die GPU.
        Intel Core i7 7700k 4700 Mhz @ RTX 2080

        Es gibt wenige Spiele wie zum Beispiel AC: Odyssey da limitiert die CPU schnell auf sehr hohen Details und dazu noch in dicht besiedelten Arealen wie Athen oder Sparta.
        Oder auch Anno 1800 wenn man alles hoch stellt inkl Wuselfaktor.

        Ansonsten stehe ich für meinen Teil sehr gut mit meinem 7700k da.
        Für mich auf jeden Fall ein Einkauf der sich vor Jahren sehr gelohnt hat.

        Deswegen bin ich auch sehr am überlegen, wollte Ryzen 3000...

        Ich lehen mich mal weit aus dem Fenster und sage:

        Für meinen Usecase und für das was ich spiele fahre ich besser als wenn ich einen 2700x hätte, dazu ist meine CPU noch deutlich älter und "rentiert" sich somit...

        Das muss halt jeder für sich selber entscheiden, der reine Gamer welche vll noch auf 4K statt "nur" WQHD zockt, müsste noch später upgraden müssen.
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