Ryzen 9 3900 getestet: Übertaktet man manuell, lassen sich sogar Rekorde aufstellen
Damit der noch unangekündigte Ryzen 9 3900 ins TDP-Budget von nur 65 Watt passt, liefert er eine Basisfrequenz von lediglich 3,1 GHz. Hilft man manuell nach, lassen sich einem Test zufolge deutlich höhere Taktraten erreichen. Unter Flüssigstickstoff seien sogar neue Rekorde aufgestellt worden.
Nach langer Durststrecke ist der Ryzen 9 3900X inzwischen wieder besser verfügbar. 12 Kerne, 24 Threads, eine Basisfrequenz von 3,8 GHz und ein maximaler Boost von 4,6 GHz gehen einher mit einer TDP von 105 Watt. Noch nicht bestätigt, aber wiederholt gesichtet wurde eine Version ohne das X-Suffix. Der Ryzen 9 3900 ist mit einer TDP von nur 65 Watt deutlich sparsamer unterwegs, muss den Basistakt seiner 12 Kerne dafür allerdings auch auf 3,1 GHz begrenzen. Der maximale Boost wird immerhin noch mit 4,2 GHz angegeben. Tom's Hardware hat nun einen dieser Chips aufgetrieben und ein bisschen mit dem Takt herumexperimentiert.
Unter Windows fluktuierte der Takt zwischen 3,1 und 4,35 GHz, was so weit nicht gerade verwundern dürfte. Abgesehen von der Tatsache vielleicht, dass der maximale Boost überboten wurde - nachdem es anfangs noch wiederholt Berichte über nicht erreiche Boost-Frequenzen im Zusammenhang mit der Ryzen 3000-Serie gab. Das Thema allerdings ist laut der jüngsten AGESA-Version vom Tisch.
Neue Rekorde unter Flüssigstickstoff
Bei starker Last, konkret beim Cinebench R20, bewegte sich der Takt laut Bericht zwischen 3,95 und 4,05 GHz. Anschließend zurrte man die Frequenz auf 4,0 GHz fest. Derart übertaktet konnte man den Cinebench R15 bei einer Spannung von 1,375 Volt bewältigen. Unter Flüssigstickstoff erwies sich der Chip als wahres Taktwunder. Im Cinebench R15 soll mit 5,5 GHz auf allen Kernen ein neuer 12-Kern-Rekord aufgestellt worden sein. Dasselbe sei abermals im Geekbench 3 gelungen, dort kam der Ryzen 3900 laut Tom's Hardware bei allen Threads auf 5.475 MHz.
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Abschließend hält man fest, dass der Chip - gesetzt den Fall, dass er weniger als der Ryzen 9 3900X kostet - mehr fürs Geld bietet. Vorausgesetzt natürlich, dass man gewillt ist, die TDP manuell per Overclocking auszuhebeln. Mehr als etwas Boost würde man dabei nicht verlieren. Man darf natürlich nicht unerwähnt lassen, dass sich das Taktverhalten nicht notwendigerweise auf jeden anderen Ryzen 9 3900 übertragen lässt. Die Güte von Chips variiert - die Kollegen können durchaus einen besonders gut performendes Exemplar erwischt haben.
Quelle: Tom's Hardware

AMD muss über den Preis gehen, da die Leute einen Computer immer mit Intel verbinden und keine Ahnung haben, dass es auch einen anderen Hersteller gibt.
Die paar, die hier im Forum aktiv sind und nach Logik kaufen sind die absolute Minderheit.
AMD hat Intel in den Arsch getreten und Intel hatte nichts um sich dagegen zu wehren und das ist eben armselig.
Was hat Intel die letzten 5 Jahre gemacht? Sich ausgeruht?
AMD hat Intel in den Arsch getreten und Intel hatte nichts um sich dagegen zu wehren und das ist eben armselig.
Was hat Intel die letzten 5 Jahre gemacht? Sich ausgeruht?
Und wenn Intel in 2 Jahren endlich mal 7nm hinbekommen hat, ist AMD schon wieder weiter und noch besser.
AMD ist halt abhängig von TSMC. Wie sich das dort weiter entwickelt, wird die Zeit zeigen. Die Amerikaner werden allerdings Intels unabhängige Fertigung nicht opfern. Wir leben in Zeiten wo ja quasi schon ein Fingerzeig ein Embargo auslöst.