Für den neuen Gaming-König wird es ernst: Tests und Launch des Ryzen 7 9850X3D [Gerücht]
Im Rahmen der CES ergänzte AMD sein Zen-5-Portfolio mit dem Ryzen 7 9850X3D, dem potenziellen neuen Gaming-König. Jetzt sind das Embargo für Tests sowie der vermeintliche Launch-Termin der CPU durchgesickert.
In den Bereichen Grafikkarten und Prozessoren für Desktop-PCs bot die jüngste CES reichlich wenig. Nur AMD stellte mit dem Ryzen 7 9850X3D offiziell eine neue potente Gaming-CPU mit zusätzlichem 3D V-Cache vor, mit dem die Zen-5-Riege noch Jahre später ergänzt wird. Mit genauen Terminen für das Test-Embargo für Influencer und Fachmedien hielt AMD noch hinter dem Berg, doch Videocardz möchte nun in Erfahrung gebracht haben, welche Tage Interessenten sich rot im Kalender anstreichen müssen.
Ryzen 7 9850X3D - Wie steht es um die Startprozedur?
In einem Bericht der Webseite heißt es, dass ein Leak im Vorfeld verraten habe, dass der Ryzen 7 9850X3D am 29. Januar auf den Markt kommen wird. Einen Tag vorher, am 28. Januar, dürften zudem Tests zum neuen Achtkerner veröffentlicht werden. In etwa zwei Wochen soll es demnach eine Prozessor-Neuveröffentlichung geben, und AMD rührte zur CES schon einmal ordentlich die Werbetrommel.
Der Ryzen 7 9850X3D ist rein auf die Spezifikationen bezogen ein "Duplikat" des Ryzen 7 9800X3D, der allerdings einen höheren Turbotakt zustande bringen können soll. AMD spricht von 5,6 GHz; das wären 400 MHz mehr als beim 9800X3D. In unserer Simulation des 9850X3D in drei Spielen konnte die CPU sowohl den 9800X3D im geringen Maße als auch Intels Core Ultra 9 285K weit hinter sich lassen. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch AMD selbst - wenig überraschend.
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Quelle: via Videocardz

AMD hat genauso das Verwirrspiel mit Bezeichnungen drauf, wie intel auch. Da tun sich beide nichts! Das muss wohl so sein.
Doch wer sich ein wenig informiert, erkennt schnell die Logik dahinter.
AMD hat auch nicht erstmals bei 7000 zu 9000 die erste Ziffer um 2 angehoben. Das macht AMD seit dem wechsel von Zen 2 zu Zen 3 (Ryzen 3000 -> 5000), das sie je eine 1000er-Stelle überspringen, wenn sie eine neue Architektur auf den Markt bringen.
2000 war ja sogar eine Ausnahme, weil eine Refresh-Serie mit optimierter Zen- und keine neue Architektur.
4000, 6000 und 8000 waren den APUs vorbehalten.
Leider ziehen sie das nicht konsequent durch, und machen es damit nur wieder unnötig kompliziert. Indem sie ebenfalls mit 3000er, 5000er sowie 7000er Modellnummer auch APUs - teil nur mit deaktivierter iGP - verkaufen. Bei den 9000er passiert das sicherlich auch noch.
Bspw. im Falle des 5700 sogar ohne darauf hinzuweisen, obwohl dieser durch den halbierten Cache in den meisten Fällen weniger Leistung als ein 5600 hat.
In diesem Fall bringt AMD einfach ein neues Modell der bestehenden 9000-Reihe, um diese damit zu erweitern.
AMD hat genauso das Verwirrspiel mit Bezeichnungen drauf, wie intel auch. Da tun sich beide nichts! Das muss wohl so sein.