Ryzen 7 9800X3D: Neue Preisempfehlung sorgt für Aufsehen - hat AMD die UVP erhöht?
Der Ryzen 7 9800X3D wird von AMD seit Kurzem mit einer etwas höheren UVP gelistet - es werden 547 statt 529 Euro verlangt. Ursache dafür ist aber keine Preiserhöhung im eigentlichen Sinn - sondern Schwankungen des Wechselkurses.
Der am 7. November vorgestellte AMD Ryzen 7 9800X3D ist im deutschen Handel weiterhin Mangelware. Kurz nach dem Launch war der neue Prozessor schnell vergriffen, und seitdem ist das Modell kaum zu bekommen. Passend dazu ist im PCGH-Preisvergleich auch aktuell kein etablierter Hardware-Händler zu finden, der die CPU zur UVP liefern kann - ab Lager gibt es den Prozessor nur zu deutlich überhöhten Preisen.
(K)Eine Preiserhöhung
Angesichts der offensichtlich deutlich zu hohen Nachfrage könnte sich nun natürlich auch AMD verleitet sehen, den Preis zu erhöhen und damit mit dem Verkauf mehr Geld einzunehmen. Passend dazu sorgt derzeit eine Änderung in AMDs Webshop für Aufsehen. Denn dort wird als Preis jüngst nicht mehr die ursprüngliche UVP von 529 Euro genannt, sondern ein mit 547 Euro etwas höherer Preis.
Quelle: Google Finanzen
In den letzten Wochen verlor der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert.
Bislang wird der Ryzen 7 9800X3D meist nur zu überhöhten Preisen angeboten
Ursache dafür ist allerdings keine versteckte Preiserhöhung durch AMD - zumal diese für einen deutlichen Effekt wesentlich höher ausfallen müsste. Stattdessen hat das Unternehmen den Preis des AMD Ryzen 7 9800X3D jüngst an den aktuellen Wechselkurs vom Euro zum US-Dollar angepasst - und dieser hat sich in den letzten Wochen um ebendiese Preisdifferenz geändert. Die Händler müssen damit einen höheren Euro-Preis verlangen, um AMD denselben Wert in US-Dollar zu bezahlen wie zuvor.
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Ebendies ist gängige Praxis und kann hierzulande auch für Preissenkungen sorgen - beispielsweise vor über zehn Jahren, als der Euro noch wesentlich stärker als der US-Dollar bewertet wurde. Nachdem sich der Marktpreis meist ohnehin schnell von der UVP löst und die Währungsschwankungen recht gering sind, finden derartige Änderungen aktuell hingegen meist keine Beachtung. Ausgenommen natürlich bei stark nachgefragten Modellen wie dem Ryzen 7 9800X3D, bei dem man aktuell froh sein kann, das Modell zur UVP zu ergattern. Solange diese Situation so bleibt und der Euro derart schwach bewertet wird, müssen Spieler für die CPU daher wohl noch etwas tiefer in die Tasche greifen.
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Quelle: AMD via Techpowerup / Computerbase

Mehr Leistung bringen nur solche, die auch entsprechend mehr Kerne bzw. Threads haben. Der I5 Ultra 245K ist der einzige mit weniger Threads in einzelnen Tests gleich oder wenig besser abschneidet (dafür aber deutlich hinten steht in anderen Anwendungen).
Will sagen, das ist momentan der leistungsfähigste 8Kerner, den man bekommen kann (wenn man ihn denn bekommt).
Den 9800X3D sehe ich für mich frühstens ab 399€ als spannend an, eher sogar 379€.
Cunhell