Amazon-Betrug: Tester erhält schlechte Fälschung eines Ryzen 7 9800X3D
Ein Hardware-Youtuber und -Tester hatte sich einen Ryzen 7 9800X3D für sein Testsystem über Amazon bestellt. Die Ware, die er bekommen hat, sah einem solchen Prozessor jedoch gar nicht ähnlich.
Der derzeit beliebteste Gaming-Prozessor, der Ryzen 7 9800X3D, ist bei Fälschern ein gern gesehenes Produkt. Ein solches wurde vor Kurzem wieder in den Umlauf gebracht und traf den Hardware-Youtuber und -Tester "Hardware Busters", der die Gaming-CPU für sein Testsystem benötigte. Auf Youtube und dessen Webseite berichtet Cmaris von Hardware Busters über den Vorfall und beschreibt detailliert den Ablauf.
Tech-Reviewer bekommt gefälschten 9800X3D direkt von Amazon
Ende Februar bestellte Cmaris den Ryzen 7 9800X3D auf Amazon und erhielt ihn knapp eine Woche später. Beim Verkäufer handelte es sich nicht um einen Drittanbieter, sondern Amazon selbst, die den Prozessor an Hardware Busters verschickten. Allerdings hat der Tester keinen Ryzen 7 9800X3D erhalten, sondern eine Fälschung - eine ziemlich schlechte, da sie direkt als solche zu identifizieren gewesen ist.
Die CPU, die der Tester in seiner Box mit Ryzen-7-9800X3D-Beschriftung vorfand, wies einen komplett anderen Heatspreader auf, unterschied sich deutlich bei den Pins und auch die Aufschrift auf dem Heatspreader entsprach nicht der originalen eines Ryzen 7 9800X3D und war nur amateurhaft aufgeklebt. Hardware Busters hielt alle Beweise auf Bildern und im Video fest, auch solche von den Rechnungen, und leitete nach eigenen Angaben ein Rückerstattungsverfahren ein.
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Der Tester weist darauf hin, dass es hin und wieder Meldungen von gefälschten 9800X3Ds, die in China in den Umlauf gebracht worden sind, gegeben habe, bei denen aber mehr Gemeinsamkeiten zum Original zu erkennen gewesen waren. Besonders "erschreckend" für Cmaris war es, dass es sich um keine gebrauchte CPU eines Dritten gehandelt hat, sondern um eine "neue" CPU in einer versiegelten Verpackung. Demnach muss Amazon nun gründlich auf Spurensuche gehen, woher sie diese Fälschung erhalten haben, und wohl AMD benachrichtigen, erklärt der Tester.
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Quelle: Hardware Busters

So offensichtlich wie man den orginal Aufdruck von AMD durch sehen kann und zum Teil auch noch lesen.
Das ist natürlich nichts wo man das Rücksendeetikett anfordert und die Sache kommentarlos mit "entspricht nicht den Erwartungen" zurücksendet.
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Also leider nicht so einfach und wohl Glückssache.