Ryzen 7 8700G und Radeon 780M: Mit RAM-OC und 3,15 GHz GPU-Takt am absoluten Limit
In einem Ryzen 7 8700G stecken noch so manche Takt- und damit Leistungsreserven, welche sich in Verbindung mit RAM-OC und Precision Boost Overdrive ("PBO") 2 noch einmal deutlich weiter ausdehnen lassen. Doch ist das dann noch praxisnah?
In einem Ryzen 7 8700G stecken noch so manche Takt- und damit Leistungsreserven, die sich in Verbindung mit RAM-OC sowie Precision Boost Overdrive ("PBO") 2 noch einmal deutlich weiter anheben lassen und so in einem enormen Leistungsplus resultieren, wie die Website SketterBencher jetzt demonstrieren konnte.
Radeon 780M läuft mit 3.150 MHz
Der in den AMD Ryzen 7 8700G integrierte RDNA-3-Grafikprozessor, eine sogenannter integrated graphics processor ("IGP"), welcher als Radeon 780M vermarktet wird, läuft werkseitig mit einem maximalen Boosttakt von 2,9 GHz und verfügt über 6 WGPs, was in 12 Compute Units und 768 Shader-Einheiten resultiert. Diese wurden im Test von SketterBencher auf bis zu 3,15 GHz (+ 250 MHz) übertaktet sowie durch weitere leistungssteigernde Maßnahmen wie PBO und RAM-OC unterstützt. Doch der Leistungsgewinn muss aber teuer erkauft werden, wie ein Video zeigt.
Zwar resultieren die erfolgreich durchgeführten und demnach stabil umgesetzten Optimierungen und Tuning-Maßnahmen in Kombination mit dem Overclocking in einer Mehrleistung von bis zu mehr als 61 Prozent, doch auch die Leistungsaufnahme der IGP "explodiert" förmlich. Während die Radeon 780M mit Standardeinstellungen durchschnittlich 50 Watt im 3DMark Speed Way aufnimmt, sind es mit allen Tuningmaßnahmen deutlich mehr als 150 Watt Leistungsaufnahme.
Ein hübsches Muster ohne Wert
Auch PCGH-Fachredakteur David Ney hatte die Radeon 780M im Ryzen 7 8700G bereits mit 3,15 GHz laufen, erkannte aber schnell, dass das ein hübsches Muster ohne Wert ist. Auch wenn die von SketterBencher erreichten 37,75 Prozent an durchschnittlicher Mehrleistung durchaus beeindruckend sind, sind diese Maßnahmen alles andere als alltagstauglich und praxisnah.
Quelle: SkatterBencher
Bis zu 50 Prozent Mehrleistung in Spielen und eine mehr als 60 Prozent höhere Leistung in synthetischen Benchmarks können sich durchaus sehen lassen und positionieren die Radeon 780M sogar vor einer dedizierten Radeon RX 6400, in alltäglichen Szenarien wird aber niemand seine Zen-4-APU so betreiben. Die Leistungssteigerungen entfallen auf die nachfolgenden Optimierungen:
Quelle: SkatterBencher
Weitere Information liefert der ausführliche Tuning-Guide von SketterBencher, den Besitzer eines Ryzen 7 8700G oder Ryzen 5 8600G gerne einmal ausprobieren können. Die Redaktion von PCGH freut sich über entsprechende Erfahrungsberichte in den Kommentaren zu dieser Meldung.
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Quelle: SketterBencher

Hätte nicht gedacht das so viel Potenzial in der APU steckt!
Also 50% mehr Gaming Leistung, bist schon fast bei der rx6500. Auch CPU seitig hast nen dickes Plus. Was willst mehr? Gut, das Teil ist noch etwas teuer, aber sonst? Endlich mal wieder eine recheneinheit die Spaß macht! Fallen die Preise, kaufe ich mir eine!
Selbst mein 7500F aktuell lief nur die Installation des OS auf Standard. Seit dem 5,5Ghz 24/7. Und warum? WEIL ICH ES KANN! OC von Hardware hat mich schon immer fasziniert und die letzten Jahre kam wirklich rein gar nichts interessantes heraus was dort mal Spaß gemacht hat. Der 8700G macht da vieles richtig. Seit 18 Jahren lief bei mir keine CPU Standard, außer der 3700X. Die CPU machte was sie sollte, aber Spaß am OC? Keines Falls!
Jetzt die APU noch Köpfen und dann sollte noch etwas mehr gehen.
Man braucht dafür auch kein teures RAM Kit, man braucht nur H16A oder H24M ICs.
Ob man das doppelte oder dreifache für ein RAM Kit bezahlt, nur weil es ein höheres XMP Profil ht, ist jedem selbst überlassen. Solange die ICs stimmen, geht auch mit einem 6000er Kit 8000MTs.
Wenn der IMC und das Board mitspielen auch 9000MTs+
Nene, AMD soll mal endlich in die Puschen kommen mit richtigen APUs wie sie Konsolen verbaut sind. Apple bekommt es mit ihren M APUs ja auch hin.