AMD R7 7800X3D im Test: Fazit und Wertung
Auf der letzten Seite unseres AMD-7800X3D-Tests fassen wir noch einmal alles zusammen und vergeben schließlich die finale Wertung inklusive Testtabelle, die alle wichtigen Eigenschaften einer jeden CPU aufführt.
In diesem Artikel
Nach dem Launch der beiden Ryzen-9-Prozessoren mit 3D-V-Cache musste sich AMD der Kritik stellen, dass sie "nichts" richtig machen können. Viele fordern einen reinen 3D-Kerner, der neben den Kernen mit erhöhter L3-Cache-Anbindung nicht noch auf "Krüppel-Kerne" setzt und beim Ryzen 9 7900X3D hätte AMD ohnehin völlig ins Klo gegriffen, weil der ja eigentlich nur aus sechs 3D-Kernen besteht. Jetzt schalten wir einmal einen Gang herunter und betrachten die Prozessoren ganzheitlich: Es ist egal, welchen Maßstab wir anlegen, ob es jetzt die Leistung insgesamt ist, wir uns nur auf Spiele oder Anwendungen beziehen oder die Effizienz einzeln betrachten: Immer steht ein X3D-Prozessor entweder auf dem ersten Platz oder in den Top 3. Auf Spiele bezogen, ist nur Intels Core i9-13900K in der Lage, mitzuhalten, der 24-Kerner benötigt dafür aber fast dreimal so viel Energie. Ja, die neuen X3D-Prozessoren sind teuer, aber AMD wäre ja auch blöd, wenn sie die CPUs jetzt verschenken würden. Wir halten die Kritik daher für nicht berechtigt. Alle drei Zen-4-CPUs mit 3D-V-Cache haben ihre eigenen Stärken und Schwächen. Das Topmodell ist am schnellsten, kostet aber auch am meisten und ist, was die Zen-4-X3D angeht, am Energie-hungrigsten. Der 12-Kerner hält die Balance aus hoher Spieleleistung, hoher Anwendungsleistung mit außergewöhnlicher Effizienz - diese Kombination sucht man bei der Konkurrenz vergeblich. Der Achtkerner Ryzen 7 7800X3D schließlich adressiert PC-Spieler, die High-End-Leistung bei konkurrenzloser Effizienz wünschen. Da spielt es auch keine Rolle, dass die CPU "nur" acht Kerne hat - damit werden Sie in fünf Jahren auch noch Spaß haben, wenn Sie sich an gute Achtkerner wie Core i9-9900K oder Ryzen 7 3700X zurückerinnern, mit denen man heute auch noch hervorragend spielen kann.
Quelle: PCGH
AMD Ryzen 7 7800X3D im Test: Der heilige Gral für PC-Spieler
Wer sich auf die Suche nach Nachteilen begeben möchte, der findet sie womöglich beim Preis oder der nur relativ geringen Mehrleistung zum Vorgänger. Auch wäre es schön gewesen, wenn man die CPU frei übertakten könnte. Doch wer die letzten Meldungen zu den zerstörten 3D-CPUs verfolgt hat, der kann nachvollziehen, warum AMD von Haus aus die Spannung und den Multiplikator sperrt. Aus dem Achtkerner lässt sich trotzdem noch etwas Leistung quetschen, doch das ist Futter für einen anderen Artikel. Uns hat der Ryzen 7 7800X3D jedenfalls vom Hocker gehauen. So viel Leistung bei einer so geringen Leistungsaufnahme ist einfach beeindruckend. Und die 53 Watt, welche sich die CPU beim Spielen genehmigt, bekommen Sie sogar locker mit einem Boxed-Kühler in den Griff. Für PC-Spieler sprechen wir ohne Zögern eine Kaufempfehlung aus. Content Creator können mit dem 7800X3D auch glücklich werden, sind jedoch besser beim 7900X3D aufgehoben.
AMD Ryzen 7 7800X3D Wertungstabelle
| Prozessor | AMD Ryzen 7 7800X3D |
|---|---|
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/2872148 |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. € 500,-/4+ |
| Für Mainboards mit … | Sockel AM5 |
| Codename | Raphael-X |
| Anzahl Kerne/Threads | 8c/16t |
| Basistakt (Turbo für alle und einen Kern) | 4,2 GHz, (5-5,05 GHz) |
| L1-Cache (Daten/Befehle, je Kern) | 32 KiByte/32 KiByte |
| L2-Cache (je Kern)/LLC (gesamt) | 1.024 KiByte/96 MiByte |
| Heatspreader, Fertigung | Metall (verlötet), TSMC N5 |
| Ausstattung (20 % der Endnote) | 1,52 |
| Integrierte Grafikeinheit | RDNA 2 |
| Befehlssätze und Erweiterungen | MMX(+), SSE, SSE2, SSE3, SSE4.1, SSE4.2, SSE4a, x86-64, AMD-V, AES-NI, AVX, AVX2, AVX-512, FMA3, SHA |
| Integrierte PCI-Express-Lanes | 24× PCI-Express 5.0 |
| Eigenschaften (20 % der Endnote) | 1,37 |
| Offener Multiplikator | Nein |
| Speicherkanäle (u. max. Geschw.) | 2× DDR5-5200 |
| ECC-Support | Unterstützt |
| TDP laut Hersteller | 120 Watt |
| TDP (Boost) | 162 Watt |
| Leistungsaufnahme (Callisto/Dying/HL) | 45,7/63,2/52,8 Watt |
| Leistungsaufnahme Spiele (Durchschnitt) | 54 Watt |
| Leistungsaufnahme Anwendungen (Durchschnitt) | 77 Watt |
| Effizienz Gesamt (18 Benchmarks) | 100 Prozent |
| Leistung (60 % der Endnote) | 1,95 |
| Spiele-Index | 93,9 Prozent |
| Anwendungs-Index | 66,2 Prozent |
| Endnote | Wertung: 1,75 |
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Und da sieht man bei 4:30 dass die Funktion auf dieser APU scheinbar funktioniert. Man sieht dort auch wie beachtlich dort der RAM, SOC und IF runtertakten und somit vermutlich deutlich weniger Strom zieht im idle, als ein 7800x3d. Komischerweise ist dort aber ein max clock von 2400MHz für IF zu sehn:
https://i.imgur.com/fYr1iw0.png
Haben die 8000G APUs einen deutlich höheren IF als Ryzen 7000? Der liegt ja bei 2000MHz und viel Spielraum hat man dort nicht diesen zu erhöhen. Wundert mich, dass da 2400MHz angezeigt werden, das wäre mit Ryzen 7000 niemals möglich da ist schon bei ca 2133MHz oder oft drunter schluss.
Im Zuge von "testen und behalten" hatte ich da mal Dusel gehabt, sie war mal sehr kurz drauf, jedoch nicht auf Dauer.
Schätze, in Kürze könnte es endlich mal final werden.
noch nicht (keine Zeit/Lust) durchgeführt habe läuft er auf C6H (370), gepaart mit einem original Wraith Prism.
Ist doch ´ne sau schicke AIO.
Wenn de fertig bist, biste um so zufriedener, wenn de das schicke Teil siehst.