Ryzen 7 7800X3D wieder auf UVP: Bessert sich die Lage endlich?
Die Zeit der Preissteigerungen des Ryzen 7 7800X3D scheint fürs Erste vorbei zu sein - das Modell verharrt auf dem hohen Niveau der UVP. Eine deutlich günstigere Alternative ist der Ryzen 5 7600X3D.
Wer sich in den letzten Monaten einen AM5-Achtkerner mit X3D-Cache zulegen wollte, hatte keine Gelegenheit für Schnäppchen. Zwei Monate nach seinem Release ist der Ryzen 7 9800X3D weiterhin nur schlecht und für mehr als die UVP verfügbar. Und parallel wurde auch das Vorgängermodell, der Ryzen 7 7800X3D immer teurer. Seit Ende Juni, als das Modell kurz für rund 320 Euro angeboten wurde, ging der Preis nahezu linear nach oben.
Ein Bruch im Anstieg
In den letzten Wochen macht sich in dieser für Kunden miserablen Entwicklung aber endlich eine Änderung bemerkbar. Nachdem Anfang Dezember mit 544 Euro ein Preishöhepunkt erreicht wurde, ging es recht zügig wieder nach unten - auf die UVP von 499 Euro. Ein nachfolgender Anstieg auf 529 Euro wurde inzwischen ebenso wieder abgebaut. Der Ryzen 7 7800X3D ist derzeit also zur UVP von 499 Euro erhältlich. Verglichen mit früheren Tiefstständen ist der Prozessor damit natürlich weiterhin sehr teuer, doch immerhin scheint die Zeit der starken Preiszunahme fürs Erste vorüber zu sein.
Ryzen 7 7800X3D
Bis sich die Preise der beiden aktuellen X3D-Achtkerner endlich (wieder) deutlich bessern, bleibt zudem der Ryzen 5 7600X3D als Ausweichmodell. Ebendieser behält seinen Preis geradezu stoisch bei: Mit Ausnahme einer kurzen Phase Ende November, als es wohl Lieferschwierigkeiten gab, liegt die CPU konstant wahlweise bei 309 Euro oder 299 Euro. Wer auf die beiden zusätzlichen Kerne verzichten kann, bekommt hier damit - zumindest momentan - das deutlich bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ryzen 5 7600X3D
Passend dazu: Ryzen 5 9600: AMD bringt die nächste Zen-5-CPU auf den Markt
Die zumindest in Anwendungen schnelleren Modelle Ryzen 9 7900X3D und Ryzen 9 7950X3D wirken mit aktuell 599 und 679 Euro zudem ebenso vergleichsweise günstig. Hier wird allerdings AMDs Chiplet-Design zum Problem: Zuweilen landen einige Threads auf dem Chip ohne X3D-Cache, was für hohe Zugriffslatenzen sorgt und die Leistung in Spielen verringert. Ebendieses Problem wird zudem auch beim Ryzen 9 9900X3D und beim Ryzen 9 9950X3D bestehen bleiben. Der nächste für Spieler relevante Prozessor dürfte damit der Ryzen 5 9600X3D werden, der bislang aber noch nicht angekündigt wurde.
Für welchen Preis wäre der Ryzen 7 7800X3D für Sie attraktiv? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.
Quelle: PCGH-Preisvergleich


Für mich aber kein Problem, der 9800x3d geht gut ab, vor allem auch im MT, da darf er gerne was kosten. Reicht selbst für Entwicklung gut aus, kann man sich die größeren Frankensteins sparen
Normalerweise wird hardware ja günstiger und nicht teurer.
eBay Kleinanzeigen einer der den schnell loswerden musste?