AMD Ryzen 7 5800X3D im Jubiläums-Test: Effizienz + Fazit
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AMD Ryzen 7 5800X3D im Jubiläums-Test: Effizienz + Fazit

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Auf dieser Seite zeigen wir unsere umfangreichen Effizienz-Messungen des AMD Ryzen 7 5800X3D. Und wir ziehen unser Fazit, ob sich der Kauf auch 2026 noch lohnt.

Für die Auswertung der CPU-Leistungsaufnahme wurde die Testmethodik angepasst. Als Basis dienen zwar weiterhin die Rohdaten des Benchlabs, bei der Interpretation fließen jedoch die plattformspezifischen Eigenschaften der Testumgebungen stärker ein. Hintergrund sind hardwarebedingte Unterschiede bei der Erfassung der Leistungswerte. Je nach Mainboard, Spannungsversorgung, Sensorpfad und Firmware-Implementierung meldet die Plattform in einzelnen Lastbereichen abweichende Werte. Diese Abweichungen treten systematisch als Über- oder Untererfassung auf. Um diese Effekte auszugleichen und eine konsistente Datenbasis zu schaffen, werden die Rohwerte künftig über eine plattformspezifische Logik normalisiert.

AMD Ryzen 7 5800X3D im Jubiläums-Test: Der Altmeister gegen die Moderne (1) Quelle: Benchlab Dabei ersetzt die Normalisierung nicht die eigentliche Messung, sondern gleicht lediglich reproduzierbare Abweichungen wie Offset- oder Skalierungseffekte bei der Interpretation aus. Ziel ist eine verlässliche Vergleichsbasis zwischen verschiedenen Plattformen, Mainboards und Lastzuständen. Gerade bei CPU-Tests auf wechselnden Testplattformen erhöht dieser Ansatz die Konsistenz der Ergebnisse und verringert systembedingte Verzerrungen, ohne den Charakter der Rohdaten zu verändern. Durch diesen Schritt steigt die Genauigkeit der Leistungswerte, was zusätzlich durch regelmäßige Stichproben überprüft wird.

Leistungsaufnahme in Spielen, Durchschnitt aus 16 Games

Mit nur 90 Watt lässt sich ein Ryzen 7 5800X3D recht leicht kühlen und man muss sich keine Gedanken über die jährliche Stromabrechnung machen. Gegenüber einem 7800X3D oder 9800X3D mag der 5800X3D in dieser Hinsicht nicht mehr ganz taufrisch wirken, dennoch handelt es sich bei diesem Achtkerner um einen schlanken, effizienten Prozessor für Spiele-PCs und einfaches Arbeiten. Das spiegeln auch die Fps pro Watt wider, wo sich der Ryzen 7 5800X3D ziemlich genau in der Mitte befindet:

Das PCGH-Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Dass AMD den Ryzen 7 5800X3D wieder zurückbringt, bewerten wir für sich gesehen erst einmal positiv. Allerdings muss man sich genau fragen, ob ein Achtkerner mit Zen-3-Architektur, die vor sechs Jahren auf den Markt kam, heute noch so viel Geld wert ist. Nehmen wir einfach einen Preis von 349 Euro an, hat man ziemlich genau den Preis für ein aktuelles, "günstiges" 32-GiB-DDR5-6000-Kit. Wem dagegen aktuell 16 GiB reichen und wer einen, in Spielen schnelleren Ryzen 5 9600X als Maßstab nimmt, muss nicht mehr viel für ein passendes AM5-Board mit garantiertem Support bis ins Jahr 2029 ausgeben. Der Ryzen 7 5800X3D mag seinen "Cache-Zauber" auch heute noch ausspielen, aber unserer Meinung nach setzt AMD den Preis zu selbstbewusst an.

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    • Kommentare (70)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von True Monkey Kokü-Junkie (m/w)
        Ich habe mal eben eine 5 Ghz CPU daraus gemacht
        Jetzt optimiere ich sie mal noch ein bissel und dann sollte das ein 7800x3d Gegner sein

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      • Von sethdiabolos Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Pokerclock
        Die TDP eines Kühlers hat hier nichts mit der Temperatur und dem Boost-Verhalten einer CPU zu tun. Hast halt nicht verstanden, wofür ein Kühler da ist bzw. wohl noch im Jahr 2006 hängen geblieben oder so.
        Warum gleich so persönlich? Ist es zu warm? Es ist bekannt, dass der 5800x3D dort immens heiss wird, wo der Cache liegt, was einfach an der ersten Revision des gestapelten Cache liegt. Beim 7800x3D gab es das Problem in der Form schon nicht mehr. Da konnte ich auch Lüfterkurve einstellen, wie ich wollte, die Hysterese ist trotzdem da geblieben. Mit dem Intel gibt es diesen punktuellen Hitzestau halt nicht.
      • Von Pokerclock Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von sethdiabolos
        Ich fand den 5800x3D schrecklich zu kühlen. Towerkühler für 250W TDP verbaut, aber egal. Hotspot-Temperatur (Cache) von >90 Grad, im Winter bei offenen Fenster mal um die 80 Grad, Idle immer so um die 50 Grad und Hysterese vom Feinsten. Habe das dann mitgenommen, weil Gaming-Leistung passte halt, aber war nicht so schön. Der 265KF ist dagegen ein echtes Schurrkätzchen. Durchweg kühler auch mit kleinerem Kühler (Freezer 36) und viel viel leiser in jeder Situation und dann auch noch leistungsstärker in nahezu jeder Situation.
        Die TDP eines Kühlers hat hier nichts mit der Temperatur und dem Boost-Verhalten einer CPU zu tun. Hast halt nicht verstanden, wofür ein Kühler da ist bzw. wohl noch im Jahr 2006 hängen geblieben oder so.
      • Von Tornavida Freizeitschrauber(in)
        Muss nicht immer x3d sein.Für meinen 9600x hab ich 144,- gezahlt und für meinen 14600k letztes Jahr 150,- incl. BF6. Das ist zusammen weniger was der 5800x3d kosten soll.

        Ausser bei sehr wenigen Spielen merke ich keinen Unterschied zu meinen x3d CPUs, der mich wirklich einschränken würde. Ich wüsste nicht wann ich zuletzt mal im CPU Limit war und/oder sich etwas nicht mit FG regeln lässt wie z.B. beim MSFS und da braucht es ja auch nicht unbedingt über 100FPS und auch bei den meisten Games wo ein x3d einen Vorteil hat. Die nötigen FPS für FG kriegen die Einsteiger CPU locker zusammen, meistens ist man ja doch eher im GPU Limit. Viele kaufen sich Hardware, die viel mehr leistet als sie tatsächlich brauchen, ja kann man machen,mache ich auch,aber dann bitte keine Erbsen zählen.

        Edit: Die Realität sieht dann eher so aus beim Gamen ohne Spezialfälle und das ist mit einer 5090.Selbst in FHD (z.B. beim Upscaling) haben die unten stehenden CPU weit über 100FPS.

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      • Von sethdiabolos Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von balduin2
        Anstatt einer neuen Plattform UND neuen RAM zu benötigen, kann man im Idealfall nur die CPU nachrüsten, oder halt Mainboard + CPU. Das betrifft alle AM4 Nutzer die keinen Zen 3 haben aber halt auch alle Intel User (S115x->S1700) die auf DDR4 feststecken.
        Ich behaupte mal, dass diese Leute nur nicht einen 5800x3D für 350€ Plus kaufen werden, weil sonst hätten sie vorher auch schon irgendwann aufgerüstet. Und das Geld ausgeben um dann doch deutlich langsamer unterwegs zu sein als mit einem 7800x3D/9800x3D, das würde zumindest ich nie machen. So viel Geld ausgeben um doch irgendwo in der teils unteren Mittelklasse rumzuschwimmen ist nicht wirklich zielführend. Dann lieber den alten Quark verkaufen, darüber die neue CPU (R7 7700) und Board finanzieren und beim RAM in den sauren Apfel beissen. Oder bei Intel reinschauen mit dem 250K Plus und mit dem glücklich werden, weil man da auch gut langsameren RAM nutzen kann ohne groß Leistung einzubüßen.

        So. Mal aus Langeweile die KI mit Daten gefüttert und auswerten lassen. Im Raum steht der Verkauf eines 3700x, 32GB DDR4 3200 und ein B550-Board im Vergleich zu einem AM5-System mit 7500f, B650-Board (Gibibyte B650 Eagle AX) und 32GB DDR5 6000 CL36 ohne RGB. Da kommt eine Differenz von 9€ bei rum.

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        Möchte man etwas mehr Leistung haben und setzt da beim kleinsten x3D an, dann ist man bei ca. 100€ Differenz und man hat schon gleiche oder bessere Leistung (Hallo Gothic) als mit dem alten AM4.

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        Wenn der Preis beim 5800x3D 100-150€ niedriger wäre könnte man seine AM4-Plattform behalten, bei 369€ ist es eigentlich sinnfrei.
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