AMD Ryzen 7 5800X3D im Jubiläums-Test: Effizienz + Fazit
Quelle: AMD, Montage mit ChatGPT
Seite 3:

AMD Ryzen 7 5800X3D im Jubiläums-Test: Effizienz + Fazit

55
Test David Krausbauer Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Auf dieser Seite zeigen wir unsere umfangreichen Effizienz-Messungen des AMD Ryzen 7 5800X3D. Und wir ziehen unser Fazit, ob sich der Kauf auch 2026 noch lohnt.

Für die Auswertung der CPU-Leistungsaufnahme wurde die Testmethodik angepasst. Als Basis dienen zwar weiterhin die Rohdaten des Benchlabs, bei der Interpretation fließen jedoch die plattformspezifischen Eigenschaften der Testumgebungen stärker ein. Hintergrund sind hardwarebedingte Unterschiede bei der Erfassung der Leistungswerte. Je nach Mainboard, Spannungsversorgung, Sensorpfad und Firmware-Implementierung meldet die Plattform in einzelnen Lastbereichen abweichende Werte. Diese Abweichungen treten systematisch als Über- oder Untererfassung auf. Um diese Effekte auszugleichen und eine konsistente Datenbasis zu schaffen, werden die Rohwerte künftig über eine plattformspezifische Logik normalisiert.

AMD Ryzen 7 5800X3D im Jubiläums-Test: Der Altmeister gegen die Moderne (1) Quelle: Benchlab Dabei ersetzt die Normalisierung nicht die eigentliche Messung, sondern gleicht lediglich reproduzierbare Abweichungen wie Offset- oder Skalierungseffekte bei der Interpretation aus. Ziel ist eine verlässliche Vergleichsbasis zwischen verschiedenen Plattformen, Mainboards und Lastzuständen. Gerade bei CPU-Tests auf wechselnden Testplattformen erhöht dieser Ansatz die Konsistenz der Ergebnisse und verringert systembedingte Verzerrungen, ohne den Charakter der Rohdaten zu verändern. Durch diesen Schritt steigt die Genauigkeit der Leistungswerte, was zusätzlich durch regelmäßige Stichproben überprüft wird.

Leistungsaufnahme in Spielen, Durchschnitt aus 16 Games

Mit nur 90 Watt lässt sich ein Ryzen 7 5800X3D recht leicht kühlen und man muss sich keine Gedanken über die jährliche Stromabrechnung machen. Gegenüber einem 7800X3D oder 9800X3D mag der 5800X3D in dieser Hinsicht nicht mehr ganz taufrisch wirken, dennoch handelt es sich bei diesem Achtkerner um einen schlanken, effizienten Prozessor für Spiele-PCs und einfaches Arbeiten. Das spiegeln auch die Fps pro Watt wider, wo sich der Ryzen 7 5800X3D ziemlich genau in der Mitte befindet:

Das PCGH-Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Dass AMD den Ryzen 7 5800X3D wieder zurückbringt, bewerten wir für sich gesehen erst einmal positiv. Allerdings muss man sich genau fragen, ob ein Achtkerner mit Zen-3-Architektur, die vor sechs Jahren auf den Markt kam, heute noch so viel Geld wert ist. Nehmen wir einfach einen Preis von 349 Euro an, hat man ziemlich genau den Preis für ein aktuelles, "günstiges" 32-GiB-DDR5-6000-Kit. Wem dagegen aktuell 16 GiB reichen und wer einen, in Spielen schnelleren Ryzen 5 9600X als Maßstab nimmt, muss nicht mehr viel für ein passendes AM5-Board mit garantiertem Support bis ins Jahr 2029 ausgeben. Der Ryzen 7 5800X3D mag seinen "Cache-Zauber" auch heute noch ausspielen, aber unserer Meinung nach setzt AMD den Preis zu selbstbewusst an.

Mitmachen und kommentieren

Ryzen 7 5800X3D im Jahr 2026? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Sollten Sie noch keinen Extreme-Account haben, laden wir Sie zu einer Registrierung im Forum ein. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie gerne PCGH bei 🔈 Youtube oder 💬 Whatsapp und erhalten Sie Neuigkeiten zu Grafikkarten, CPUs und Gaming direkt in Ihrem Feed.

55
  1. Seite 1 Übersicht
  2. Seite 2 Benchmarks
  3. Seite 3 Effizienz + Fazit
    • Kommentare (55)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von flozn Freizeitschrauber(in)
        Zitat von EM_EN
        Habe keinen Grund bei dem 5700G aufzurüsten, bei Gothic Remake dümpelt der bei ca 60% vor sich hin und Strategiespiele sind jetzt nicht meins.
        Beim 5700G macht es sehr viel Sinn, denn der wird oft durch seine nur 16 MB (!) Cache so richtig ausgebremst - sogar der 5600 hat 32 MB. (Bei AMD muss man immer sehr aufpassen mit den Namen, größer ist da oft nicht besser; so waren die Mobile-CPUs 5300U, 5500U und 5700U noch Zen2, sowas ist absichtliche Irreführung.)

        Generell hat die komplette CPU-Auslastung über alle Kerne/Threads keine Aussagekraft darüber, ob die CPU bremst oder nicht, denn Spielen kann man praktisch kein perfektes Multithreading verpassen. Du siehst vielleicht eine niedrige Gesamtauslastung, tatsächlich quält sich ein Kern mit seiner zu niedrigen IPC mit dem Main-Thread und die restlichen Kerne sind zum Däumchendrehen verdammt; oder es bremst der Cache, der RAM, Bus etc.

        Noch weniger aussagekräftig ist die GPU-Auslastung in AfterBurner, da sind z.B. 80% bei Desktop-Taktraten möglich (also Auslastung vom aktuellen Betriebszustand, nicht 80% der Maximalleistung).
      • Von flozn Freizeitschrauber(in)
        Zitat von EM_EN
        Habe keinen Grund bei dem 5700G aufzurüsten, bei Gothic Remake dümpelt der bei ca 60% vor sich hin und Strategiespiele sind jetzt nicht meins.
        Beim 5700G macht es sehr viel Sinn, denn der wird oft durch seine nur 16 MB (!) Cache so richtig ausgebremst - sogar der 5600 hat 32 MB. (Bei AMD muss man immer sehr aufpassen mit den Namen, größer ist da oft nicht besser; so waren die Mobile-CPUs 5300U, 5500U und 5700U noch Zen2, sowas ist absichtliche Irreführung.)

        Generell hat die komplette CPU-Auslastung über alle Kerne/Threads keine Aussagekraft darüber, ob die CPU bremst oder nicht, denn Spielen kann man praktisch kein perfektes Multithreading verpassen. Du siehst vielleicht eine niedrige Gesamtauslastung, tatsächlich quält sich ein Kern mit seiner zu niedrigen IPC mit dem Main-Thread und die restlichen Kerne sind zum Däumchendrehen verdammt; oder es bremst der Cache, der RAM, Bus etc.

        Noch weniger aussagekräftig ist die GPU-Auslastung in AfterBurner, da sind z.B. 80% bei Desktop-Taktraten möglich (also Auslastung vom aktuellen Betriebszustand, nicht 80% der Maximalleistung).
      • Von True Monkey Kokü-Junkie (m/w)


        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        mal schauen was geht....
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von relaxed_guy
        Verstehe die Aussage nicht. Mit DDR 4 3600er verliert der 14900K 10-15% im Worstcase 20% bei den 1% Low. Dann ist er doch nur noch grob on par mit dem 5800X3D im Gaming.
        Ja, wenn man jetzt kauft. Aber warum sollte man jetzt Raptor Lake mit DDR4 kaufen, wenn selbst der Nachfolger schon EOL ist? Der Vergleich liegt nahe, aber wer Raptor Lake haben wollte, hat 2022/2023 schon zugeschlagen, und dann auch mit DDR5.

        Und so schlecht, wie viele glauben, ist DDR4 gar nicht ^^
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Zitat von relaxed_guy
        Es gibt den 5800X3D für 369 Euro bei MF ab Lager. Fertig. Wiso sollte dann Jemand bei Ebay für 399 kaufen.
        kann ich nicht sagen, aber auch für 369 würde ich es nicht tun,
      • Von relaxed_guy Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von EM_EN
        das sind vieleicht die Händler die Scalper
        Es gibt den 5800X3D für 369 Euro bei MF ab Lager. Fertig. Wiso sollte dann Jemand bei Ebay für 399 kaufen.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk