AMD Ryzen 7 5800X3D im Jubiläums-Test: Benchmarks
Quelle: AMD, Montage mit ChatGPT
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AMD Ryzen 7 5800X3D im Jubiläums-Test: Benchmarks

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Wie flott ist der "alte" Ryzen 7 5800X3D in modernen Spielen? Wir machen den Test mit zahlreichen Vergleichs-Modellen.

16 Spiele - 15 verschiedene Grafikengines: Der PCGH-CPU-Testparcours ist ein bunt gemischter Haufen von verschiedensten Spielen, jedes mit anderen Anforderungen an einen Prozessor. Das ermöglicht uns, eine CPU aus vielen verschiedenen Standpunkten zu bewerten. Nicht immer verhilft der 3D V-Cache der X3D-Prozessoren beispielsweise zu mehr Leistung, auch die Anzahl der Kerne und der Takt bleiben wichtig. Bei den Benchmarks gilt dabei ein zentraler Grundsatz: Sämtliche Tests laufen in der niedrigstmöglichen 16:9-Auflösung bei maximalen Details ab. Das inkludiert ein Upsampling-Verfahren unserer Wahl, etwa DLSS im Preset Ultra Performance, was eine effektive Auflösung von nur noch 427 × 240 Pixel ergibt (ca. 1/9 der ursprünglichen Auflösung entspricht rund 102.480 Pixel). Die Kritik an diesem Vorgehen ist uns bekannt, denn höhere Auflösungen gelten als praxisnäher ("Niemand spielt in 720p!"). Ziel eines CPU-Tests ist jedoch die isolierte Betrachtung der Prozessorleistung. Diese lässt sich nur ermitteln, wenn andere limitierende Faktoren ausgeschlossen werden. Das betrifft vor allem die Grafikkarte. Sobald ein GPU-Limit erreicht wird, misst der Benchmark primär die Grafikleistung und nicht mehr die CPU-Fps.

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AMD Ryzen 7 5800X3D neu getestet

Für den Vergleich haben wir High-End-Prozessoren, wie AMDs aktuelles Topmodell Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition und weitere "Brecher" ausgeklammert, um dem 5800X3D eine faire Chance zu geben. In vielen Benchmarks findet man den Achtkerner recht weit oben, was einzig und allein dem 3D V-Cache zu verdanken ist. Wir haben den Ryzen 7 5800X, also praktisch dieselbe CPU, nur ohne den Extra-Cache, ebenfalls im Vergleich. So können Sie bei jedem Benchmark sehen, was der zusätzliche Cache an Performance bringt. Insgesamt schlägt sich der 5800X3D recht gut für einen Zen-3-Prozessor, dessen Architektur bereits vor sechs Jahren eingeführt wurde.

Spiele-Index-Vergleich

Im Spiele-Index liegt der Ryzen 7 5800X3D mit 64,7 Prozent im unteren Mittelfeld. AMDs selbst ernannter Gegner, Core i9-14900K, wird laut unseren Zahlen nicht um durchschnittlich zehn Prozent geschlagen, sondern mit über 20 Prozent vom Intel verdrängt. Wir wissen nicht, wie AMD auf diese Zahlen kam, doch sie haben nichts mit der Realität zu tun, wie man sieht. Vom Ryzen 7 5800X aus betrachtet, liefert der zusätzliche L3-Cache im Schnitt 25 Prozent mehr Leistung. Wer noch einen Ryzen 1000 bis 3000 nutzt, könnte vom Upgrade durchaus profitieren.

Damit ist die Beurteilung der Spiele‑Leistung abgeschlossen. Auf der kommenden Seite beschäftigen wir uns mit der Effizienz des Ryzen 7 5800X3D. Wie verändert sich die Leistungsaufnahme beim Gaming, wenn man moderne Spiele-Engines vergleicht? Finden wir es heraus! Zudem vergeben wir unser Fazit.

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    • Kommentare (70)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von True Monkey Kokü-Junkie (m/w)
        Ich habe mal eben eine 5 Ghz CPU daraus gemacht
        Jetzt optimiere ich sie mal noch ein bissel und dann sollte das ein 7800x3d Gegner sein

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      • Von sethdiabolos Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Pokerclock
        Die TDP eines Kühlers hat hier nichts mit der Temperatur und dem Boost-Verhalten einer CPU zu tun. Hast halt nicht verstanden, wofür ein Kühler da ist bzw. wohl noch im Jahr 2006 hängen geblieben oder so.
        Warum gleich so persönlich? Ist es zu warm? Es ist bekannt, dass der 5800x3D dort immens heiss wird, wo der Cache liegt, was einfach an der ersten Revision des gestapelten Cache liegt. Beim 7800x3D gab es das Problem in der Form schon nicht mehr. Da konnte ich auch Lüfterkurve einstellen, wie ich wollte, die Hysterese ist trotzdem da geblieben. Mit dem Intel gibt es diesen punktuellen Hitzestau halt nicht.
      • Von Pokerclock Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von sethdiabolos
        Ich fand den 5800x3D schrecklich zu kühlen. Towerkühler für 250W TDP verbaut, aber egal. Hotspot-Temperatur (Cache) von >90 Grad, im Winter bei offenen Fenster mal um die 80 Grad, Idle immer so um die 50 Grad und Hysterese vom Feinsten. Habe das dann mitgenommen, weil Gaming-Leistung passte halt, aber war nicht so schön. Der 265KF ist dagegen ein echtes Schurrkätzchen. Durchweg kühler auch mit kleinerem Kühler (Freezer 36) und viel viel leiser in jeder Situation und dann auch noch leistungsstärker in nahezu jeder Situation.
        Die TDP eines Kühlers hat hier nichts mit der Temperatur und dem Boost-Verhalten einer CPU zu tun. Hast halt nicht verstanden, wofür ein Kühler da ist bzw. wohl noch im Jahr 2006 hängen geblieben oder so.
      • Von Tornavida Freizeitschrauber(in)
        Muss nicht immer x3d sein.Für meinen 9600x hab ich 144,- gezahlt und für meinen 14600k letztes Jahr 150,- incl. BF6. Das ist zusammen weniger was der 5800x3d kosten soll.

        Ausser bei sehr wenigen Spielen merke ich keinen Unterschied zu meinen x3d CPUs, der mich wirklich einschränken würde. Ich wüsste nicht wann ich zuletzt mal im CPU Limit war und/oder sich etwas nicht mit FG regeln lässt wie z.B. beim MSFS und da braucht es ja auch nicht unbedingt über 100FPS und auch bei den meisten Games wo ein x3d einen Vorteil hat. Die nötigen FPS für FG kriegen die Einsteiger CPU locker zusammen, meistens ist man ja doch eher im GPU Limit. Viele kaufen sich Hardware, die viel mehr leistet als sie tatsächlich brauchen, ja kann man machen,mache ich auch,aber dann bitte keine Erbsen zählen.

        Edit: Die Realität sieht dann eher so aus beim Gamen ohne Spezialfälle und das ist mit einer 5090.Selbst in FHD (z.B. beim Upscaling) haben die unten stehenden CPU weit über 100FPS.

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      • Von sethdiabolos Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von balduin2
        Anstatt einer neuen Plattform UND neuen RAM zu benötigen, kann man im Idealfall nur die CPU nachrüsten, oder halt Mainboard + CPU. Das betrifft alle AM4 Nutzer die keinen Zen 3 haben aber halt auch alle Intel User (S115x->S1700) die auf DDR4 feststecken.
        Ich behaupte mal, dass diese Leute nur nicht einen 5800x3D für 350€ Plus kaufen werden, weil sonst hätten sie vorher auch schon irgendwann aufgerüstet. Und das Geld ausgeben um dann doch deutlich langsamer unterwegs zu sein als mit einem 7800x3D/9800x3D, das würde zumindest ich nie machen. So viel Geld ausgeben um doch irgendwo in der teils unteren Mittelklasse rumzuschwimmen ist nicht wirklich zielführend. Dann lieber den alten Quark verkaufen, darüber die neue CPU (R7 7700) und Board finanzieren und beim RAM in den sauren Apfel beissen. Oder bei Intel reinschauen mit dem 250K Plus und mit dem glücklich werden, weil man da auch gut langsameren RAM nutzen kann ohne groß Leistung einzubüßen.

        So. Mal aus Langeweile die KI mit Daten gefüttert und auswerten lassen. Im Raum steht der Verkauf eines 3700x, 32GB DDR4 3200 und ein B550-Board im Vergleich zu einem AM5-System mit 7500f, B650-Board (Gibibyte B650 Eagle AX) und 32GB DDR5 6000 CL36 ohne RGB. Da kommt eine Differenz von 9€ bei rum.

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        Möchte man etwas mehr Leistung haben und setzt da beim kleinsten x3D an, dann ist man bei ca. 100€ Differenz und man hat schon gleiche oder bessere Leistung (Hallo Gothic) als mit dem alten AM4.

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        Wenn der Preis beim 5800x3D 100-150€ niedriger wäre könnte man seine AM4-Plattform behalten, bei 369€ ist es eigentlich sinnfrei.
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