Preise für Ryzen 5000: Wie ist die Lage nach den zwischenzeitlichen Preissenkungen?
Zwischen Ende Juli und Anfang August waren viele Ryzen-5000-CPUs deutlich im Preis reduziert. Wie stellt sich die Lage aktuell dar?
Wir erinnern uns: Im Rahmen der Game-On-AMD-Aktion waren viele Ryzen-5000-CPUs und RX-6000-Grafikkarten zwischen dem 25.7. und 5.8. deutlich im Preis reduziert. War die Aktion wirklich nur vorübergehend? Und liegen die Preise nun höher als vorher? Wir machen die Preis-Analyse.
Teilweise Preiserhöhung erkennbar
Beginnen wir beim aktuellen Platz 1 der CPU-Charts im PCGH-Preisvergleich. Nein, es handelt sich dabei nicht um den Ryzen 7 5800X3D, sondern um den Sechskerner Ryzen 5 5600X. Er hat ein überraschendes Comeback an der Spitze und liegt aktuell bei 189 Euro (Mindfactory). Hier gab es kaum Schwankungen - vor der Aktion waren es 195, während der Aktion zwischen 184 und 189 Euro und nun wieder 189. Das ist ziemlich preisstabil. Anders ist die Situation beim Platz 2, dem Ryzen 7 5800X. Er lag vor der vorübergehenden Preissenkung bei 299 Euro, dann bei 269 Euro und landet jetzt bei 309 Euro (Mindfactory). Der beliebte Achtkerner ist jetzt also teurer als noch vor der Aktion.
Beim Platz 3, dem Gaming-Flaggschiff Ryzen 7 5800X3D, gestaltet sich die Lage wieder anders. Während der Verkaufsaktion gab es praktisch keine Preisvorteile, was der beliebten CPU auch den Platz 1 gekostet hat. Aktuell steht der Preis ziemlich stabil bei 458 Euro (Mindfactory). Beim 12-Kerner Ryzen 9 5900X gibt es eine identische Entwicklung wie beim Ryzen 7 5800X. Auch hier liegt der aktuelle Preis höher als der vor der Aktion. Es sind zwar nur 10 Euro, aber 409 Euro für den 5900X (Mindfactory) klingen aktuell nicht so attraktiv. Eine ähnliche Entwicklung sieht man beim Ryzen 7 5700X und beim Ryzen 9 5950X, die jeweils leicht teurer wurden.
Längerfristig günstiger sind aktuell zum Beispiel zwei Ryzen-5000-CPUs. Der Ryzen 7 5700G lag vor der Sales-Aktion bei 265 Euro, sank dann auf 245 Euro und weilt nun bei 248 Euro (Mindfactory). Der Ryzen 5 5600, der relativ gesehen größte Profiteur der vorübergehenden Preissenkungen, liegt zwar nicht mehr bei den schlanken 155 Euro, ist mit aktuell 187 Euro aber immerhin noch etwas unter dem Niveau von vor Ende Juli.
Ob die meisten Leute Billigfleisch zweifelhafter Herkunft kaufen, sei mal dahin gestellt. Viele kaufen einfach weniger Fleisch und dafür vernünftiges und Paprika usw nicht als "Packung" sondern eben einzeln so viel wie sie konkret brauchen.
Bei mir gibts heute jedenfalls selbstgemachte Spätzle, die sind mit wenig Zeitaufwand gemacht, billiger als selbst deine 0,89€ Billignudeln und erheblich besser.
Aber das ist OT...
Dann lieber kein Fleisch als so Billigzeugs.
Zu wissen, dass die Karten vor 20 Jahren viel billiger waren als jetzt hilft mir bei meiner Kaufentscheidung nicht. Klar, wer mag kann sich über die Preissteigerungen und die Inflation aufregen, aber das ist wirklich vergeudetes Adrenalin!
Dann lieber kein Fleisch als so Billigzeugs.
Für diejenigen, denen das zu kompliziert ist: Wenn eine 3090ti nur noch 1000$ kostet, der Euro aber nur noch 80 Cent wert ist, nützt uns das alles nichts
Wir zahlen dann trotzdem mehr
Preisvergleiche zwischen bestimmten Jahren bei international produzierten und recht komplexen Waren sind schwer, da es zu viele Faktoren gibt, die man berücksichtigen müsste. GraKas werden ja auch nicht alle bzw. komplett in den USA gefertigt, also spielen da auch die Währungskurse anderer Landeswährungen mit rein.
Aber das wollen viele nicht verstehen, es gibt sogar welche die heutige Preise mit denen vor zehn oder zwanzig Jahren vergleichen.
Letzten Endes bringen die Verleiche auch nicht viel, außer dass man eine ungefähren Anhaltspunkt hat, ob einem der Aufpreis oberhalb der Inflationsverteuerung wert ist. Wenn die Waren für den höheren Preis weggehen, dann werden sie auch nicht günstiger, wenn man sagt "aber vor 20 Jahren hat eine Top-end GraKa nur 300-350 EUR gekostet" (hatte Anfang 2000 die GeForce 256 DDR für 600 DM gekauft). Was aber natürlich auffällig ist, wenn z.B. die Preise für GraKas dank "Minern" und Scalpern (inkl. Mindfactory und Co.) explodierten und jetzt trotz angeblich voller Lager bei scheinbar geringer Nachfrage die 2 Jahre alte Hardware nicht stärker im Preis gesenkt wird. Da gibt es ja scheinbar ein Überangebot und trotz geringer Nachfrage werden die Preise künstlich oben gehalten.
Aber eigentlich sollten wir alle inzwischen an fluktuieren Hardwarepreise auch abseits der GraKas gewöhnt sein. Mal ists der RAM, mal Festplatten bzw. SSDs z.B. wenn eine speicherplatzbasierte Kryptowährung angekündigt wird (und zum Glück vorerst keine Bedeutung entwickelt) usw.
Zumindest beim Produkttest während der anfänglichen Krisenzeit.
Viele Preisprobleme - auch beim Thema Energie - sind alle hausgemacht, also deutsche Probleme.
Teilweise darf man das auch bewusste Abzocke nennen, oder einfach nur Fehlmanagement, anderes ist sicher auch einfach nur Pech.
Etliche kommen mit den ganzen gleichzeitigen Krisen besser klar, es gibt sicher auch noch welche, die es härter trifft.
Ich bin jetzt einfach noch aufmerksamer beim Einkauf.
Bei der Wahl der Produkte, Angebote, und ob ich das überhaupt noch haben will oder muss.
Geduld ist eine Tugend, und "angeborener" Geiz und Sparsamkeit hat manchmal auch seine Vorteile, um der "Versuchung" zu widerstehen, wieder einmal "zu viel" auszugeben.
Einkauftipp: mit vollem Magen nach dem Mittagessen oder Abendessen zum Supermarkt fahren, bewusst die Chips und Süßigkeitenregale umfahren. No go: hungrig mit knurrendem Magen nach der Arbeit gestresst einkaufen, dann holt man sich die ganzen teuren Zusatzprodukte.
Das klappt mit anderen Dingen auch ganz gut.
Gewöhnt euch einfach an, keine Spiele sofort kaufen zu müssen.
Lasst sie "reifen", bis Bugs beseitigt sind, Zusatzinhalte verfügbar sind.
Wenn das Produkt wirklich abgeschlossen ist udn dann im Sale als GOTY Edition oder so besonders günstig ist, ja dann erst ist Show Time.
Und siehe da: dann braucht man auch nicht die teure 4000 Euro Hardware zu Miningzeiten, nur um sofort Cyberpunk mit RT spielen zu können.
Wenn das Spiel mal wirklich fertig ist, kauft man das Komplettpaket zum halben Preis, und die Hardware kostet dann auch nur noch die Hälfte.
Die anderen Early Adopter sind dann auch nicht viel eher damit durch (weil die ja auch noch irgendwann die DLC zocken wollen), ihr habt aber das rundere Gesamtpaket in einem Rutsch erlebt, und das vor allen Dingen total entspannt ohne irgendwelche Geldnöte.
Hardware höchstens Jährlich, wenn überhaupt