CPU-Perzentil-Index 2026: Diese Modelle liefern das schnellste Bild fürs PC-Gaming [Update]
Wie gut ein Prozessor dazu in der Lage ist, das Bild beim Spielen flüssig zu berechnen, und welche CPU diese Disziplin am besten bewerkstelligt, zeigt der PCGH-Perzentil-Index - regelmäßig aktualisiert.
Auf dieser Seite:
Die Wahl des Prozessors hat maßgeblichen Einfluss auf die Leistung und Effizienz eines Computers. Welche CPU sorgt beim Spielen nicht nur für hohe Durchschnitts-Fps, sondern auch für stabile Frametimes? Der PCGH-Perzentil-Index ordnet aktuelle Gaming-Prozessoren nach ihrem P1-Perzentil ein und zeigt damit, welche CPUs kurze Leistungseinbrüche besonders gut vermeiden. Das ist vor allem bei schnellen Grafikkarten wie der Geforce RTX 5080 oder Radeon RX 9070 XT relevant, da die CPU hier häufiger zum limitierenden Faktor werden kann.
Berücksichtigt werden nur Spiele, da sich Anwendungen nichts aus Frametimes machen. Alle Werte sind normiert, das heißt, alle getesteten Spiele fließen mit gleichem Gewicht in die Bewertung ein. Unabhängig davon, ob Sie ein System für den Sockel AM4, AM5, LGA1200, 1700 oder 1851 zusammenstellen: Die Leistungsskala hilft dabei, eine fundierte Entscheidung zu treffen.
P1-Perzentil erklärt: Warum Frametimes wichtiger sein können als Durchschnitts-Fps
Als wichtigstes Leistungskriterium geben wir das P1-Perzentil an. Dies ist eine wichtige Kennzahl zur Bewertung der Systemleistung, insbesondere im Bereich Gaming. Es beschreibt, wie stark die Leistung in kurzen Momenten einbricht - genauer gesagt, wie niedrig die Framerate in einem Prozent der langsamsten Einzelmessungen ausfällt. Im Unterschied zum Mittelwert (reguläre Rangliste), der nur den Durchschnitt angibt, bildet das P1-Perzentil damit die minimale Leistung ab, die während des Spiels für 1 Prozent der Zeit erreicht oder unterschritten wird. Ein Beispiel: Liegt das P1-Perzentil bei 70 Fps, bedeutet das, dass in dem langsamsten Prozent aller gemessenen Frames die Bildrate nicht über 70 Fps hinauskommt.
Anders ausgedrückt: 99 Prozent der Zeit läuft das Spiel schneller. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass kurze Ruckler oder Leistungsspitzen nicht unter den Tisch fallen, wie es bei einem reinen Durchschnittswert der Fall wäre. In der Praxis erlaubt das P1-Perzentil eine deutlich präzisere Aussage darüber, wie flüssig sich ein Spiel tatsächlich anfühlt. Es ergänzt den Mittelwert, indem es kritische Leistungsabschnitte sichtbar macht, wenn die CPU unter Last gerät oder die GPU durch Nachladevorgänge ausgebremst wird.
PC Games Hardware berücksichtigt Perzentile bei CPU- und GPU-Benchmarks bereits seit vielen Jahren. Dabei zeigt sich regelmäßig ein interessantes Muster: Prozessoren mit vielen Kernen erreichen oft ein höheres P1-Perzentil, auch wenn der Durchschnittswert der Framerate kaum steigt. Die zusätzlichen Kerne verbessern also nicht zwingend die reine Spieleleistung, sie reduzieren aber Leistungsspitzen nach unten. Der Grund: Hintergrundprozesse und Aufgaben des Betriebssystems werden effektiver "abgefangen", wodurch die restlichen Kerne konstant für die Spielberechnung zur Verfügung stehen. Das Ergebnis ist eine gleichmäßigere Framerate ohne kurze Einbrüche - das Spielgefühl profitiert spürbar, selbst wenn der Durchschnitt nur wenig zulegt. So kann ein Prozessor mit vielen Kernen durchaus spannend für PC-Spieler sein.
P1-Perzentil-Index
Bitte beachten Sie, dass alle gezeigten Zahlen stets nur eine Momentaufnahme darstellen. Unsere Benchmark-Routinen befinden sich in laufender Entwicklung: Wir optimieren Bewertungsformeln, passen Gewichtungen an und testen regelmäßig neue Prozessoren. Schon kleine Änderungen können Auswirkungen auf den gesamten Index haben.
Nutzen Sie gern die Kommentarfunktion und teilen Sie uns mit, wie Ihnen der neue Perzentil-Index gefällt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Der beworbene höhere RAM-Takt gilt nämlich nur, wenn man sowohl CUDIMM nutzt, als auch ein Board das exakt 2 RAM-Slots bietet. PCGH testet jedoch nicht mit CUDIMM, dementsprechend wird der 270K ebenso wie der 285K mit 5600 MT/s getestet.
Damit kommt die Leistungssteigerung des 270K einzig durch die höheren internen Taktraten (Ring und D2D). Etwas, das man als Besitzer eines Arrow Lake K-Modells auch selbst (über-)takten könnte.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Ich habe keine schnelle GPU als das die 1% für mich relevant wären.