Speicherkrise: AMD Ryzen 7 5800X3D und DDR4 als Lösung?
Während die Preise für DDR5-Speicherkits immer weiter steigen, sehen viele Spieler und Beobachter die AM4-Plattform und insbesondere den AMD Ryzen 7 5800X3D in Kombination mit DDR4-Arbeitsspeicher als mögliche Lösung.
Während die Preise für DDR5-Speicherkits im Zuge der historischen Speicherkrise immer weiter steigen, sehen viele Spieler und Beobachter die alte AM4-Plattform und insbesondere den AMD Ryzen 7 5800X3D in Kombination mit dem aktuell noch immer vergleichsweise günstigen DDR4-Arbeitsspeicher als eine mögliche Lösung. Denn wenngleich der neuere Ryzen 7 7800X3D ab 310 Euro in der Tray-Version gehandelt wird, machen die DDR5-Preise die AM5-Plattform unattraktiv.
"Hey AMD, eist jetzt an der Zeit, den Ryzen 7 5800X3D wiederzubeleben", fordert deshalb die Website Club365 und attestiert, dass die aktuelle Situation und die DDR5-Speicherpreise "einen echten Hunger nach X3D-CPUs auf der AM4-Plattform" verursachen würden. Der Ryzen 7 5800X3D oder der Ryzen 7 5700X3D würden sich hierfür "perfekt anbieten", werden momentan aber als gebrauchte Hardware teurer gehandelt als ein neuer Ryzen 7 7800X3D. Da AMD den neuen Ryzen 5 5500X3D offiziell erst vor wenigen Monaten ins Programm aufgenommen hat, wäre ein "Comeback" größerer Modelle laut der Website ein gangbarer Weg um die freigewordene Lücke im Gaming-Segment zu besetzen, sagt Club365.
Es gibt eine große Lücke auf dem PC-Gaming-Markt, die für die Einnahme reif ist. — Ben Hardwidge, Club365
Es fühle sich "etwas verwunderlich an, Tech-Unternehmen aufzufordern, einen Schritt zurückzumachen", aber "außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen", so der geschäftsführende Redakteur Ben Hardwidge.
Wie seht ihr das? Sollte AMD die Produktion für den AMD Ryzen 7 5800X3D oder den Ryzen 7 5700X3D wieder hochfahren, um die aktuelle Situation zu überbrücken und Spielern einen vergleichsweise günstigen Einstieg in das Gaming-Segment zu ermöglichen? Die PCGH-Redaktion freut sich über eure Meinungen.